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Durch betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) 2018 die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen

Der Druck auf die Unternehmen zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit ihrer Arbeitnehmer beizutragen wird 2018 und darüber hinaus weiter wachsen! Lesen Sie hier wieso und erfahren Sie alles, was Sie darüber wissen sollten!

Inhaltsverzeichnis

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement wird in Unternehmen heute zunehmend als wichtiger Wirtschaftsfaktor erkannt. Der Einsatz für das Wohlbefinden der Belegschaft vermindert die durch Krankheit entstehenden Kosten erheblich. Für einen mittelständischen Betrieb werden diese Kosten auf ungefähr 250 Euro pro Tag und Mitarbeiter geschätzt. Ein enormer Faktor also, der sich innerhalb eines Jahres erheblich aufsummieren kann. Durch ein gut strukturiertes Gesundheitsmanagement lassen sich diese Kosten reduzieren, so profitieren nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch der Betrieb.

Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement?

Es gibt eine Reihe von Definitionen, von denen hier einige vorgestellt werden:

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist:

  • ein strukturierter und systematischer Prozess. Er orientiert sich an einer strategischen Zielsetzung und Bestandsaufnahme, an Analysenergebnissen, wie z.B. Mitarbeiterbefragungen. Anschießend werden zielgerichtete Maßnahmen ableitet, geplant und umgesetzt. Am Ende eines jeden BGM-Zykluses steht die Evaluation der Schritte und des Effektes auf die im Vorfeld festgelegten Ziele. (Quelle: Stefan Buchner, MPH, UBGM - Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement)
  • die bewusste Steuerung und Integration aller betrieblicher Prozesse mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten.“  Quelle: Wienemann, 2002
  • die systematische, zielorientierte und kontinuierliche Steuerung aller betrieblichen Prozesse, mit dem Ziel Gesundheit, Leistung und Erfolg für den Betrieb und alle seine Angestellten zu erhalten und zu fördern. Quelle: Wegner & Hetmeier 2008
  • die Entwicklung integrierter betrieblicher Strukturen und Prozesse, die die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit, Organisation und dem Verhalten am Arbeitsplatz zum Ziel haben und den Beschäftigten wie dem Arbeitgeber gleichermaßen zugute kommt.“ Quelle: Badura, 1999

Im Seminar "Der gesunde Führungsstil" lernen Führungskräfte alltagstaugliche Maßnahmen zur persönlichen Gesundheitsförderung kennen. Sie können Gesundheitsgefahren für sich selbst und bei Mitarbeitern erkennen und üben gesundheitsfördernde Verhaltensweisen an vielen Praxisbeispielen. So werden Vorgesetzte für ihre eigene Gesundheit und für den Einfluss ihres Führungsverhaltens auf die Mitarbeitergesundheit sensibilisiert.


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Begriffserklärung:

Betriebliche Gesundheitsförderung dient als Teilaspekt des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten am Arbeitsplatz. Die zwei zentralen Ansätze des Konzeptes sind Verhaltens- und Verhältnisprävention.

Die Verhaltensprävention zielt auf die Verringerung gesundheitsriskanten Verhaltens ab (z. B. Rauchen), während die Verhältnisprävention die Veränderung der Arbeit und ihrer Bedingungen zur Reduktion von Gesundheitsrisiken beschreibt. Neben der Reduktion gesundheitlicher Risikofaktoren am Arbeitsplatz werden im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung auch die Gesundheitspotenziale des Personals aktiv genutzt. Beispielsweise über Anregungen zur sportlichen Aktivität oder über betriebliche Ernährungsprogramme können die Gesundheitsressourcen der Arbeitnehmer gestärkt werden.

Ziele und Teilbereiche

BGM kann nicht mit betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) gleichgesetzt werden. Es verknüpft sämtliche Teilbereiche, die mit innerbetrieblicher Gesundheit zusammenhängen. BGF konzentriert sich eher auf Einzelmaßnahmen u. a. in den Bereichen Physis, Psyche und Ernährung.

