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Studien Change Management

Sutisa Kangvansap - iStock

Begriffe wie Agilität, Effizienz, digitale Transformation oder Idealbild der Arbeit stehen im Fokus der nachfolgenden Studien zum Thema Change Management. Es werden Stärken und Schwächen aufgegriffen, Vor- und Nachteile miteinander verglichen und Hinweise zur Umsetzung gegeben.

Inhaltsverzeichnis

2021

Studie: Kollaboration 2021

Wandelnde Märkte, veränderte Bedürfnisse und Coronapandemie sind Anlässe und Auslöser die Zusammenarbeit in Unternehmen zu verändern. Da neue Technologien leichter verfügbar und nutzbar sind, ergeben sich neue Formen und Möglichkeiten der Kollaboration. Die Staufen AG hat 2021 in ihrer Studie "Kollaboration 2021" 326 deutsche Unternehmen zum Thema befragt. Weitere Unternehmen u. a. aus China und Brasilien wurden als Indikatoren für einen Quervergleich zusätzlich befragt.

Wichtige Ergebnisse der Studie sind:

  • Nur jedes fünfte Unternehmen kann das Vorkrisenniveau bezogen auf die Zusammenarbeit halten.
  • In drei von vier Unternehmen leidet die Zusammenarbeit spürbar unter den Folgen der Coronapandemie. Wichtigster Grund für diesen Aspekt ist der fehlende informelle Austausch, der sich virtuell nur schwer kompensieren lässt.
  • Bereits vor der Corona-Pandemie wurde zu wenig kommuniziert. Vier von zehn Unternehmen schätzen selbstkritisch ein, dass durch die Pandemie diese Kommunikationsschwächen offengelegt werden.
  • Unternehmen klagen über viele ergebnislose oder überflüssige Meetings sowie die zunehmende E-Mail-Flut.
  • Wie bei den meisten Themen sind die Führungskräfte ein Schlüsselfaktor zum Erfolg. Diese schneiden insgesamt bei den kommunikativen Fähigkeiten jedoch weniger gut in den befragten Unternehmen ab. Nur ca. 50 Prozent der Unternehmen bescheinigen den Führungskräften gute kommunikative Fähigkeiten. Für das Heben des vollen Potenzials von neuen Formen der Zusammenarbeit ist noch ein erheblicher Kulturwandel nötig, da jede zweite Führungskraft einen Autoritätsverlust durch Homeoffice & Co. befürchtet.
  • Unternehmen setzen bei der Verbesserung der Zusammenarbeit vor allem auf den Einsatz digitaler Tools sowie den Ausbau der Selbststeuerung von Mitarbeitern und Teams.

Die Studie steht kostenlos zum Download auf den Seiten der Staufen AG zur Verfügung. (46 Seiten im PDF-Format)

2020

Studie: Anpassung an eine neue Normalität

Das Marktforschungsinstitut rheingold und die Hays Personaldienstleistung untersuchten in der Studie “Anpassung an eine neue Normalität”, wie Unternehmen mit der Corona-Krise umgehen. Die aktuelle wirtschaftliche Lage des Unternehmens sowie das Empfinden der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer waren Thematik der Befragung. In einem zweistufigen Befragungsverfahren wurden zwölf Führungskräfte verschiedener Branchen und Unternehmen in Interviews befragt und anschließend eine repräsentative Umfrage unter 750 Entscheiderinnen und Entscheidern in Unternehmen ab 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • 55% sehen die wirtschaftliche Lage ihres Unternehmens positiv oder unverändert, im Umkehrschluss trifft dies für 45% nicht zu.
  • 87% der Befragten geben an, die Digitalisierung im Unternehmen künftig vorantreiben zu wollen.
  • Zwei Drittel der Entscheiderinnen und Entscheider wollen künftig Abhängigkeiten reduzieren und wichtige Prozesse eher in- als outsourcen.
  • Im Homeoffice tätig sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 57% der befragten Unternehmen.

