Karriereseiten

Karriereseite als Recruiting Kanal liegen im Trend ganz vorne

12. November 2009
Oliver Lilie
Oliver Lilie
Perwiss-Experte für Führung und Change Management
Das Wichtigste in Kürze:
  • Eine Karriereseite ist die Visitenkarte von Unternehmen, nicht für Kund*innen, sondern für potentielle neue Mitarbeitende.

  • Die Karriereseite sollte zielgruppenorientiert gestaltet sein und das Unternehmen authentisch widerspiegeln.

  • Erfolgsfaktoren einer guten Karriereseite sind unter anderem ein gutes Ranking, Transparenz, Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Datenschutz oder Interaktionsmöglichkeiten.

So gehen Sie vor:
  • Überlegen Sie sich zunächst, wie Sie sich als Arbeitgeber*in darstellen wollen: Welche Informationen benötigen die zukünftigen Talente über Ihr Unternehmen? Welche Benefits bringen Sie mit? Welche Perspektiven ergeben sich?

  • Räumen Sie den Stellenangeboten als Herzstück Ihrer Karriereseite einen zentralen Platz ein.

  • Planen Sie die finanziellen und zeitlichen Ressourcen zur Entwicklung und kontinuierlichen Aktualisierung und Verbesserung der Karriereseite ein.

  • Binden Sie Ihre Mitarbeitenden bei der Erprobung der Karriereseite ein. Ihre Auszubildenden können Ihnen hilfreiche Verbesserungsvorschläge liefern, die Ihre Zielgruppe möglicherweise besser anspricht.

Was ist eine Karriereseite?

Eine Karriereseite ist vergleichbar mit einer Visitenkarte - nicht für Ihre Kunden*innen - sondern für potenzielle Bewerber und Bewerberinnen. In übersichtlichen und kompakten Format stellen Sie Ihr Unternehmen als Arbeitgeber*in vor. Mit gut formulierten Inhalten in einem ansprechenden Layout geben Sie Einblicke in Ihr Unternehmen: Was spricht für Sie als Arbeitgeber*in? Welche Angebote können Sie Ihren zukünftigen Talenten machen? An wen können sich Bewerber*innen bei Fragen richten?

Neben der Präsentation Ihrer Stellenangebote haben Sie die Chance den ersten Eindruck von Ihrem Unternehmen zu prägen - denn bekanntlich ist dieser entscheidend. Durch Einblicke in Ihre Unternehmenskultur und Ihren Arbeitsalltag tragen Sie aktiv zur Bildung Ihrer Arbeitgebermarke bei.

Erste Möglichkeiten können hierfür sein:

  • Darstellung von Berufsbildern,

  • Einbinden von Fotos, Videos und Podcasts,

  • Integration Ihrer Social Media Aktivitäten oder

  • die Darstellung von Bewertungen von Ihnen als Arbeitgeber*in.

Auf der Suche nach Informationen über ein Unternehmen hat die Karriereseite andere Medien, ob Print- oder Online-Ausgabe, abgelöst. Nahezu jede/-r Kandidat*in verschafft sich auf diesem Weg ein Bild über die Potenziale eine/-r Arbeitgeber*in.

Karriereseite vs. Unternehmensseite

Trotz der anhaltenden Beliebtheit der Karriereseite haben einige Unternehmen diese Möglichkeit des Personalmarketings noch nicht ausgeschöpft.

Eine beliebte Ausrede ist: Bewerber*innen können sich ebenso gut auf der Unternehmensseite informieren! Auch hier befinden sich Informationen über das Unternehmen und Kontaktpersonen.

Aber: Eine Unternehmens-Website ist keine Karriere-Website! Ersteres dient in der Regel der Ansprache von Kunden und Kundinnen. Diese interessieren sich für Produkte, Dienstleistungen und Kompetenzen und NICHT für eine Anstellung im Unternehmen. Ein bekanntes Sprichwort lautet "Der Kunde ist König". Auf Ihrer Karriereseite sind potenzielle Bewerber und Bewerberinnen Ihre Kund*innen.

Was gehört auf eine Karriereseite?

Als Dreh- und Angelpunkt des Personalmarketings sollte Ihre Karriereseite einerseits zu Ihrem Unternehmen (Produkte, Dienstleistungen, Philosophie und Historie) und andererseits zur Zielgruppe passen.