BGM in Betrieben strebt als Gesamtziel  die Vernetzung aller gesundheitsfördernden Einzelmaßnahmen zu einer einheitlichen Struktur an. So wird die Gesundheit im Betrieb zur universellen Aufgabe. Nur ressortübergreifend kann das Führungspersonal ein funktionierendes System aufbauen und richtig managen. Dafür ist auch die Einbindung der Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung.

Buchempfehlung der PERWISS-Redaktion

die kunst gesunder führungMartin Härter beleuchtet in seinem Buch „Die Kunst gesunder Führung: Schritte zu einer leistungsfähigen Unternehmenskultur“ (2017) die Frage, wie Führungskräfte positiven Einfluss auf die Mitarbeitergesundheit nehmen können. Dabei zeigt er anhand von fünf Schritten auf, wie der kulturelle Wandel zu mehr Leistungsfähigkeit und Arbeitsfreude gelingen kann. Durch zahlreiche Beispiele aus dem Arbeitsalltag und Informationen aus dem eigenen Erfahrungsschatz, verbunden mit fundierten wissenschaftlichen Bezügen, ist dieses Werk ein Ratgeber für Geschäftsführung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen.

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Folgende Teilbereiche können dem betrieblichen Gesundheitsmanagement zugeordnet werden:

  • Personal- und Organisationsentwicklung (POE)
  • Fehlzeitenmanagement (FZM) → Vermeidung von Fehlzeiten = präventiv
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz (AS) → Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten = präventiv
  • Berufliches Eingliederungsmanagement (BEM) → korrektiv = Bewältigung von längerer Arbeitsunfähigkeit und Integration von chronisch kranken Mitarbeitern in den Arbeitsprozess
  • Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) → Maßnahmen zur Förderung des Gesundheitszustandes der Mitarbeitenden  unter dem Blickwinkel von Verhaltens- und Verhältnisprävention = präventiv

Welche wichtigen Begriffe sollten Personalverantwortliche 2018 im BGM kennen?

umsetzung-von-betrieblichem-gesundheitsmanagementMarco2811 - Fotolia.comVerhaltens- und Verhältnisprävention

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen. Körperliche und psychische Gesundheit sind somit voneinander abhängige Variablen. Als Konsequenz daraus müssen gesundheitsförderliche Aktionen gleichfalls psychische als auch psychosoziale Aspekte berücksichtigen, um nachhaltig wirksam zu sein.

Grundsätzlich lassen sich zwei Ansatzpunkte für gesundheitsbezogene Maßnahmen herausarbeiten. Zum einen Maßnahmen mit Bezug auf die jeweilige Person selbst und ihr Verhalten = Verhaltensprävention: dazu zählen insbesondere der persönliche Umgang mit Stress, die eigene Ernährung und körperliche Aktivitäten.

Zum anderen Maßnahmen im Hinblick auf die Umwelt = Verhältnisprävention: hierzu gehören in der Hauptsache die Gestaltung der Arbeitsbedingungen, aber auch die Lebensbedingungen der Beschäftigten.

Pathogenese und Salutogenese

Bei der Situationsanalyse zur Zusammenstellung eines Maßnahmenkataloges können zwei unterschiedliche Sichtweisen eingenommmen werden. Einerseits die pathogenetische oder krankheitsorientierte Sicht. Diese untersucht, was Menschen krank macht und welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Ziel ist die Minimierung gesundheitlicher Risiken auf der Basis eines Risikofaktorenmodells. Ein Maßnahmenpaket orientiert sich in der Folge somit an der Vermeidung der identifizierten Risiken.

Die Salutogenese, also die gesundheitsorientierte Sichtweise, setzt auf die Gesunderhaltung der Angestellten. Untersucht werden Faktoren, die ausschlaggebend dafür sind, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Unternehmen trotz erheblicher Belastung und gesundheitskritischer Einwirkungen gesund bleiben. Diese so herausgearbeiteten Ressourcen werden, durch das auf dieser Grundlage erstellte Maßnahmenbündel, unterstützt und verstärkt.

Beide Sichtweisen schließen sich nicht notwendigerweise gegenseitig aus, sondern können als sich ergänzende Konzepte eingesetzt werden, um einen ganzheitlichen Handlungsansatz zu erarbeiten.