Die ganze Studie steht Ihnen hier kostenlos zum Download zur Verfügung. (26 Seiten im PDF-Format)

AGILE UNTERNEHMEN - Zukunftstrend oder Mythos der digitalen Arbeitswelt?

Das Verständnis von Arbeit und Wirtschaft hat sich nachhaltig verändert. Insbesondere digitale Technologien haben einen großen Einfluss auf das moderne Arbeiten. Aufgrund dessen müssen Unternehmen in der Lage sein, schnell auf Veränderungsprozesse zu reagieren, gleichzeitig aktiv Veränderungen anzugehen und Gelegenheiten des agilen Arbeitens zu nutzen.

Die wachsende Bedeutung dieser Thematik hat die Managementberatung Kienbaum und die Online- Jobplattform StepStone dazu veranlasst, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Arbeitsleben sowie die Rolle des agilen Arbeitens in diesem Zusammenhang zu untersuchen. Dazu wurden im ersten Quartal 2019 circa 10.000 Fach- und Führungskräfte online befragt. Die Ergebnisse machen deutlich, wie unterschiedlich die Einstellungen zu den genannten Wandlungsprozessen sind und welchen Einfluss Digitalisierung und Agiles Arbeiten im Arbeitsalltag bereits haben:

  • Agilität, flache Hierarchien und innovative Strategien fördern die Unternehmensleistung
  • Agile Methoden sind insbesondere bei Führungskräften mehrheitlich bekannt, werden jedoch noch nicht genutzt
  • Die bekanntesten agilen Methoden sind Design Thinking, KANBAN und SCRUM
  • Führungskräfte sind motivierter für die digitale Arbeitswelt als Fachkräfte

Die gesamte Studie sowie weitere interessante Ergebnisse und Analysen finden Sie auf der Seite des Kienbaum Institutes

The Next Normal – Perspektiven der Zukunft des Organisierens

Welche organisationalen Folgen hat eine Krise, wie Covid-19, ganz konkret? Welche Veränderungen richten Schaden an, welche machen produktiv? Diese und weitere Fragen greifen die Organisationsberatung Metaplan und Haufe auf.

Mit der Auswertung von insgesamt 100 qualitativen Interviews mit Expertinnen und Experten hilft Ihnen die Studie sich in dieser Zeit zu orientieren. Die Studienautoren fassen zusammen, wie sich verschiedene Unternehmen in der Krise positioniert haben und was in der Zeit nach der Krise entscheidend ist.

Dafür stellen die Autoren 11 Thesen auf, die sie für Sie diskutieren:

  • Realität statt VUCA-Voodoo: Entscheidungen müssen unter mehr Unsicherheit getroffen werden.
  • Hierarchie ist plötzlich hot – (mehr) geführt wird anderswo.
  • Ich sehe was, was du nicht siehst: Informalität ist wichtiger denn je – nutzen können sie aber nur wenige.
  • Dead or alive? Der New-Work-Diskurs auf dem Prüfstand.

Die 39-seitige Studie mit diesen und sieben weiteren Thesen von Metaplan und Haufe finden Sie auf den Seiten von Next Normal.

2019

Die Wandlungsfähigkeit deutscher Unternehmen im "Change Readiness Index 2019"

Wie wandlungsfähig sind eigentlich Unternehmen in Deutschland? Der „Change Readiness Index 2019“ (CRI) versucht diese Frage mithilfe von Berechnungen zu beantworten. Die Grundlage dessen bildet eine Befragung von insgesamt 421 Unternehmen zum Thema „Erfolg im Wandel“, die nach 2017 zum zweiten Mal von der Unternehmensberatung Staufen durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der neusten Befragung vom Frühjahr 2019 lassen eine Verringerung der Wandlungsfähigkeit in Form eines gesunkenen CRI’s erkennen. Weitere Erkenntnisse zeigen:

