„Der Fach- und Führungskräftemangel ist ein erhebliches Wachstumshemmnis. Allerdings kennen viele Unternehmen gar nicht alle Möglichkeiten, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.“ Mario Ohoven (Präsident Bundesverband mittelständische Wirtschaft)
Gerade in der Krise geht der Wettbewerb um die besten Beschäftigten weiter!
Für Unternehmen ist es nach wie vor wichtig:
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sich auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver, krisensicherer Arbeitgeber im Wettbewerb um die besten Bewerber zu präsentieren und
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hoch qualifizierte und motivierte Fach- und Führungskräfte langfristig an sich zu binden.
Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist ein Instrument zur Verbesserung der Effektivität sowie der Effizienz von Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung! Durch Employer Branding verbinden Bewerbende und Beschäftigte den Namen des Unternehmens (Unternehmensmarke) mit einer oder mehreren bestimmten Arbeitgebereigenschaften (Arbeitgebermarke).
Den wachsenden Stellenwert, sowie noch zu entwickelnde Potenziale bei der Umsetzung von Employer Branding zeigen aktuelle Studien.
70 Prozent von 197 befragten Unternehmen einer Studie der index GmbH aus dem Jahr 2008 schätzen Employer Branding als „sehr wichtig“ oder „wichtig“ für ihr Unternehmen ein. Jedoch plant nur ein Drittel Investitionen in Employer Branding.
83 Prozent der 114 durch die Unternehmensberatung Kienbaum befragten HR-Verantwortlichen im Rahmen der „HR-Trendstudie 2008: Trends im Human Resource Management“ geben an, dass Employer Branding einen mittleren bis hohen Stellenwert einnimmt.
Die Berater von Hewitt Associates fassen in der Studie „Talent Supply und Employer Branding 2008“ die Ergebnisse von 118 befragten Unternehmen zusammen. Nur 47 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass ihr Unternehmen eine klare und gut definierte Employer Brand (Arbeitgebermarke) hat. Diese 47 Prozent sehen aber enorme, positive Auswirkungen bei der Umsetzung von Employer Branding.
Wenn Sie die Effektivität und die Effizienz von Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung durch Employer Branding verbessern wollen, dann sollten Sie sich eingangs folgende zwei Fragen stellen:
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Warum sollte sich ein Bewerber gerade für Ihr Unternehmen interessieren?
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Warum sollte eine Fach- und Führungskraft nach Eintritt in Ihr Unternehmen auch dort langfristig verbleiben?
Die Fragen machen deutlich, dass Employer Branding mehr als nur nach außen gerichtetes Personalmarketing ist, sondern eine externe und interne Perspektive hat. Externe Kunden des Employer Branding sind potenzielle Bewerbende, die „besten“ der „passenden“ Bewerbenden (Right Potentials). Internes Employer Branding zielt auf die Verbesserung der langfristigen Bindung der Fach- und Führungskräfte, der Leistungsentwicklung der Beschäftigten sowie der Verbesserung der Unternehmenskultur.
Informationen und mehr praxisnahes Wissen zum Employer Branding finden Sie in den Teilbereichen Kennzahlen, Trends, Links und Literatur. Besonders hinweisen möchten wir Sie auf das Tool "2 Checklisten zum Employer Branding", das uns von der Deutschen Employer Branding Akademie zur Verfügung gestellt wurde.
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