Fünf wichtige Gründe für die Etablierung von BGM

2012-10-24 Bild Demografischer-WandelColoures-pic - Fotolia.comFachkräftewettbewerb - Im sich verschärfenden Wettbewerb um die besten Fachkräfte und die sogenannten High Potentials nehmen Faktoren wie Work Life Balance und Vereinbarkeit von Familie und Beruf an Bedeutung zu. So werden Gesundheitsmaßnahmen zunehmend Attraktor, ein wichtiges Instrument der Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung.

Demografischer Wandel - Durch die demografische Entwicklung verschieben sich über alle Branchen hinweg gesehen die Altersstrukturen in der Belegschaft massiv. Durchschnittlich 35% der Beschäftigten „wandern“ in die Altersgruppe 50 plus. Im Jahr 2020 wird jede dritte Arbeitskraft 50 Jahre und älter sein. Hinzu kommt eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit, die sich je nach Branche und Berufsbild unterschiedlich stark auf das Wohlergehen von ArbeitnehmerInnen auswirkt.

Gesundheitsreformen - Gesundheitsreformen und gesetzliche Rahmenbedingungen verändern sich und „zwingen“ Unternehmen zur Umsetzung von Vorgaben. Unter anderem schreibt seit Mai 2004 das Sozialgesetzbuch IX im § 84 Abs. 2 Eingliederungsmanagement vor. Betriebe sollen sich demnach für die Gesunderhaltung aller Mitarbeiter engagieren, die länger und häufiger krank sind.

Digitalisierung und Arbeit 4.0 - Die Arbeitswelt verändert sich radikal. Zunehmende Komplexität, steigende Vernetzung, erhöhte Innovationsrate sowie stets wachsender Wettbewerbsdruck führen zu höheren psychomentalen und psychosozialen Belastungen. Neue Technologien, insbesondere die stets zunehmende Digitalisierung ermöglichen völlig neue Geschäftsmodelle, Arbeitsformen, Arbeitszeitmodelle. Auch dies wirkt sich enorm aus.

Wertewandel in der Gesellschaft – Insbesondere die Generationen Y und Z stehen für neue Werte, auch für die Beschäftigung. Dies muss das betriebliche Gesundheitsmanagement bei der Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen sowie der Gestaltung spezifischer BGM - Unternehmungen berücksichtigen.

Folgen sind Überbeanspruchung, Burnout und fehlende emotionale Bindung an den Arbeitsplatz. Laut DAK Gesundheitsreport 2013 nahmen im Zeitraum 1997 bis 2012 die Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen um 165% zu. Damit stehen diese Erkrankungen mit einem Anteil von 14,5% an den Fehltagen an zweiter Stelle hinter den Muskel-Skelett Erkrankungen.

Welche Ergebnisse können durch BGM erreicht werden?

Bei der Umsetzung sollte eine Synthese von wirtschaftlichen sowie sozialen Zielen hergestellt werden.

Typische Oberziele sind:

  • die Senkung von Fluktuation durch Steigerung der emotionalen Bindung an das Unternehmen
  • die Verbesserung des Betriebsergebnisses und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
  • die Erhöhung der Leistungsfähigkeit und der Leistungsbereitschaft der Belegschaft
  • die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten
  • die Steigerung der Identifikation der Mitarbeiter mit dem Arbeitgeber
  • die Entfaltung der Ressourcen der Angestellten des Unternehmens
  • die bessere Bewältigung von Herausforderungen des demografischen Wandels
  • die Steigerung der Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber
  • die Einhaltung rechtlicher Vorschriften und Rahmenbedingungen

Welche Kennzahlen eignen sich für die Planung, Steuerung und das Controlling von BGM im Unternehmen?

Wie wirksam ist unser BGM wirklich? Ergreifen wir die richtigen Schritte und setzen wir diese richtig um? Auch wenn sich die Wissenschaft darüber einig ist, dass gesundheitsförderliche und präventive Maßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung von Angestellten leisten, ist die Wirksamkeit in den häufig unklar oder nicht direkt auf die Maßnahmen rückführbar. Damit liegt der „Schwarze Peter“ der Nachweisführung sehr häufig wieder im Personalbereich, an den bzw. in den das BGM vielfach organisatorisch eingebunden ist.
In diesem Zusammenhang stellen sich eine Reihe von Fragen. Welches sind die richtigen Kennzahlen? Wie viele Kennzahlen werden tatsächlich benötigt? Wie kann ich die Werte für die Kennzahlen ermitteln? Wer ist für die Ermittlung der Kennzahlen zuständig?