  • deutsche Unternehmen erreichen im Durchschnitt ein Change Readiness Index (CRI) von 55 auf einer Skala von 1 bis 100 Punkten – 3 Punkte weniger als noch 2017
  • insbesondere in den Bereichen Strukturen und Prozesse sehen die Unternehmen ihr Wandlungsfähigkeit kritischer als noch 2017
  • in nur zwei Jahren hat sich gezeigt, dass Veränderungen und Umbrüche den Unternehmensalltag stärker beeinflussen als noch 2017 erwartet
  • Lean Management ist bei korrektem Einsatz ein Gelingensfaktor für die schnelle Adaption eines Unternehmens in Bezug auf Veränderungen und neue Herausforderungen

Weitere spannende Ergebnisse und Empfehlungen finden Sie in der Veröffentlichung „Erfolg im Wandel“. Sie gibt Aufschluss über die Wandlungsfähigkeit von Unternehmen in den Handlungsfeldern Strukturen, Prozesse, Führungs- und Unternehmenskultur sowie Mitarbeitende und Qualifikationen und beantwortet somit Fragen nach den bedeutendsten Faktoren für eine angemessene Vorbereitung auf den Wandel.

Wie agil ist ihr Unternehmen? Agile Pulse 2019

Unter dem Titel Agile Pulse 2019 hat die BearingPoint GmbH die Ergebnisse ihrer Agilitätsstudie bereitgestellt, welche unter insgesamt 258 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Führungskäften durchgeführt wurde.
In dieser wurde der Status Quo des agilen Reifegrades von Unternehmen sowie Zukunftsvorstellungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Führungsverantwortlichen zur Thematik Unternehmensagilität abgefragt.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • 90% der Befragten geben an, dass agile Methoden im Unternehmen eingesetzt werden
  • Kleine- und mittlere Unternehmen (KMUs) haben im Durchschnitt längere Erfahrung mit agilen Methoden als große Unternehmen
  • Top Gründe für die Einführung von agilen Methoden sind Flexibilität (82%) und Erhöhung der Geschwindigkeit (62%)

Die kompletten Studieninhalte finden Sie auf der Seite der BearingPoint GmbH (28 Seiten im PDF-Format).

Auf dem Sprung - Wege zur Organizational Dexterity

Die Studienautoren haben sich intensiv damit auseinander gesetzt, was Organisationen verlangsamt bzw. sogar lähmt. Eine zentrale Aussage der Studie ist, dass die mentale Adaptivität einer Organisation (Dexterity) deutlich erfolgskritischer als die instrumentelle Fitness ist. In der Studie Auf dem Sprung - Wege zur Organizational Dexterity hat Capgemini Invent erfolgswirksame Maßnahmen in acht Hebeln zusammengefasst.

Diese Schalthebel sind:

  • Kultur
  • Leadership & People
  • Governance
  • Prozesse
  • Struktur
  • Datenkompetenz
  • Arbeitsumfeld
  • Ökosystem

Führung und Kultur werden als die entscheidenden Faktoren zu mehr Dexterity herausgearbeitet.

An der Studie nahmen 1.135 Befragte aus elf Ländern teil.

Zum Download der 56 Seiten umfassenden Studie auf den Seiten von Capgemini Invent.

Umfrage: Werte und Moral in Veränderungsprozessen

„Verlieren wir durch Change-Projekte Werte und Moral?“ – Diese Frage beantwortet die TED-Umfrage 2019 der MUTAREE GmbH. 235 Führungskräfte und Mitarbeitende gaben einen Einblick in die aktuelle Change-Praxis ihrer Organisation. Die Umfrage rückt dabei das Thema Erfolgsdruck in Bezug auf Veränderungsprozesse in den Mittelpunkt.

Erste Ergebnisse auf einen Blick:

  • Weniger als 20% der Befragten glauben an einen erfolgreichen Abschluss ihrer aktuell laufenden Change Projekte. Ein Grund hierfür ist die hohe Anzahl an parallel laufenden Veränderungsprozessen.
  • 62% der befragten Führungskräfte und Mitarbeitenden spüren einen sehr hohen Erfolgsdruck.
  • Auf die Fragen nach den ethischen Werten und Moral im Change-Prozess, geben 18% der Befragten an, dass diese an Gültigkeit verlieren. Insbesondere die Wertschätzung wird in Veränderungsprozessen vernachlässigt.

