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Internationales Personalmanagement

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Internationale Personalarbeit erfolgreich gestalten!

Wichtige Gründe für die Internationalisierung von Unternehmen sind die Erschließung neuer Märkte, die Reduktion von Kosten, der Zugang zu Ressourcen unterschiedlicher Art sowie die Verankerung in Lieferantenstrukturen.

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Für Deutschland als Exportland spielen weltweite internationale Geschäftsbeziehungen und Zusammenarbeit eine ganz besonders wichtige Rolle.

Doch welche Auswirkungen haben internationale Aktivitäten auf das Personalmanagement? Welche neuen Fragestellungen und Herausforderungen ergeben sich für die Personalarbeit?

Internationales Personalmanagement zeichnet sich durch erhöhte Komplexität und Unsicherheit gegenüber dem nationalen Personalmanagement aus. Dies resultiert insbesondere aus verschiedenen gesetzlichen Regelungen (z. B. Tarifverträge), kulturellen Besonderheiten (z. B. Werthaltung, Arbeitseinstellung), sprachlichen Unterschieden sowie anderen besonderen Umweltfaktoren und -bedingungen in den verschiedenen Ländern.

Internationalisierungsaktivitäten haben in Abhängigkeit von der Intensität, den Zielländern sowie der Internationalisierungsstrategie Auswirkungen auf die Teilfunktionen des Personalmanagements. Besonders stark von Internationalisierungsaktivitäten sind die Personalbeschaffung, die Personalentwicklung und die Vergütungsgestaltung betroffen.

Dass noch erheblicher Bedarf bei der Verbesserung internationaler Personalarbeit sowohl in großen Unternehmen als auch in KMU besteht, zeigen verschiedene Studien.

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Die Hewitt-Umfrage „Global HR Study 2009" verdeutlicht, dass große Unternehmen ihre Personalarbeit deutlich stärker an den Erfordernissen einer zunehmend globalen Wirtschaft orientieren müssen. Als besondere Aspekte werden in der Studie die Berücksichtigung verschiedenster kultureller und sozialer Hintergründe durch den HR-Bereich, die Senkung von weltweiten HR-Dienstleistungskosten und die weltweite HR-Funktion Business Partner für alle Führungskräfte hervorgehoben.

Laut einer Studie der EU-Kommision aus dem Jahr 2009 ist Internationalisierung für den Erfolg von KMU in einer zunehmend wettbewerbsorientierten Welt von entscheidender Bedeutung und könnte zum Erhalt von Arbeitsplätzen beitragen. Jedoch hat nur jedes vierte KMU der EU-27-Staaten in den vergangenen drei Jahren seine Produkte oder Dienstleistungen exportiert, hauptsächlich in andere Länder des Binnenmarktes.

Zu einem überwiegenden Teil scheitern Internationalisierungsaktivitäten nicht an technischem Know-how oder fachlichen Belangen, sondern an unterschiedlichen kulturellen Werten und daraus entstehenden Konflikten. Prof. Geert Hofstede hat in seinem Kulturdimensionenmodell belegt, dass nationale und regionale Kulturgruppen einen wesentlichen Einfluss auf das Verhalten von Unternehmen, deren Organisation und Führung haben.

Im Themenfeld internationales Personalmanagement möchten wir Sie deshalb anregen, sich mit den Besonderheiten der interkulturellen Zusammenarbeit auseinander zu setzen. Dazu gehört beispielsweise die Gestaltung von Auslandsentsendungen. Die praxisnahen Tools "Do's und Dont's interkultureller Zusammenarbeit" und "Zielbasierte Kompetenzprofile" sensibilisieren und unterstützen Personalverantwortliche bei diesen Themen. Mehr Informationen bieten die Links zu internationalen Personalmanagement sowie die speziellen Links zu Auslandsentsendungen. Für eine intensive Auseinandersetzung stehen Buchtipps zu Auslandsentsendungen und für das internationale Personalmanagement zur Verfügung. Praxisnahe Studien geben einen Einblick in aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zum Thema.

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