Im Folgenden hat Ihnen die Perwiss-Redaktion die wichtigsten Elemente für den Aufbau einer Karriere-Webseite zusammengetragen:

Allgemeine Informationen über Ihr Unternehmen

Informationen über das Unternehmen als Arbeitgeber*in: Wie viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigen Sie? Wie hat sich Ihr Unternehmen und Ihre Unternehmenskultur seit der Gründung entwickelt? Welche Berufsbilder bieten Sie an? Wer sind Ihre Mitarbeiter*innen und wie fühlen Sie sich im Unternehmen?

Inhalte über Sie als Ausbildungsbetrieb

Informationen über das Unternehmen als Ausbildungsbetrieb: Welche Ausbildungsberufe bilden Sie aus? Wie viele Auszubildende haben Sie? Wie sieht der Ausbildungsalltag in Ihrem Unternehmen aus? Gibt es Erfahrungsberichte von Ihren Auszubildenden oder Einblicke in Ihren Alltag - z. B. in Videos, einem Ausbildungsblog oder auf Social Media?

Informationen zur Berufsorientierung für Auszubildende: Welche Interessen und Voraussetzungen sollten Bewerber und Bewerberinnen mitbringen, um bei Ihnen einen Ausbildungsplatz zu bekommen? Bieten Sie Tests zur Orientierung an - z. B. Interessentests oder Cultural Fit?

Methoden von der Stellensuche bis zur Bewerbung

Stellensuche mit Filterfunktionen: Wo finden Bewerber und Bewerberinnen Ihre freien Stellen? Welche Benefits bieten Sie im Rahmen Ihrer Stellenangebote an - z. B. Teil-/Vollzeit, Standort, Homeoffice?

Erläuterungen und Informationen zum Bewerbungsverfahren: Wie transparent gestalten Sie Ihren Bewerbungsprozess? Wann erhalten die Kandidat*innen eine erste Rückmeldung? Wann finden die Vorstellungsgespräche statt? Wie viele Auswahlstufen gibt es? Finden zum Beispiel Online-Bewerbungstests oder Online-Assessment-Center statt?

Digitale Bewerbungsangebote: Wie können Sie Bewerber und Bewerberinnen bei Ihnen bewerben? Bieten Sie ein Online-Bewerbungsformular, die One Click Bewerbung oder Bewerbungen über Xing und LinkedIn an?

Tipps für den Bewerbungsprozess: Teilen Sie Ihren Bewerber*innen transparent mit, welche Erwartungen Sie an sie stellen? Welche Bewerbungsart bevorzugen Sie? Worauf legen Sie besonderen Wert bei Lebenslauf, Motivationsschreiben oder Arbeitsproben?

Blick in das Unternehmen und seine Mitarbeiterwelt

Praktische Eindrücke aus dem Unternehmen: Welche Informationen benötigen Bewerber und Bewerberinnen, um von Ihrem Unternehmen überzeugt zu werden - zum Beispiel:

  • Testimonials von Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

  • Videos,

  • Links zu Kooperationspartner (Hochschulen bei dualen Studiengängen),

  • Informationen über bewerbungsrelevante Events (Tag des offenen Tür, Teilnahme an Messen).

Methoden zum Bindungsaufbau schon in der Bewerbungsphase

Kontaktbereich mit konkreten Informationen über Ansprechpartner*innen: An wen können sich Interessierte bei Fragen wenden? Sind Kontaktaufnahmen und Kennenlernen über das Telefon gewünscht? Wie erreicht man Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Unternehmen (inkl. E-Mail und Telefonnummer)?

Spiele und andere kleine Features mit Bezug zum Unternehmen als Arbeitgeber*in: Welchen Mehrwert kann Ihre Karriereseite noch bieten? Welche Elemente sprechen für das "Absenden" der Bewerbungsunterlagen?

Warum Karriereseiten für Unternehmen wichtig sind?

Insbesondere die begehrten Zielgruppen der Schülerinnen und Schüler sowie Hochschulabsolventen und -absolventinnen suchen vor einer Bewerbung oder einem Bewerbungsgespräch nach Infomrationsquellen. Auf der Suche nach einem konkreten Job sind Karriereseiten hier die erste Anlaufstelle, um ein Gefühl für den richtigen Ton und passende Inhalte in der Bewerbung oder im Bewerbungsgespräch zu erhalten.

Wenn sich also ein Unternehmen dazu entschließt, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vermehrt digital anzusprechen, sollte der erste Schritt die eigene Karriereseite oder ein ansprechender Karrierebereich auf der Unternehmenswebseite sein.