Weitere spannende Antworten auf die Fragen: Wie gehen insbesondere Führungskräfte mit Werten und Moral im Veränderungsprozess um? Und was sind die Folgen der Nichteinhaltung ethischer und moralischer Grundprinzipien?, können Sie in dem 13-seitigen Untersuchungsbericht nachlesen, der für Sie kostenfrei auf der Seite der MUTAREE GmbH zu Verfügung steht.

 

2018

Auf dem Weg zum agilen Personalmanagement 

Der Bundesverband der Personalmanager setzt sich in ihre Publikationsreihe mit dem Thema Agile HR auseinander und beschreibt somit den Weg zum agilen Personalmanagment. Hierzu wird zunächst auf die Definition des Begriffes „Agilität“ eingegangen um daraufhin die Gestaltung agiler Transformationen genauer zu erläutern. 

Einige wichtige Ergebnisse im Überblick:

  • Die Zukunft von HR liegt im engen Zusammenhang mit der Steigerung der Agilität
  • HR wird zum Change Manager
  • HR übernimmt die Verantwortung der internen Veränderungs- und Transformationskmpetenzen
  • Agile Ansätze sollten von Anfang an mitgestaltet werden

Zwischen Effizienz und Agilität

Der Personaldienstleister HAYS setzt sich in der Studie „Zwischen Effizienz und Agilität“ mit dem Thema der Digitalisierung auseinander. Hierzu wurden 226 Führungskräfte telefonisch befragt. Dabei wurde Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeiten einiger Unternehmen bis hin zum Projektmanagement in einem agileren Umfeld genommen. Zudem wird auch das Spannungsspiel von Linienorganisation und innovativen Projektteams untersucht.

Einige wichtige Ergebnisse im Überblick:

  • Führungskräfte fokussieren sich eher auf die Automatisierung und Optimierung bestehender Abläufe
  • 80% der Befragten fehlt das notwendige Wissen zur Umsetzung agiler Methoden
  • im Durchschnitt scheitern 22% der Innovationsprojekte
  • 85% der Befragten legen viel Wert auf die Umsetzung agiler Methoden

 

2017

Studienreport: All- Agile it, Shaping the Future  

Kienbaum befragte in der Sonderausgabe „ALL-AGILE IT“ des CIO 250 Teilnehmende aus den verschiedensten Branchen und Unternehmensgrößen bezüglich des agilen Reifegrads deutscher IT-Organisationen. Dabei wird auf IT Operating Modelle der Zukunft, Strukturen in der Praxis und auf eine erfolgreiche Umsetzung von agiler Arbeit eingegangen.

Einige wichtige Ergebnisse im Überblick:

  • Bei 95% der Befragten sind die Steuerungsmodelle im Unternehmen nicht an agile Mindestanforderungen angepasst
  • 82% deutscher Organisationen fehlt die Anpassung an agile Prinzipien
  • 50% geben die Komplexität der Bestandsanwendungen als Hindernis der Steigerung der Agilität an
  • Führungskräfte zeigen hohe Kompetenzdefizite in Bezug auf den agilen Wandel

 

2016 

Status Quo Agile 2016/17

Die Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. veröffentlichte 2017 eine empirische Studie zur Anwendung von agilen Methoden in Unternehmen. Die allgemeine Annahme, dass agile Methoden ein zunehmender Trend in der IT- Entwicklung sowie in der Produktentwicklung und Prozessoptimierung sind, konnte in dieser Studie erneuert bestätigt werden. Befragt wurden 1.000 Personen aus 30 unterschiedlichen Ländern. Die Auswertung der Daten zeichnete ein Bild, in welchem agile Methoden einen ausschlaggebenden Faktor auf den Unternehmenserfolg haben. Die beliebteste agile Arbeitsmethode stellt dabei Scrum dar.

