
Wissen Sie, welche Meinungen Ihre Beschäftigten tatsächlich haben?
Mitarbeiterbefragungen sind ein äußerst sensibles personalwirtschaftliches Instrument, mit denen Informationen über Einstellungen, Werte, Erwartungen und Bedürfnisse der Beschäftigten zu bestimmten betrieblichen Themen systematisch erhoben werden.
Mitarbeiterbefragungen werden zur Erfassung des Stimmungs- und Meinungsbilds der Belegschaft, zur allgemeinen Standortbestimmung zu unternehmensrelevanten Themen, zur HR-Steuerung und zum HR-Controlling und zunehmend auch zur strategischen Unternehmenssteuerung genutzt. Besonders bei großen Veränderungsprojekten ist es äußerst wichtig, die Einstellung zu und die Bedenken gegenüber den geplanten Veränderungen zu kennen.
Die Studie "Mitarbeiterbefragungen - Die Trends 2008" der Managementberatungen Hewitt Associates und Kienbaum belegt eindrucksvoll die steigende Bedeutung des Instruments "Mitarbeiterbefragungen".
Als Synonyme für Mitarbeiterbefragungen werden häufig Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse, Betriebsklimaanalyse, betriebliche Meinungsumfrage oder auch innerbetriebliche Einstellungsforschung benutzt. Folgende fünf Haupttypen von Mitarbeiterbefragungen können unterschieden werden:
- Meinungsumfragen,
- Benchmarkingumfragen,
- Klimabefragung mit Rückspiegelung,
- Auftau- und Einbindungsmanagementprogramm sowie
- systematische Mitarbeiterbefragungen.
Mitarbeiterbefragungen sollten prinzipiell folgende acht zum Teil sich überschneidende Phasen beinhalten:
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Planung
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Vorbereitung
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Durchführung
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Auswertung
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Feedback an die Beteiligten
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Maßnahmenplanung
- Maßnahmenumsetzung
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Evaluation
Insbesondere die Phasen 5 bis 8 greifen häufig zu kurz.
Damit Mitarbeiterbefragungen egal ob schriftlich oder per Online-Verfahren zur positiven Unternehmensentwicklung beitragen, sollten Sie vor allem folgende Dinge bei der Vorbereitung, Durchführung und Umsetzung berücksichtigen:
- Verankern Sie Mitarbeiterbefragungen als strategisches Instrument im Unternehmen. Verknüpfen Sie dieses sinnvoll mit anderen Führungs- und Personalinstrumenten.
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Informieren Sie in allen Phasen der Mitarbeiterbefragung transparent über die Befragung, Ergebnisse und Stand der Umsetzung von Maßnahmen, um Ängste abzubauen!
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Stellen Sie Freiwilligkeit und vor allem Anonymität sicher, um eine hohe Rücklaufquote zu erreichen und verwertbare Ergebnisse zu gewinnen!
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Setzen Sie spürbare Maßnahmen möglichst zeitnah nach der Mitarbeiterbefragung um! Stellen Sie möglichst schnell in der Befragung erkannte Missstände ab!
Wollen Sie selbst eine Mitarbeiterbefragung durchführen? Planen Sie die Einbeziehung externer Experten für die Konzeption und Umsetzung Ihrer Mitarbeiterbefragung?
In den Bereichen Kennzahlen, Tools, Trends, Links und Beratung Mitarbeiterbefragung finden Sie weiterführende Informationen zu Mitarbeiterbefragungen.
Zur Konzeption von Mitarbeiterbefragungen steht im Toolbereich der Fragenkatalog zur Mitarbeiterbefragung zum kostenfreien Download zur Verfügung. Das Tool Tipps Rücklaufquote bietet 26 praktische, einfach umsetzbare Maßnahmenvorschläge zur Erhöhung der Rücklaufquote bei Mitarbeiterbefragungen.
Im Linkbereich zu Mitarbeiterbefragungen sind eine Vielzahl von Basisinformationen (u. a. eine 69 Seiten umfassende Präsentation), weiterführende Links zu Anwendungswissen (u. a. Videos von Mitarbeiterbefragungsprojekten, Interviews, Leitfäden zur Durchführung von Mitarbeiterbefragungen) sowie interessante Artikelverweise zusammengestellt. Weiteres Wissen können Sie sich über die Verwendung unserer Buchtipps aneignen.
Der Prozess "Mitarbeiterbefragung" wird von vielen Personalern unterschätzt
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Bei einer Mitarbeiterbefragung geht es um viel mehr, als um die Durchführung irgendeiner Umfrage im Unternehmen. Eine Mitarbeiterbefragung ist ein äußerst komplexer und sensibler Prozess, der mit einer strategischen Planung auf Geschäftsführungsebene beginnt, eine gezielte Einbindung aller Führungskräfte voraussetzt und natürlich alle Mitarbeiter persönlich erreichen muss.
Der gesamte Prozess muss von A bis Z professionell geplant und realisiert werden. Insbesondere die nachfolgende Umsetzungsstrategie sollte bereits bei der Anlage der Projektarchitektur bekannt und mit der Geschäftsführung abgestimmt sein. Erfolgreiche Mitarbeiterbefragungsprozesse sind Chefsache, immerhin geht es um die Beurteilung der Führungsleistung und Managementqualität im Unternehmen.
Eine Mitarbeiterbefragung ist zugleich Planungs-, Steuerungs- und Evaluationsinstrument im kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Unternehmen, die wirklichen Nutzen aus Mitarbeiterbefragungen ziehen und messbare Fortschritte erreichen, forcieren dies durch eine Verknüpfung der Mitarbeiterbefragung mit Zielvereinbarungen. Und durch die Einbindung eines kompetenten und erfahrenen Beratungsinstituts wie z.B. des Münchner geva-instituts.
Oft sieht die Realität in Unternehmen aber anders aus: Bei der Fragebogengestaltung beauftragen Unternehmen gerne Praktikanten oder unerfahrene Berufseinsteiger mit der vordergründig einfachen "Stimmungsbildabfrage". Die Fragebogen "Entwicklung" erfolgt aus Mangel an Erfahrung oft über copy-paste Aktionen aus öffentlich verfügbaren Quellen. Solche Zufalls-Instrumente ermöglichen keine Auswertungstiefe und oft fehlt es an der analytischen Kompetenz der mit dem Projekt beauftragten Mitarbeiter. Wer als interner Projektleiter keine Reputation als Führungskräfteberater im Unternehmen hat, wird zudem am nachfolgenden Prozess der Ergebnisumsetzung scheitern, denn dazu ist eine breite fachliche und persönliche Akzeptanz auf Seiten der Führungskräfte erforderlich.
Das seit über 20 Jahren auf Mitarbeiterbefragungen spezialisierte Münchner geva-institut bietet auf der Website Mitbeiterbefragungen.de neben interessanten Videobeiträgen über erfolgreiche Projekte (Salzgitter AG, Villeroy & Boch AG, Fiducia IT AG, Accor Hotellerie) eine Menge nützlicher Informationen zum Thema.
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