Typische und häufig verwendete Kennzahlen sind:

  • Fehltage
  • Fehlzeiten
  • Krankenstand
  • Dauer je Krankeitsfall
  • Anzahl der Arbeitsunfälle
  • Anzahl von Berufskrankheiten

Diese typischen Kennzahlen sind meist ausschließlich Spätindikatoren. Spätindikatoren sind Ergebniskennzahlen. Sie zeigen auf, ob die Ziele erreicht werden oder nicht.

Demgegenüber sind Frühindikatoren Leistungstreiber. Sie ermöglichen im Voraus eine Einschätzung über den Kurs des BGM. Durch Sie kann frühzeitig erkannt werden, wie große die Wahrscheinlichkeit der späteren Zielerreichung ist. Frühindikatoren ermöglichen zeitige Zielkorrekturen („nach oben“ und „nach unten“). Sie helfen den Verantwortlichen und Umsetzungsträgern eine proaktive Steuerung zu realisieren.

Beispiele für Frühindikatoren sind:

  • Jahresbudget
  • Anzahl der Angebote
  • Prozentsatz der Beschäftigten, die entsprechende Angebote in Anspruch nehmen
  • Anzahl der Vorschläge im Kontext von Gesundheitszirkeln
  • Beteiligungsquote an Gesundheitszirkeln
  • Qualifizierungstage (je Beschäftigtem) zur Arbeitssicherheit
  • Qualifizierungstage (je Führungskraft) zum „Gesund Führen“
Tool: Kennzahlenportfolio betriebliches Gesundheitsmanagement

Wie wirksam ist Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement wirklich? Ergreifen Sie die richtigen Maßnahmen und setzen Sie diese richtig um?

→ Finden Sie eine Antwort auf diese Fragen und nutzen Sie dazu unser kostenfreies Tool "Kennzahlenportfolio betriebliches Gesundheitsmanagement"!

Tool BGM Kennzahlenportfolio

Gesundheitsfördernde und präventive Interventionen haben mittlerweile in vielen Unternehmen einen Platz gefunden. Jedoch ist die Wirksamkeit in den meisten Fällen unklar.

Mit unserem Tool "Kennzahlenportfolio betriebliches Gesundheitsmanagement" ermöglichen Ihnen, 24 Früh- und 23 Spätindikatoren auf der einen Seite das gezielte und frühzeitige Steuern von Schritten des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Auf der anderen Seite können Sie die Effekte der Maßnahmen durch langfristiges Controlling ermitteln.

Hilfreiche Tipps:

  • Beachten Sie die SMART-Regel bei den Zielformulierungen.
  • Weiterführende Informationen zu "Kennzahlen" können Sie der Themenseite Personalcontrolling entnehmen.
  • Verwenden Sie möglichst Kennzahlen, die einerseits leicht zu ermitteln sind und andererseits eine hohe Aussagekraft haben.
  • Schaffen Sie eine gute Balance von Früh- und Spätindikatoren bei der Auswahl der Kennzahlen, die Sie im Kontext mit Ihrem BGM ermitteln wollen.
  • Legen Sie nicht zu viele Kennzahlen fest. Dadurch erhöht sich der Aufwand für die Ermittlung und Auswertung der Kennzahlen sowie das Ableiten von Aktionen. Es entstehen häufig „Datenfriedhöfe“.

Wie rechnen sich 2018 Investitionen in das BGM?

BGM:

  • senkt krankheitsbedingte Kosten
  • führt zu einer höheren persönlichen Leistungsfähigkeit
  • steigert die Produktivität.

Der Nutzen übersteigt dabei den Aufwand weit. Verschiedene wichtige Studien (Initiative Gesundheit und Arbeit, AOK Bundesverband, BKK Bundesverbandes) geHen von einem BGM-ROI im Mittel von 1:4 und in der Spitze von 1:6 aus. Jeder Euro Investition in das betriebliche Gesundheitsmanagement bringt somit eine satte Rendite.

Braucht es BGM 4.0 und wie sieht der Umsetzungsstand aus?