  • Weitere Studienergebnisse auf einen Blick: 93% der Befragten sahen eine Verbesserung der Effizienz im Unternehmen durch agile Methoden.
  • Agile Methoden werden meist selektiv oder in Mischform angewendet. 93% der Befragten sahen eine Verbesserung der Effizienz im Unternehmen durch agile Methoden.
  • Agile Methoden werden meist selektiv oder in Mischform angewendet.
  • Kanban, Lean und DevOps gehören nach Scrum zu den meist genutzten agilen Methoden.
  • Agile Methoden verkürzen die Produkteinführungszeit, optimieren die Qualität und reduzieren die Risiken eines Projektes.
  • 30% der Befragten fehlt immer noch ausreichend Wissen über agile Methoden.
  • Ein Drittel gab dazu an, dass agile Methoden einen zu hohen Kostenaufwand haben, um es intensiver zu nutzen.
  • Kanban, Lean und DevOps gehören nach Scrum zu den meist genutzten agilen Methoden.
  • Agile Methoden verkürzen die Produkteinführungszeit, optimieren die Qualität und reduzieren die Risiken eines Projektes.
  • 30% der Befragten fehlt immer noch ausreichend Wissen über agile Methoden.
  • Ein Drittel gab dazu an, dass agile Methoden einen zu hohen Kostenaufwand haben, um es intensiver zu nutzen.

Die gesamte Studie finden sie hier auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V..

Change- Fitness- Studie 2016/2017

Der rasante Wandel fordert die Unternehmen immer stärker dazu auf, das Thema Change Management verstärkt zu fokussieren. Neben diversen inhaltlichen Veränderungen, geht es insbesondere um die gekonnte Steureung der personalen Seite. In den letzten Jahren kam es in vielen Unternehmen zu Veränderungen in einigen Bereichen, wodurch die Durchführung stetig professioneller verläuft. Doch entsteht aus diesen Prozessen tatsächlich ein positiver Trend zur "Change-Fitness"?

Momentan wird teilweise von einer gewissen "Change-Müdigkeit" in Verbindung mit einer zunehmend vernachlässigten Nutzung gesprochen. Hinzu kommt eine nachlassende Effektivität der bewährten Change-Management-Hebel. Stellt sich also die Frage, ob andere Hebel eingesetzt werden müssen oder, ob die bekannten Hebel anders und vielleicht professioneller anzuwenden sind?

Diesen Fragen ist die MUATREE GmbH in Zusammenarbeit mit Sonja Sackmann, Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität der Bundeswehr München mit der Studie "Change-Fitness 2016/2017" nachgegangen.

Für die Studie wurden 408 Teilnehmende aus Top- und Mittel-Management sowie Mitarbeitende aus Unternehmen verschiedener Branchen und Größen bezüglich des Status quo ihrer Veränderungsfähigkeit und -bereitschaft befragt.

Ergbenisauszug:

  • 95% der Befragten waren bereits in einen Veränderungsprozess involviert.
  • Eine tragfähige Unternehmenskultur stärkt die positive innere Haltung, welche sich positiv auf die Veränderungsbereitschaft auswirkt.
  • Change Management erfordert ein gewisses Können und wird in den Unternehmen nicht als reine Projektaufgabe, sondern eher als "Handwerk" betrachtet. Der Wandel wird professionell und mit hoger Methodenkompetenz gesteuert.
  • Feste Größen der Unternehmenskultur als veränderungsfördernde Komponenten geraten vermehrt ins Wanken: In puncto offene und transparente Kommunikation bestätigen lediglich 44%, dass auch über Risiken kommuniziert wird (im Vergleich: 2010 bestätigten dies nich 67%).
  • Lediglich 71% der Mitarbeitenden gaben an die veränderungsrelevanten Vorgaben konsequent umzusetzen. Damit zeichnet sich auch hier ein rückläufiger Trend an, da 2010 noch 88% der Mitarbeitenden angaben die Vorgaben umzusetzen.

