Aktuelle Seite: Home Studien Personalkommunikation
Zur Newsletteranmeldung
Erhalten Sie regelmäßig Fachinformationen und Praxis-Tools für Ihre Personalarbeit.
Jetzt anmelden

Studien Personalkommunikation

Bildnachweis: olly - Fotolia.com

Möglichkeiten und von Unternehmen tatsächlich genutzte Wege der Kommunikation betrachten die folgenden Studien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Wissensmanagement.

Inhaltsverzeichnis

2016

Studie: Mittelstandskommunikation 2016

Die Digitalisierung wirkt sich auch auf die Kommunikationsstrukturen im Mittelstand aus. Allerdings fehlt es vielerorts an konsequenten Strategien bezüglich der Kommunikations- und Digitalisierungsprozesse. Die Studie „Mittelstandskommunikation 2016“ behandelt die Themen Professionalisierung, Digitalisierung und Führung der Unternehmenskommunikation. Hierbei ist die Studie Teil einer drei Jahre andauernden Kooperation der Universität Leipzig mit der Fink und Fuchs AG (Wiesbaden), Unterstützung erhielten die Kooperationspartner vom Magazin Pressesprecher aus dem Verlag Quadriga Media (Berlin).

Im Rahmen einer Online-Befragung wurden im Frühjahr 2016 deutschlandweit 561 Unternehmen befragt. Unter den Befragten befanden sich 270 Entscheider aus mittelständischen Unternehmen. Im Vordergrund der Studie stand der aktuelle Stand der Kommunikation in konzernunabhängigen Unternehmen mit maximal 499 Mitarbeitenden und einem Umsatz von bis zu 50 Millionen Euro.

Zentrale Ergebnisse:

  • 78,9% der befragten Unternehmen halten die Kommunikation und das damit verbundene öffentlich Meinungsbild als unverzichtbar, das stark mit dem Unternehmenserfolg zusammenhängt.
  • 79,6% der Unternehmen hat bei der Weiterentwicklung der Unternehmenskommunikation mit Hindernissen zu kämpfen. Mangelnde finanzielle Ressourcen (46,7%) und fehlende übergeordnete Kommunikationsstrategien werden als häufigste Hürden genannt.
  • 59,3% der mittelständischen Unternehmen schätzt die Professionalisierung ihrer Kommunikation als hoch ein.
  • Lediglich 23,4% der befragten Unternehmen hat für die Planung und Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen eine übergeordnete Kommunikationsstrategie.
  • Neun von zehn Unternehmen schätzt die die Bedeutung der Digitalisierung für Kommunikation und Marketing besonders hoch ein.
  • Hinsichtlich der Kommunikation stehen in mittelständischen Unternehmen vor allem Marketingaktivitäten rund um Produkte und Dienstleistungen im Vordergrund.
  • Im Mittelstand ist der Einfluss der Geschäftsführung bei der Kommunikation besonders stark. Häufig behindern traditionsbewusste Führungskräfte wichtige Innovations- und Digitalisierungsprozesse innerhalb der Unternehmenskommunikation.

Die komplette Studie (89 Seiten im PDF-Format) kann auf den Seiten des Anbieters heruntergeladen werden.

2015

Studie: Wissensstandort Deutschland

Die Studie „Wissensstandort Deutschland – Deutsche Unternehmen auf dem Weg in die wissensbasierte Wirtschaft“ kommt zu dem Ergebnis, dass deutsche Unternehmen auf dem Weg in eine zunehmend wissensbasierte Wirtschaft sind.

Die Studie ermittelt unter anderem, wie gut deutsche Unternehmen ihr intellektuelles Kapital managen und welche immateriellen Ressourcen im Mittelpunkt einer wissensbasierten Unternehmensführung stehen. Ebenso wird aufgezeigt welche Unterschiede sich hinsichtlich der Strategien zur Stärkung der wissensbasierten Wettbewerbsvorteile ergeben.