TOP 5 Gründe für die Gestaltung eine Karriereseite

1. Der Konkurrenzdruck: Der Wettbewerb um Fachkräfte, Hochschulabsolventen sowie Schüler*innen benötigt einen exzellenten Internetauftritt, der sich an diese Zielgruppen richtet.

2. Wir müssen mit der Zeit gehen: Die Erwartungshaltung und das Bewerbungsverhalten vieler Zielgruppen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Dieser Trend ist nicht aufzuhalten und wird sich in der Zukunft weiter verstärken. Andere Medien und Internet basierte Anwendungen (zum Beispiel Online-Bewerbungsformulare, Bewerbungsapps) stehen bereits zur Verfügung.

3. Andere Kanäle bringen nicht ausreichend Bewerbende: Die Bewerbungseingänge insgesamt nehmen ab. Gleichzeitig bringen Bewerbungskanäle wie insbesondere Zeitungsanzeigen nicht mehr genügend Bewerbende.

4. Die Karriereseite als fester Bestandteil eines gesamten Personalmarketingkonzeptes: Sie haben eine in sich stimmige Recruiting-Strategie entwickelt, die zu Ihrem Unternehmen passt. In dieser spielt die Karriereseite als Bindeglied zwischen Ihren Unternehmenswerten und zukünftigen Taleneten.

5. Die Karriereseite als erstes Argument für Sie als Arbeitgeber*in: Mit einer Website bzw. einem Bereich nur für potenzielle Bewerber und Bewerberinnen verbessern Sie Ihre Candidate Experience und können Botschaften direkt an Ihre Zielgruppe bringen. Leser und Leserinnen erhalten einen ganzheitlichen ersten Eindruck von Ihren Unternehmensvorzügen.

Was wollen Bewerber und Bewerberinnen auf Karriereseiten?

Kandidat*innen, die auf Ihrer Karriereseite lesen, stehen vor der Entscheidung, ob Sie sich bei Ihnen bewerben wollen oder nicht. Sie erwarten ein authentisches Bild Ihres Unternehmens.

Letztendlich ist die Jobsuche das Hauptanliegen von Besucher*innen auf Ihrer Karriereseite. Diese möchten schnell gefunden werden und mit wichtigem Inhalt untermalt sein.

Darüber hinaus legen Bewerber*innen besonderen Wert auf:

  • Inhalt über Ihre/-n zukünftige/-n Arbeitgeber*in

  • Persönliche Ansprechpartner*innen mit direkten Kontaktmöglichkeiten

  • Angaben zu Einstiegsmöglichkeiten und Berufsgruppen

  • Berichte aus der Mitarbeiterpespektive

  • Blick in den Bewerbungsprozess

  • Abgleich von Wertevorstellungen, z. B. zum Thema Nachhaltigkeit

Was macht eine gute Karriereseite aus?

Das Ziel einer Karriereseite ist es interessierte Kandidaten und Kandidatinnen für das Unternehmen zu begeistern. Dabei spielen die Darstellung der Arbeitgebermarke und die User Experience eine entscheidende Rolle.

Erfolgsfaktoren KarrierewebseiteBildnachweis: Eigene Darstellung der PERWISS-Redaktion

1. Die Karriereseite wird von der gewünschten Zielgruppe gefunden.

Bei der Eingabe von relevanten Suchbegriffen in Suchmaschinen sollte die Webseite möglichst weit vorn stehen (im Optimalfall auf der Seite 1). Dies erhöht die Chance, dass ausreichend potenzielle Kandidat*innen auch tatsächlich die Karriereseite aufrufen.

Auch die Vernetzung mit anderen Kanälen ist beim Ranking sinnvoll. Nutzen Sie dazu Stellenportale, Xing, Facebook und Co.

Über mobile Endgeräte können Sie den Zugang ebenfalls erhöhen, wie QR-Codes z. B. auf Ausbildungsflyern, auf Rollups auf Hochschulkontaktveranstaltungen usw.

2. Die Karriereseite weckt beim Aufrufen Interesse und positive Emotionen.

Arbeiten Sie mit Bildern und sprachlichen Mitteln, die die Zielgruppe(n) ansprechen. Lassen Sie die Zielgruppe selbst zu Wort kommen und ermöglichen Sie dadurch Kommunikation auf Augenhöhe.

Lassen Sie die Wirkung Ihres Karriereauftritts von der Zielgruppe testen! Geeignet sind dazu natürlich die eigenen Auszubildenden oder eingestellte Hochschulabsolventen und -absolventinnen. Auch auf Messen, Hochschulkontaktveranstaltungen usw. können Sie sich ein Feedback zur Wirkung direkt von der Zielgruppe einholen.