Weitere Hintergründe sowie eine Infografik (1 Seite im PDF-Format) zur Studie stehen Ihnen auf den Seiten des Anbieters bereit.

Tranformation- Studie 2016 

In der Transformation-Studie 2016 beschäftigt sich die Beratungsgesellschaft Kienbaum mit den Themen Personalaufbau, -abbau und -umbau in deutschen Unternehmen. Das Beratungsunternehmen fand heraus, dass die Unternehmen mitunter intensiv an ihrem Personalkörper schrauben. So plant jede zweite Firma in naher Zukunft Veränderungen innerhalb ihrer Mitarbeiterbelegschaft. Bereits acht von zehn Unternehmen veränderten in den vergangenen fünf Jahren die Zusammensetzung ihrer Mitarbeiterschaft. Diese Personalumbaumaßnahmen waren jedoch nicht immer erfolgreich.

Für die Studie mit dem Titel: „Aufbau, Abbau, Umbau – Die Mammutaufgabe Workforce Transformation meistern“ wurden 250 Geschäftsführer und Personalchefs zur sogenannten Workforce Transformation befragt.

Auszug der Ergebnisse:

Fundamentale Veränderung des Personalkörpers steht auf Top-Management Agenda!

  • Bereits heute hohe Relevanz von Workforce Transformationen in 80% der Unternehmen
  • Für 9 von 10 Unternehmen werden Workforce Transformationen in Zukunft einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellen

Vertrauen in Führungskräfte im Transformationskontext nicht gegeben!

  • 80% der Führungskräfte sind nicht fähig große Personalveränderungen erfolgreich zum Ziel zu führen
  • Support der Geschäftsführung nicht im ausreichenden Maße existent

Weitsicht fehlt - die wenigsten Unternehmen verfügen über eine strategische Personalplanung!

  • Szenario-Analysen, die die Auswirkung unterschiedlicher möglicher Geschäftsentwicklungen auf den Personalkörper simulieren, werden in über 75 % der Unternehmen nicht eingesetzt

Eine Zusammenfassung der Studie (43 Seiten im PDF-Format) mit vielen weiteren Ergebnissen kann kostenfrei auf der Webseite von Kienbaum heruntergeladen werden.

"Wertewelten Arbeiten 4.0"

Die Studie "Wertewelten Arbeiten 4.0" beschäftigt sich mit den rasanten Veränderungen der Arbeitswelt. Hierbei werden Wünsche und Hoffnungen, die einem Idealbild der Arbeit entsprechen ebenso deutlich  wie Befrürchtungen und Ängste der Befragten. Die Studie gibt einen Einblick welche Stärken und Schwächen mit dem Wandel der Arbeitswelt verbunden sind und welche Weichen gestellt werden müssen, um eine positive Entwicklung fördern zu können.

Die Ansprüche an die Arbeit divergieren hierbei stark. Für die einen stellen die Neuerungen eine wünschenswerte Zukunft dar, andere nehmen es eher als bedrohliches Szenario wahr.

Im Rahmen der Studie wurden 1200 Personen (1.000 Erwerbspersonen, zwei Kontrollgruppen á 100 Personen) auf Basis des Mikrozensus aus dem Jahr 2013 bezüglich ihrer Ansichten rund um das Thema "Arbeit in Deutschland" befragt.

Einige interessante Studienergebnisse:

  • Nur wenige Erwerbstätige in Deutschland erleben ihre momentane Arbeitssituation als ideal. Lediglich 18% der Befragten nehmen die eigene Arbeitssituation als nahe an ihrem Idealbild wahr.
  • 45% sehen die eigene Arbeitssituation weit von ihrem Idealbild entfernt.
  • Knapp die Hälfte der Befragten sieht die eigene Arbeitssituation in der Zukunft optimistischer und geht davon aus, dass ihre Arbeit im Jahr 2030 nahe an ihrem eigenen Idealbild liegen wird.
  • Insbesondere was die Entfaltungs- und Mitgestaltungmöglichkeiten angeht, haben die Erwerbstätigen in Deutschland positive Erwartungen an die Arbeitswelt von morgen. 
  • Die Studie arbeitet sieben verschiedene Wertewelten heraus, die aufzeigen, wie unterschiedlich die Arbeitswelt in der Vergangenheit, der Gegenwart aber auch in der Zukunft wahrgenommen und bewertet wird.

