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Studien Internationales Personalmanagement

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Die nachfolgenden Studien zum Thema Internationales Personalmanagement beschäftigen sich mit der steigenden Anzahl an Auslandsentsendungen, dem Mangel an qualifiziertem Personal und interkulturellen Erfahrungen. Hierfür wird genauer untersucht, welche Herausforderungen internationale Personalentsendungen mit sich bringen und auf welche Weise Leben und Arbeiten im Ausland am besten verbunden werden kann.

Inhaltsverzeichnis

2018

Flexibilität bei der Arbeit im internationalen Vergleich

Die vorliegende Studie „Global Candidate Preferences Survey“ von ManpowerGroup Solutions beschäftigt sich mit dem Thema „Arbeiten, wie und wann ich will“. Hierfür wurden in 19 Ländern 14.000 Berufstätige im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt.

Die Ergebnisse dieser Studie liefern einen umfassenden Überblick über die Faktoren, die bei der Jobsuche international entscheidend sind und gehen besonders auf den Faktor der Arbeitszeitflexibilität ein.

Einige wichtige Ergebnisse der Studie lauten wie folgt:

  • Im Durchschnitt nennen 38% der Bewerberinnen und Bewerber weltweit die Arbeitszeitgestaltung als wichtigsten Motivationsfaktor.
  • Besonders in Spanien und in den Niederlanden wird Arbeitszeitflexibilität gewünscht.
  • In den USA herrscht die größte Nachfrage nach unbegrenztem bezahltem Urlaub.
  • Im Durchschnitt bevorzugen 36% der Befragten Teilzeitarbeit.

Weitere Ergebnisse sowie grafische Darstellungen können in der 20 Seiten umfassenden Studie (PDF-Format) nachgelesen werden, die kostenfrei über den Anbieter bezogen werden kann.

2010

International Assignments Survey 2010

Daten von 220 multinationalen Unternehmen bildeten die Grundlage des Mercer International Assignments Survey 2010.

Ergebnisse

  • Seit 2008 haben Auslandsentsendungen um vier Prozent zugenommen. Vor allem kürzere Auslandseinsätze finden nun häufiger statt.
  • 56 Prozent der befragten Unternehmen entsenden verheiratete Beschäftigte ohne ihre Familie langfristig ins Ausland – vermutlich aus Kostengründen.
  • Fast alle Unternehmen bieten Heimaturlaub an. Dabei erstatten die Unternehmen entweder die Reisekosten oder stellen ein Budget zur Verfügung.

Die vollständige Studie kann auf der Homepage von Mercer angefragt werden.

2009

Global HR Study 2009

Das Ziel der Global HR Study 2009 von Hewitt Associates bestand darin, herauszufinden, wie der HR-Bereich den Bedürfnissen von globaler Wirtschaft und Belegschaft begegnet. Dazu wurden 85 globale Unternehmen aus dem nordamerikanischen, dem europäischen und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt.

Ergebnisse:

  • 93 Prozent der befragten Unternehmen berichten, über eine HR-Strategie zu verfügen, die jedoch in vielen Fällen am primären Unternehmensstandort ausgerichtet ist.
  • Dieser Umstand wird dadurch unterstrichen, dass lediglich 30 Prozent der befragten Unternehmen ein globales HR-Modell anwenden. Die Mehrzahl der Unternehmen fährt "zweigleisig" - bei 43 Prozent der Unternehmen wird so zum Beispiel die Führungskräfteentwicklung übergeifend geregelt, die Entlohnung der Beschäftigten hingegen regional.
  • Die Hauptaufgaben des HR-Bereiches liegen insbesondere im strategischen Denken (49 %), dem Vorantreiben von Veränderungen (51 %) sowie der Beratung der oberen Führungsetage (56 %).

Die Highlights der Studie können in Form eines acht Seiten umfassenden Berichtes beim Anbieter heruntergeladen werden (PDF-Format, englisch). Eine Ergebnisdarstellung in Deutsch finden Sie u. a. bei Crosswater.

2008

Studie: Managing Mobility 2008

Die Studie „Managing Mobility 2008“ von ECA International belegt, dass die Bedeutung des internationalen HR-Managements weiter zunimmt.

Im Rahmen der Studie wurden weltweit über 200 Unternehmen verschiedener Branchen und Größen befragt.

Ergebnisse:

  • 67 Prozent der befragten Unternehmen haben internationale Entsendungen in den vergangenen drei Jahren ausgebaut. 63 Prozent prognostizieren sogar einen weiter steigenden Trend.
  • Gründe für Auslandsentsendungen sehen die Unternehmen im Mangel an qualifiziertem Personal am Einsatzort, der Entwicklung der entsendeten Mitarbeiter und dem Wissenstransfer.
  • Der Anteil von Frauen an Auslandsentsendungen hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt.
  • Lediglich zehn Prozent der Unternehmen planen die Wiedereingliederung entsendeter Mitarbeiter von Vornherein.

Einige Studienergebnisse wurden in einer Pressemitteilung (vier Seiten im PDF-Format) veröffentlicht. Die vollständige Studie ist kostenpflichtig bei ECA International erhältlich.

2006

Studie: Personalmanagement – Herausforderungen durch die Internationalisierung

Die Studie „Personalmanagement – Herausforderungen durch die Internationalisierung“ wurde 2006 vom Institut für Führung und Personalmanagement der Hochschule St.Gallen mit The Information Management Group (IMG) durchgeführt.

Unternehmen in Deutschland und in der Schweiz wurden befragt zu:

  • Trends in Bezug auf die geographische Ansiedelung von Verantwortungen in internationalen Unternehmen
  • Trends in Bezug auf die Integration von Personalthemen in die Geschäftsprozesse
  • Investitionsschwerpunkten im Bereich Human Resources

Ergebnisse:

  • Personalprozesse werden bisher stärker lokal geregelt. Insgesamt besteht der Wunsch nach einer stärkeren Zentralisierung wichtiger Rahmenbedingungen in Bezug auf Personalentscheidungen.
  • Die befragten Unternehmen befürworten eine stärkere Verzahnung von Geschäfts- und Personalprozessen.
  • Bei den Projektbudgets im Bereich Human Resources stehen Personalinformationssysteme, Personalentwicklung und leistungsgerechte Entlohnung im Vordergrund, unabhängig von der Größe der Unternehmen.

Der Ergebnisbericht zur Studie (PDF-Format) kann nach Registrierung auf der Seite ResearchGate herunter geladen werden.