3. Die Nutzenden finden sich gut auf der Webseite zurecht und erhalten schnell die relevanten Informationen.

Vermeiden Sie eine unübersichtliche Navigation und überschütten Sie die Nutzenden nicht mit Inhalten. Aufbau, Form, Struktur und Text sollten anschaulich und übersichtlich gestaltet werden.

Selektieren Sie genau, welche Themen Ihre Zielgruppe ansprechen.

4. Die Webseite macht Lust auf ein Wiederkommen oder auf eine Weiterempfehlung an Freunde und Bekannte.

Sorgen Sie für aktuellen Inhalt. Binden Sie Elemente wie Tests ein, die die User*innen auf Ihrer Karriereseite halten und dazu animieren, sich weitere Inhalte anzuschauen!

Bieten Sie den Nutzenden einen Mehrwert, der es Wert ist, in der „Community“ weiterempfohlen zu werden (z. B. die wichtigsten Fragen im Bewerbungsgespräch, gutes Verhalten im Bewerbungsgespräch, Checkliste für die Bewerbungsunterlagen)!

5. Der Bewerbungsprozess ist einfach und nachvollziehbar dargestellt.

Berücksichtigen Sie beim Bewerbungsprozess die Voraussetzungen der Zielgruppe.

Erschweren Sie nicht unnötig das Eingeben von Daten oder das Hochladen von Dokumenten. ES SEI DENN: Sie wollen diesen Schritt bereits zur Vorselektion der Bewerbenden nutzen. Beschreiben Sie gut, was mit den Bewerbungsunterlagen passiert sowie wie und wann eine Reaktion des Unternehmens erfolgt! UND: Halten Sie Ihr Versprechen auch ein.

Bewerbungsprozess KarrierewebseiteBildnachweis: Eigene Darstellung der PERWISS-Redaktion

6. Verantwortliche sind transparent.

Personifizieren Sie z. B. Verantwortliche für die Ausbildung oder Kontaktpersonen aus dem Personalbereich! Geben Sie dazu Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer an – am besten, Sie platzieren noch Fotos Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Das schafft Vertrauen bei den Bewerber*innen und entspricht deren Erwartungen an einen gut gestalteten Bewerbungsprozess.

7. Es bestehen Möglichkeiten zur Interaktion.

Ermöglichen Sie Interessierten Fragen zu stellen und/oder Kontakt mit Ihnen aufzunehmen! ABER: Vergessen Sie nicht, dass darauf auch zeitnah reagiert werden sollte. Planen Sie die dafür notwendige Zeit ein!

8. Der Datenschutz ist gesichert und dies kommt auch bei den Nutzenden an.

Gerade bei der Eingabe von persönlichen Daten in geschlossene Nutzerbereiche, Online-Bewerbungsformulare usw. bestehen oft eine Reihe von Bedenken bei Nutzenden. Räumen Sie diese aus, indem Sie sich an die gesetzlichen Vorgaben des Datenschutzes halten und dies transparent darstellen!

Controlling der Karriereseite mithilfe von Kennzahlen

Um Ihre Karriereseite zu stetig zu verbessern, bietet sich die Arbeit mit Kennzahlen an. Anbei finden Sie eine Auswahl an hilfreichen Kennzahlen für Ihr Recruiting:

den Sie eine Auswahl an hilfreichen Kennzahlen für Ihr Recruiting:

  • Anzahl der Besucher*innen auf der Karriereseite - Gesamtanzahl der Besucher*innen auf der eigenen Karriereseite des Unternehmens

  • Verweildauer auf der Karriereseite bzw. Lesezeit - Länge der durchschnittlichen Verweilzeit pro Besucher*in auf Ihrer Karriereseite

  • Candidate Conversion Rate - Anteil der Besucher*innen auf der Karriereseite, die sich auf eine Stelle bewerben

  • Recruitingkanaleffizienz - Verhältnis der Bewerbungen, die über Ihre Karriereseite laufen, zu den daraus resultierenden erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen

  • Weiterleitungsquote Karriereseite - Anzahl der Besucher*innen bzw. der Follower, die von Social Media auf die Karriereseite gelangen im Vergleich zu der Gesamtzahl an Nutzer*innen.