Was macht die Digitalisierung mit der Gesundheit von Beschäftigten?

Mensch Roboter DigitalisierungAlexander Limbach - Fotolia.comIntensiv hat sich mit den Auswirkungen neuer Technologien auf die Einsatzbereitschaft von Beschäftigten die Universität St. Gallen gemeinsam mit der Barmer GEK beschäftigt. Im Jahr 2016 veröffentlichten diese die Ergebnisse ein bevölkerungsrepräsentativen Studie unter dem Titel: „Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesundheit von Berufstätigen“. Sehr differenziert beschreiben die Macher der Studie die Veränderungen der Arbeitswelt. Dazu gehören u. a:

  • intensive Kommunikationsanforderungen und eine Vielzahl von Informationen die verarbeitet werden müssen (auch über die digitalen Kanäle)
  • zunehmende Komplexität von Arbeitsinhalten
  • Beschleunigung der Arbeitsabläufe
  • neue technologische Anforderungen
  • veränderte Kommunikation mit Teammitgliedern, Führungskräften, Kunden und Lieferanten
  • Flexibilisierung von Arbeitsorten und Arbeitszeiten

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass große Unterschiede im Ausmaß betrieblicher Gesundheitsförderung zum Management der Digitalisierung bestehen. Ein sicher erstaunliches Ergebnis der Studie ist, dass Digitalisierung den Krankenstand an sich kaum erhöht, d. h. dass zwischen der Anzahl der Krankentage und dem Grad der Digitalisierung in den Unternehmen nur ein geringer Zusammenhang besteht.

Als besonders negative Auswirkungen von Digitalisierung auf den Zustand von Kollegen sind zu nennen:

  • Angst vor Arbeitsplatzverlust
  • Zunahme von Konflikten sowohl im Arbeitskontext als auch im familiären Bereich
  • Ständige Erreichbarkeit und Erwartungshaltung an ständige Erreichbarkeit führen zu erhöhtem Stress und einer Verschmelzung von Arbeits- und Privatleben
  • Missbrauch von unnötig gesammelten, persönlichen Gesundheitsdaten von Arbeitnehmern
  • Burnout durch Zunahme der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien

Jedoch sollte Digitalisierung nicht grundsätzlich als schlecht bzw. negativ bewertet werden. Allein im Bereich Flexibilisierung, ergonomische Arbeitsgestaltung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf können viele positive Ansatzpunkte gefunden werden. Die Digitalisierung wird weiter voranschreiten, ob wir es wollen oder nicht.
Lösungsansätze sind:

  • Stand der Digitalisierung und ihre Auswirkungen in der eigenen Organisation erfassen (u. a. durch Mitarbeiterbefragungen)
  • Führungskräfte und Beschäftigte für Chancen und Risiken der Digitalisierung sensibilisieren
  • Kontinuierlich Führung an neue Anforderungen der Digitalisierung anpassen (insbesondere im Bereich der Kommunikation), weiterer Ausbau der sozialen Kompetenzen von Führungskräften
  • Bereitstellung von Trainings- und Schulungsangeboten für den Umgang mit Digitalisierung und die Nutzung der sich ergebenden Chancen (auch als digitale Trainingsangebote)
  • Verbesserung der Angebote zur GF

Die Studienergebnisse sowie 10 Kernthesen finden Sie auf den Seiten der Barmer GEK.

Welche digitalen bzw. Online – Tools können für die Gestaltung im Rahmen von BGM genutzt werden?

2018 existiert eine große Bandbreite von Möglichkeiten der Nutzung von IT, Internet und digitalen Tools.

Zu den sehr ausgefeilten Analysetools gehören beispielsweise einige psyGA-Tools, die im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit entstanden sind. Dazu gehört insbesondere der Check „Psychische Gesundheit“ der sich in die Bausteine Unternehmenskultur und betriebliche Gesundheitspolitik, Führung, Arbeitsorganisation und Gesundheitsförderung sowie Ergebnisse und Gesamtbewertung gliedert. Er ermöglicht eine Ermittlung der Aktivitäten zur Förderung der psychischen Gesundheit, die Identifikation von Handlungsfeldern sowie die Festlegung konkreter Umsetzungsmaßnahmen.