Das Fraunhofer IPK und der Arbeitskreise Wissensbilanz, haben deutschlandweit 139 Manager und Entscheidungsträger von großen und kleinen Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen befragt.

Zentrale Ergebnisse:

  • Intellektuellem Kapital wird eine größere Bedeutung für nachhaltiges Wirtschaften beigemessen als den materiellen Ressourcen.
  • Humankapital erweist sich als wichtigster Faktor für den Geschäftserfolg.
  • Unabhängig von Branche, Größe und Alter stehen motivierte und kompetente Mitarbeiter sowie Führungspersönlichkeiten mehr denn je im Fokus der Unternehmen.

Alle weiteren Ergebnisse der Studie (24 Seiten im PDF-Format) stehen zum kostenfreien Download auf den Seiten des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) zur Verfügung.

2012

Studie: Erfolgsfaktor interne Unternehmenskommunikation in der Bewertung durch Analysten

Helga Burgstahler vom Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim veröffentlichte diese explorative Studie zur Rolle von Nonfinancials im Kontext moderner Managementkonzepte.

Einige Ergebnisse:

  • Interne Kommunikation: Wichtig, aber nur als Absicherung
    In der Praxis werden weiche Faktoren nur zur Absicherung harter Erfolgsfaktoren genutzt.
  • Externe Kommunikation: Maßstab für interne Kommunikation
    Die interne Kommunikationsfähigkeit wird indirekt anhand von Ergebnisfaktoren wie Gewinn, Cash Flow und Fluktuation beurteilt.
  • Managementqualität: Der herausragende Faktor
    Als herausragender Faktor wurde von allen die Managementqualität genannt. Wichtig sind Lebenslauf, Ausbildung und Berufserfahrung sowie eine glaubwürdige Kommunikationspolitik.
  • Mitarbeiterzufriedenheit: Kein Thema in guten Zeiten
    Mitarbeiterzufriedenheit und Fluktuation ist kein Thema, solange die Zahlen stimmen und Anreize für langfristige Mitarbeiterbindung geboten werden.
  • Leitbilder: Eigentlich selbstverständlich
    Es wird bejaht, dass Leitbilder nur mit einer leistungsfähigen internen Kommunikation umgesetzt werden können.

Die vollständige Studie mit weiteren Ergebnissen finden Sie zum kostenfreien Herunterladen auf den Seiten von Helga Burgstrahler. (150 Seiten im PDF-Format)

2011

Studie: Wettbewerbsfaktor Wissensmanagement

Die Studie „Wettbewerbsfaktor Wissensmanagement“ beschäftigt sich mit der Relevanz von Wissensmanagement in der deutschen Wirtschaft und versucht zu ermitteln inwiefern Aktivitäten des Wissensmanagements und Unternehmenserfolg zusammenhängen.

Für die, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgeführte, Studie wurden 3401 Unternehmen stichprobenartig befragt. Die Arbeit im Feld fand zwischen August 2010 und Januar 2011 statt.

Die zentralen Erkenntnisse der Studie sind:

  • Eine Mehrzahl der befragten Unternehmen sieht eine überragende Bedeutung von Wissensmanagement zur Kundenorientierung und zur Fehler- und Kompetenzidentifikation.
  • Dem interpersonellen Wissensaustauch wird ein sehr hoher Stellenwert beigemessen insbesondere der Erfahrungsaustausch mit Kollegen (61%) wird als positiv dargestellt.
  • Als Maßnahmen der Wissensbewahrung räumt die Hälfte der Befragten der „gezielten Bindung von Mitarbeitern in strategisch wichtigen Positionen“ (52%) und der „Nutzung von elektronischen Datenbanken im Unternehmen“ (51%) einen hohen Stellenwert ein.
  • Wissensmanagement ist besonders in den Unternehmen vorhanden, die eine Kunden-, Innovations- und HRM-Strategie verfolgen.
  • Wissensmanagement ist weniger von Betriebsgröße und Branche abhängig.
  • Aktivitäten des Wissensmanagement gehen sehr stark mit einer hohen Mitarbeitermotivation und einer hohen Innovationsfähigkeit einher.