So lassen sich, für Personalverantwortliche und Führungskräfte anhand der Studienergebnisse, zentrale Schlussfolgerungen ableiten, die die Differenziertheit der Arbeitswelt verdeutlichen und darauf hinweiesen diese stärker als bisher zu berücksichtigen.

Die komplette Studie (47 Seiten im PDF-Format) sowie eine ausführliche Präsentation der Studienergebnisse (21 Seiten im PDF-Format) kann auf der Webseite des Bundesministerium für Arbeit und Soziales kostenfrei heruntergeladen werden.

 

2015  

Unternehmen in der digitalen Tranformation 

Die Studie "Von starren Prozessen zu agilen Projekten" führt die langjährige empirische Forschung von Hays und PAC zu Veränderungen in der Arbeitswelt wie Flexibilisierung, Digitalisierung oder Bedeutung von Wissensarbeit fort. Dazu wurden 225 telefonische Interviews mit Fachbereitsleitern aus mittleren und großen Unternehmen durchgeführt.

Im Zentrum der Studie stand die Bestandsaufnahme, welche strukturellen und organisatorischen Änderungen sowie Herausforderungen Unternehmen mit den digitalen Alltag verbinden. Im Fokus der Studie werden dabei die Auswirkungen des digitalen Wandels bezüglich der Organisationsstrukturen und neuer Formen der Zusammenarbeit mit externen Partnern in einem immer komplexerer werdenden Marktumfeld betrachtet.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie "Von starren Prozessen zu agilen Projekten" sind:

  • In 40 Prozent der befragten Unternehmen werden bereits agile Methoden innerhalb der Projektarbeit genutzt. Gründe sehen die Unternehmen dafür in der Ermöglichung von besseren Entscheidungen und richtigen Prioritätensetzungen sowie in der besseren Einbindung aller Beteiligten.
  • Die Unternehmen wollen durch die Maßnahmen insbesondere auf die digitale Transformation, den entstehenden Preis- und Kostrendruck sowie auf die Technologieentwicklung reagieren.
  • Die Umsetzung der digitalen Transformation wird derzeit vor allem durch das Silo- und Konkurrenzdenken der einzelnen Fachbereiche, begrenzte Zeitressourcen und die Akzeptanz der Änderungsmaßnahmen bei den Mitarbeitern gehemmt.
  • Diese Lücken werden vermehrt durch externe Dienstleistern geschlossen. Derzeit nutzen 11 Prozent der befragten Unternehmen in ihren IT-, Finanz- und Entwicklungsbereichen unter anderem Freiberufler oder auch Zeitarbeiter. Hiermit sollen in Zukunft verstärkt Know-how und Ressourcenengpässe ausgeglichen werden.
  • Aufgrund des hohen Markttempos verbringen die Mitarbeiter im Schnitt 35 Prozent ihrer Arbeitszeit in Projekten. Die Projekte dienen zu großen Teilen der Einführung neuer Lösungen und Prozesse (88 Prozent) sowie der Entwicklung von Dienstleistungen (74 Prozent).
  • Trotz der Steigerung des zeitliches Engagements durch Mitarbeiter und Externe scheitert fast jedes sechste Projekt aufgrund von unrealistischer Projektplanung, dem nicht Treffen von wichtigen Entscheidungen und der mangelnden Kooperationen zwischen den beteiligten Fachbereichen.

Die 32-seitige Studie "Von starren Prozessen zu agielen Projekten" von Hays und PAC (im PDF-Format) finden Sie auf den Seiten des Anbieters.  