Mit der Online-Fragebogen Kurzversion des vom WAI-Netzwerk in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal entwickelten WAI-Index (Work Ability Index) können Beschäftigte für die eigene Arbeitsfähigkeit  sensibilisiert werden. Unternehmen nutzt der Fragebogen zur Prioritätensetzung und zur Gestaltung von BGM-Maßnahmen.

Die „Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“ hat unter dem Dach der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) den Check „Gute Büroarbeit“ konzipiert, der Unternehmen eine Potenzialanalyse in sechs Themenbereichen ermöglicht.

TIPP: Weitere nützliche Online-Tools für das BGM finden Sie in unserer Orientierungshilfe: 7 Online-Gesundheitsmanagement-Tools. In dieser haben wir insgesamt sieben Online-Tools übersichtlich auf einer Seite beschrieben. Neben den bereits genannten, werden ein eLearning-Tool zur „Förderung psychischer Gesundheit“, der INQA-Check „Gesundheit“, die IFAA-Checkliste Ergonomie und ein Job-Stress-Test in der Orientierungshilfe beschrieben.

Auch BGM-Apps, Medizin-Apps bzw. Gesundheits-Apps nehmen kontinuierlich zu. In der vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Studie "Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps – CHARISMHA" hat das Institut für medizinische Informatik (PLRI) Gesundheits-Apps aufgegriffen. Aussagen der 2016 veröffentlichten Studie sind auch 2018 interessant u. a.:

  • in den Bereichen "Medizin" und „Gesundheit und Wellness“ sind Apps mit diagnostischem oder therapeutischem Anspruch bisher eher selten,
  • Medizinische Apps bieten eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten
  • ein Problem bei vielen Apps sind die Datenschutzanforderungen

Viele weitere interessante Ergebnisse finden Sie auf den Projektseiten von CHARISMHA oder direkt beim Bundeministerium für Gesundheit.

Was sind die Vorteile?

bgm-vorteileMarco2811 - Fotolia.comBetreibt ein Betrieb erfolgreiche betriebliche Gesundheitsmaßnahmen, stellen sich sowohl für den Arbeitgeber, als auch für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer positive Effekte ein.

Vorteile des Unternehmens

  1. Im Hinblick auf die ökonomischen Ziele eines Unternehmens kann durch eine entsprechende Vorgehensweise die individuelle und kollektive Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden verbessert werden, was letztlich zu einer Steigerung der Produktivität und Qualität führen kann. Wird die Belegschaft gesund erhalten, führt dies weiterhin zur Reduzierung der Kosten, die durch krankheitsbedingte Ausfälle (Fehlzeiten) verursacht werden.
  2. Eine stabile und konsequente Vorgehensweise kann aber auch zur Stärkung der internen und externen Arbeitgebermarke und Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität führen. Dies ist auch notwendig, weil die Anforderungen von (potenziellen) Arbeitnehmer/-innen im Hinblick auf das GM zunehmend ansteigen. Die positiven Auswirkungen beschränken sich aber nicht nur auf die Personalgewinnung, sondern auch auf den Personalbestand. Denn ein adäquates BGM kann zur Reduktion der Mitarbeiterfluktuation (ohne natürliche Fluktuation) beitragen. Zum einen kann das krankheitsbedingte Ausscheiden von Mitarbeitenden reduziert werden.
  3. Zum anderen kann verhindert werden, das Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter kündigen, weil sie ihr Wohlergehen gefährdet sehen.

Vorteile für Mitarbeitende

  1. Die Vorteile eines gut umgesetzten BGMs für die Belegschaft sind 2018 relativ offensichtlich. In diesem Kontext sind in erster Linie Verbesserungen bezüglich der psychischen und der physischen Gesundheit und des Wohlbefindens der Mitarbeitenden zu erwähnen. Hierdurch wird nicht nur deren Leistungs- und Beschäftigungsfähigkeit (Employability) sichergestellt, sondern in der Regel auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden gefördert.
  2. Dies führt letztlich zu einem positiven Betriebsklima. Schritte können zum Beispiel die Lokalisierung und Anpassung von zu hohen Arbeitsbelastungen oder aber die aktive Mitgestaltung des Arbeitsplatzes bzw. stellenbezogener Arbeitsabläufe sein.