Die 30-seitige Studie (PDF-Format), mit allen weiteren Ergebnissen, steht zum kostenlosen Download auf der Seite des BMWi zur Verfügung.

2010

Studie: Wissensmanagement im Enterprise 2.0

Die Studie „Wissensmanagement im Enterprise 2.0 – Erfolgsfaktoren für Social Software“ ist eine empirische Studie zu organisatorischen und motivationalen Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Social Software in Unternehmen. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation beschäftigt sich mit dem informationstechnischen Werkzeug Social Software und zeigt welche Einflussfaktoren und Potentiale hierbei für das Wissensmanagement vorhanden sind.

Die Befragung erfolgte über das Internet mit Hilfe eines Online-Assessment Tools. In einem Zeitraum vom 16. Juni 2008 bis zum 14. Juli 2008 97 Teilnehmende beteiligten sich an der Befragung.

Zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Eine offene Unternehmenskultur ist maßgeblich für den Erfolg eines Wissensmanagements mit Social Software verantwortlich.
  • Bei der Implementierung einer Social Software beeinflusst vor allem das Vorhandensein von Multiplikatoren das Nutzungsverhalten der Befragten.
  • Der Nutzen der Social Software muss den Mitarbeitern von Anfang an klar kommuniziert werden.
  • Wenn die Beteiligten wissen, wofür der Wissenstransfer mittels Social Software gut ist, erfolgt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Beteiligung.
  • Eine Anerkennung durch hohes und fachlich überzeugendes Engagement im Wissenstransfer steht als Motivator im Vordergrund.

Die kompletten Ergebnisse der Studie können kostenpflichtig auf der Seite des Fraunhofer Instituts heruntergeladen werden. Eine Leseprobe (12-seitiges PDF-Format) der Studie steht zum kostenfreien Download bereit.

2009

Studie: Zwischen Strategie und Schnellschuss: Interne Kommunikation in der Wirtschaftskrise

Die Universität Hohenheim, Stuttgart führte im Jahr 2009 eine schriftliche Umfrage zu Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Perspektiven für die interne Kommunikation im Kontext der Wirtschaftskrise durch. Befragt wurden 103 der umsatzstärksten Unternehmen Deutschlands.

Ergebnisse:

  • 16,7 Prozent schätzten den Grad der Betroffenheit bezüglich der internen Kommunikation ihres Unternehmens als sehr stark ein.
  • 31,4 Prozent waren der Ansicht, dass ihre interne Kommunikation stark von der Wirtschaftskrise betroffen sei.
  • 36,6 Prozent sahen ihre interne Unternehmenskommunikation nur teilweise betroffen.
  • 10,8 Prozent sahen sich als kaum und 4,9 Prozent als gar nicht betroffen.
  • Die stärkste Veränderung durch die Krise erlebte die interne Kommunikation in der Form, als die 49,5 Prozent der befragten Unternehmen einen höheren Beratungsbedarf für die Unternehmensleitung angaben.
  • 39,8 Prozent aller Unternehmen machten die Angabe, dass die interne Kommunikation aufgrund der Krise nun stärker unter der Beobachtung der Unternehmensleitung steht.
  • Der Meinung, dass die strategische Steuerung der internen Kommunikation schwieriger geworden ist waren 25,3 Prozent der befragten Unternehmen.
  • 65,3 Prozent der Unternehmen verfolgten während der Krise ihre allgemeine Kommunikationsstrategie.
  • 34,7 Prozent verfolgten eine an die Krise angepasste, krisenspezifische Strategie für die interne Kommunikation.

Die vollständige Studie (20 Seiten im PDF-Format) finden Sie zum kostenfreien Herunterladen auf den Seiten der Universität Hohenheim.