 

2012

Change- Fitness- Studie 2012 

Die Change-Fitness-Studie 2012 hat die Mutaree GmbH zusammen mit Prof. Dr. Dr. Sonja Sackman von der Universität der Bundeswehr München realisiert. Die Teilnehmer (n=298) der Studie wurden zu ihrer aktuellen Situation von Veränderungsprozessen bzw. ihrem Change Management befragt, um die Change-Fitness der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter/innen zu erfassen.

Einige Ergebnisse:                                 

  • 97 Prozent der befragten Unternehmen waren in der Vergangenheit von Veränderungsprozessen betroffen.
  • Lediglich 7 Prozent der Studienteilnehmer sahen für ihre Veränderungsmaßnahmen eine Erfolgsquote zwischen 81 und 100 Prozent.
  • 17 Prozent der Befragten gehen von einer 50/50 Erfolgschance aus.
  • Negativ fällt auf, dass nur 63 Prozent der befragten Unternehmen die Notwendigkeit für Veränderungsprozesse frühzeitig erkennen.
  • Ein anderes Problem ist, dass in 41 Prozent der Fälle die Ziele von durchgeführten Veränderungen nicht adäquat intern kommuniziertwerden.
  • Zudem haben nur 56 Prozent der Unternehmen die für den jeweiligen Veränderungsprozess notwendigen Personen identifizieren können.
  • Die vorhandene Unternehmenskulturunterstützte nur 62 Prozent der Befragten bei der Umsetzung von Veränderungen.

Einen Studienüberblick (3 Seiten im PDF-Format) finden Sie zum kostenfreien Herunterladen auf den Seiten des Anbieters.

Return on Change (RoC)

In der Studie Return on Change (RoC) untersuchte PricewaterhouseCoopers Change Management als entscheidenden Werttreiber in Unternehmen. An der im November 2011 durchgeführten Studie nahmen 68 der zu diesem Zeitpunkt laut FAZ-Rangliste umsatzstärksten Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowie größten Banken und Versicherungen in Deutschland teil.

 Zentrale Ergebnisse:

  • Mehr als 10 Prozent der Gesamtmittel eines Veränderungsvorhabens wenden befragte Unternehmen für Change Management auf.
  • Der prozentuale finanzielle Aufwand der Veränderungsbegleitung von Projekten ist bei Unternehmen mit konventionellem Change Management (23 Prozent) am höchsten.
  • Der Aufwand in Unternehmen mit proaktivem Change Management liegt bei 11 Prozent und damit sogar unter dem von Unternehmen ohne Change Management.
  • Unternehmen mit Change Management investieren vornehmlich in Befähigungs- bzw. Qualifikationsmaßnahmen zur Veränderung sowie in die unternehmensinterne Kommunikation.
  • Nicht nur Unternehmen ohne Change Management (52 Prozent), sondern auch solche mit konventionellem (38 Prozent) und proaktiven Change Management-Kompetenzen (35 Prozent) nutzen externe Unterstützung.
  • Der Erreichungsgrad gestecker Ziele ist bei Unternehmen mit proaktivem Change Management mit 83 Prozent am höchsten.
  • Unternehmen mit konventionellem Change Management erreichen 74 Prozent, Unternehmen ohne Change Management 38 Prozent der gesteckten Ziele.
  • Im Hinblick auf die Erfolgswahrscheinlichkeit von Veränderungsprojekten schneiden Unternehmen mit veränderungsbegleitenden Maßnahmen (73 Prozent) wesentlich besser ab als solche ohne derartige Maßnahmen.
  • Die Erfolgswahrscheinlichkeit ist bei Unternehmen mit proaktivem Change Management am höchsten.
  • 67 Prozent der Unternehmen mit institutionalisiertem Change Management konnten in den letzten drei Jahren ihren Marktanteil steigern.

Die vollständige Studie (26 Seiten im PDF-Format) mit allen Ergebnissen finden Sie auf den Seiten des Anbieters zum kostenfreien Herunterladen.

 

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