Welche Strukturen sollten etabliert werden?

Ein Lenkungs- bzw. Steuerkreis bildet das oberste Gremium. In diesem sollten folgende Funktionen vertreten sein:

  • Betriebsarzt
  • Personalabteilung
  • Vertreter/in Arbeitsschutz
  • Gleichstellungsbeauftragte
  • Vertreter/innen der Belegschaft
  • Betriebliche Interessenvertretung
  • GM-Beauftrage/r
  • Vertreter/innen der Unternehmensführung
  • Bei Bedarf: Einbindung von externen Beratungseinrichtungen und Krankenkasse für die Implementierung sowie Prozessbegleitung

TIPP: Nutzen Sie zur Auswahl einer geeigneten Beratungseinrichtung unsere Liste von auf Gesundheitsmanagement spezialisierten Einrichtungen.

Der Lenkungskreis:

  • plant und kontrolliert die Aktivitäten und ist an der Durchführung der geplanten Schritte in unterschiedlichem Umfang beteiligt.
  • beschließt personelle und finanzielle Ressourcen.
  • stellt die Partizipation der Angestellten sicher (z. B. über Mitarbeiterbefragung, Gesundheitszirkel).
  • verknüpft die Aktivitäten verschiedener Arbeitsgruppen, Gremien o. ä. (BGF, AS, BEM).
  • sorgt für die Information der Belegschaft und der Führung.
  • erarbeitet ein Handbuch.

Eine weitere beteiligungsorientierte Struktur bilden Gesundheitszirkel oder Arbeitskreise Gesundheit. Diese können die Eruierung der IST-Situation unterstützen, Lösungen in einzelnen BGM-Handlungsfeldern entwickeln und die Umsetzung unterstützen.

Welche Schritte sollten bei der Einführung durchlaufen werden?

  1. Ermittlung des Status quo eines Betriebes.
  2. Festlegung der Gesamtstrategie und der Ziele. Strategie und Ziele sollten sich an der Gesamtunternehmensstrategie sowie der Personalstrategie orientieren.
  3. Gestaltung einer BGM-Organisationsform; Schaffung von Strukturen.
  4. Analyse der IST-Situation. Für die Erfassung des IST-Zustandes können quantitative und qualitative Verfahren eingesetzt werden. Diese können wiederum subjektiv oder objektiv sein. Zur IST-Analyse können u. a. Fehlzeitenanalysen, Unfallstatistiken, Arbeitsplatzanalysen, Mitarbeiterbefragungen, Gefährdungsbeurteilungen, Mitarbeitergespräche, Einzel- oder Gruppeninterviews oder Gesundheitszirkel eingesetzt werden. In diesem Stadium werden die vorhandenen Strukturen mit den geplanten BGM Zielsetzungen verglichen.
  5. Entwicklung von Lösungen und Umsetzungsmaßnahmen: Die zu entwickelnden Handlungen können unter den zwei Blickwinkeln Verhältnis- und Verhaltensprävention betrachtet werden. Die Verhältnisprävention möchte das Arbeitsumfeld möglichst gesundheitsfördernd gestalten, während die Verhaltensprävention auf das Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter abzielt.
  6. Evaluation und kontinuierliche Verbesserung: Evaluation und Verbesserung sollte sich auf Strukturen, Prozesse und Ergebnisse beziehen. Ziel der Evaluation ist es, Gesundheitsmanagement mit seinen Erfolgen zu dokumentieren.

Welche Schritte müssen ergriffen werden, um die eingangs definierten Ziele zu erreichen?

Wir haben für die Realisierung von Gesundheitsmaßnahmen 2018 sechs Handlungsfelder definiert (siehe Abbildung). Je nach BGM-Status sowie der definierten Ziele Ihres Unternehmens sind Maßnahmen in diesen Handlungsfeldern sinnvoll.

BGM Maßnahmen

Unternehmenspolitik: BGM ist als Querschnittsaufgabe in der Unternehmensstrategie zu verankern und wird bei neuen Projekten oder Veränderungsprozessen des Unternehmens mit berücksichtigt. Es gibt verbindliche Strukturen und Prozesse.

