Der Druck auf die Unternehmen zur Verbesserung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements wird zukünftig wachsen! Dies zeigt die zweite „Health Benefits-Studie“ von Mercer aus dem Jahr 2008 in der europaweit über 800 Personalverantwortliche befragt wurden.
Was sind die Auslöser für diesen Trend?
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Durch die demografische Entwicklung verschieben sich über alle Branchen hinweg gesehen in den nächsten zehn Jahren die Mitarbeiteraltersstrukturen massiv. Durchschnittlich 35 Prozent der Beschäftigten „wandern“ in die Altersgruppe 50 plus.
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Im sich verschärfenden Wettbewerb um die besten Fachkräfte und die sogenannten High Potentials nehmen Faktoren wie Work Life Balance und Vereinbarkeit von Familie und Beruf an Bedeutung zu. 62 % der in der „Health Benefits-Studie“ befragten Unternehmen sehen betriebliches Gesundheitsmanagement als Instrument der Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung.
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Gesundheitsreformen und gesetzliche Rahmenbedingungen verändern sich und „zwingen“ Unternehmen zur Umsetzung von Vorgaben.
U. a. schreibt seit Mai 2004 das Sozialgesetzbuch IX im § 84 Abs. 2 betriebliches Eingliederungsmanagement vor. Unternehmen sollen sich demnach für die Gesunderhaltung aller Mitarbeiter engagieren, die länger und häufiger krank sind.
Wie sieht es mit der Umsetzung von Betrieblichem Gesundheitsmanagement in Deutschland aus?
Auf Basis der Antworten von 300 Unternehmen aus allen Branchen kommt die auf Gesundheitsmanagement spezialisierte Skolamed im Rahmen einer Befragung aus dem Jahr 2008 zu dem Schluss, dass Deutschland im Betrieblichen Gesundheitsmanagement noch Entwicklungsland ist.
50 % der in der Studie befragten Unternehmen geben an, nicht zu wissen, wie viel Euro in das Betriebliche Gesundheitsmanagement investiert werden. Ganze 67 % führen überhaupt keine Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen über Wirkung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements durch.
Wissen Sie eigentlich, was ein Tag Arbeitsunfähigkeit kostet?
In einem mittelständischen Unternehmen liegt dieser Wert bei ca. 250,00 € je Mitarbeiter/in. Bei angenommenen fünf Tagen Arbeitsunfähigkeit je Mitarbeiter/in im Jahr und einer Unternehmensgröße von 100 Beschäftigten sind dies schon 125.000,- €.
Wie können diese Kosten durch zielgerichtetes Betriebliches Gesundheitsmanagement gesenkt werden?
Welche Maßnahmen im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements können dazu beitragen, dass:
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Mitarbeitermotivation durch Lebensqualität am Arbeitsplatz gesteigert,
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Belastungen und Beschwerden am Arbeitsplatz verringert,
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Rechtliche Vorschriften eingehalten werden und damit
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Wettbewerbsfähigkeit und Image des Unternehmens steigt?
Wir haben zu diesem Thema Informationen zusammengestellt, die Unternehmen für Betriebliches Gesundheitsmanagement sensibilisieren und konkrete Handlungshilfen geben. Die Toolbox „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ bietet vier unternehmensnahe Tools zum Thema. Weitere Informationen finden Sie in den Rubriken Kennzahlen, Trends und Literatur. Lesen Sie Ausführliches zum Thema auf weiteren Seiten, indem Sie unsere Linkliste nutzen oder indem Sie sich auf von uns empfohlenen Tagungen oder Seminaren zum Thema weiterbilden.