  • Bewerbungseingang digital - Gesamtzahl aller Bewerbungen, die digital, z. B. über One Klick Bewerbung oder Online-Formular eingehen

  • Recruitingkosten pro Bewerbung - Summe aller Kosten, die je Periode für die Karriereseite anfallen, pro Bewerbung, die über den Kanal eingeht

Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis

Verschiedene Anbieter*innen ranken Recruiting Kanäle und Karriereseiten. Verschaffen Sie sich einen Eindruck von dem Recruiting anderer Wettbewerber*innen in Zeiten des Fachkräftemangels. So listen die schwedische Firma Potenzialpark und NetFederation GmbH im Rahmen der HR Benchmark jährlich die TOP Karriereseiten deutscher Unternehmen.

In beiden Vergleichen schneiden die Karriereseiten von OTTO GmbH & Co. KG und der Deutsche Telekom AG erfolgreich ab.

OTTO GmbH & Co. KG

Gleich auf der ersten Seite finden Kandidat*innen Wissenswertes zu Karrieremöglichkeiten, Benefits, offenen Stellen, Unternehmenswerten und Alleinstellungsmerkmalen des Unternehmens. Außerdem arbeitet OTTO mit einem News Feed und Bewerbungstipps.

Deutsche Telekom AG

Die Telekom punktet mit modernen Inhalt und Design. Diese füllt das Unternehmen für Interessierte u.a. mit einem Artikel zu "Woran wir arbeiten, was uns motiviert und wofür wir es tun." und einem umfangreichen Blog.

SHOPMACHER

Als Inspiration für eine besonders individuelle Karriereseite empfiehlt Ihnen die Perwiss-Redaktion die Website von SHOPMACHER, einem Dienstleister für Online-Shops uvm.

Die Seite zur Ansprache von Interessierten für einen Arbeitsplatz orientiert sich an der Form eines Online-Shops. Es wurden Produktmerkmale (= Attraktivitätsfaktoren), Produkte (= Jobs) und Warenkorb (= Bewerbung) eingebaut. Dabei arbeitet das Unternehmen vor allem transparent und modern.

Verbesserungspotenziale von Karriereseiten

Was können Sie von den Profis lernen? In unseren Beratungen zum Thema Karriere Webseiten fallen uns einige Fehler immer wieder auf, die Sie zukünftig vermeiden können:

  • Die Seite (Text, Layout und Sprache) orientieren sich nicht an Ihren Zielgruppen.

  • Sie formulieren keine oder nur unkonkrete Botschaften an Ihre Zielgruppen.

  • Ihre Alleinstellungsmerkmale sind nicht präsent dargestellt (Employee Value Propositions).

  • Darstellungen auf der Seite sind nicht aktuell.

  • Interessierte haben keine Möglichkeit Fragen zu stellen.

  • Die Karriereseite ist nicht in die Personalmarketingstrategie eingebunden.

Tipps zur SEO-Optimierung

Wie schaffen Sie es im Google Ranking auf Seite 1? Unsere IT-Spezialist*innen geben Ihnen erste Schritte an die Hand:

  • Nutzen Sie relevante Keywords - zum Beispiel "Karriere", "Job", "Beruf" und "Unternehmen".

  • Binden Sie die Keywords in Überschriften, im Text und in die Meta Daten ein.

  • Wählen Sie zu den Texten passendes Bildmaterial aus und versehen Sie diese mit Untertiteln.

  • Verlinken Sie von externen Seiten auf Ihre eigene Karriereseite - zum Beispiel von Stellenportalen, Social Media und Bewertungen.

  • Setzen Sie interne Verlinkungen und Sprunglinks innerhalb Ihres Karrierebereichs.

Wie setzen sich die Kosten für eine Webseite zusammen?

Grundsätzlich können die Kosten und die zeitlichen Ressourcen für eine Karrierewebseite gegliedert werden in:

Kosten KarrierewebseiteBildnachweis: Eigene Darstellung der PERWISS-Redaktion

Während für 1. und 2. in der Regel vor allem Kosten für externe Dienstleister anfallen (Beratung zum Marketing der Webseite, Suchmaschinenoptimierung - SEO, Webgestaltung, Webdesign), sind in der Phase des Betriebs, interne zeitliche Ressourcen für die systematische Pflege und Aktualisierung Ihres Karriereportals vorzusehen.

Um den Aufwand der kontinuierlichen Pflege Ihrer Karrierewebseite zu reduzieren, sollten Sie auf die dauerhafte Gültigkeit von Angaben achten und diese bevorzugt einstellen!