Führung: Die Führungskräfte sind geschult und über Angebote informiert. Sie sind sich ihrer Verantwortung als Führungskraft zu diesem Thema bewusst und nehmen diesbezüglich ihre Aufgabe war. Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements werden von ihnen aktiv unterstützt.

Arbeitsgestaltung: Arbeitsplätze und Arbeitsaufgaben werden systematisch im Hinblick auf mögliche Gefährdungen und Fehlbelastungen untersucht. Nach ergonomischen Aspekten entwickelte Arbeits- und Betriebsmittel werden zur Verfügung gestellt. Es gibt Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Beteiligung: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen sich aktiv an entsprechenden Gremien (Gesundheitszirkel). Sie bringen eigene BGF-Vorschläge, zur Arbeitssicherheit sowie zum Arbeitsschutz ein und übernehmen hierfür die Multiplikatorenfunktion im Betrieb.

Angebote: Angebote zur betrieblichen GF sind vorhanden. Diese sind den Führungskräften bekannt, werden aktiv beworben und von einem großen Teil der Arbeitskräften genutzt. Es existiert ein betriebliches Eingliederungsmanagement mit den notwendigen Prozessen. Es wird im Bedarfsfall systematisch umgesetzt.

Arbeitsschutz und Sicherheit: Es existieren die notwendigen und gesetzlich vorgeschriebenen Strukturen und Verantwortlichen. Diese sind geschult, können ihre Aufgaben aktiv wahrnehmen. Arbeitsunfälle und Verstöße gegen die Arbeitssicherheit werden auf ihre Ursachen hin untersucht, Gegenmaßnahmen werden zusammengestellt und umgesetzt.

TIPP: Erfahren Sie mehr zu den einzelnen möglichen Maßnahmen in unserem kostenpflichtigen Premiumtool „Toolbox Betriebliches Gesundheitsmanagement“.

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Welche Anreize gibt es zur Umsetzung?

Die Ziele des BGM werden für bestimmte Handlungsfelder (siehe oben) festgelegt. Dabei sollte man sich auf eine überschaubare Anzahl von Zielen beschränken.

Arbeitsschutz und Sicherheit - Um den Überblick im BGM zu behalten, hat die FU Berlin den FGL plus-Fragebogen für gesundes Leistungspotenzial erarbeitet. Dieser kann als Messinstrument für den Arbeitsschutz und die Sicherheit im Unternehmen begriffen werden.

Beteiligung - BGM funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Die Maßnahmen betreffen jeden einzelnen Mitarbeiter. Neu erlerntes, gesundes Verhalten muss verinnerlicht und zur Gewohnheit werden. Dauerhafte Strategien zur Aufrechterhaltung sind dazu notwendig.

Arbeitsgestaltung - Bei der Arbeitsgestaltung sollte sich das Unternehmen nicht auf die rein ergonomischen Gegebenheiten beschränken, sondern auch psychische Faktoren berücksichtigen. So kann Betriebliche Gesundheitsvorsorge ganzheitlich und nachhaltig gestaltet werden.

Führung - Gesunde Führung hat verstanden, dass der Führungsstil das Wohlbefinden der Mitarbeiter wesentlich beeinflusst. Diesen Umstand kann sich die Chefetage effektiv zunutze machen. Ein wirkungsvolles Fehlzeitenmanagement spart Kosten und mehrt so ganz direkt den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.

Unternehmenspolitik - Gesundheitsmaßnahmen sollen eine ebenso arbeits- wie gesundheitsfördernde Unternehmenskultur hervorbringen. In der Personalpolitik werden weiche Faktoren in den Vordergrund gerückt, dazu gehört vor allem das Wohlergehen des einzelnen Mitarbeiters. Die Gesundheit der Belegschaft wird als Fundament für den Unternehmenserfolg begriffen.

Betriebliche Gesundheitsförderung - Gesundheitsfördernde Personalentwicklungsmaßnahmen können in jedem Unternehmen individuell gestaltet werden. Die Angebote können Sporteinlagen während der Arbeitszeit genauso beinhalten wie betriebsinterne Sportgruppen, die nach Feierabend zusammen kommen. Auch Entspannungsmaßnahmen sollten angeboten werden. Die Chefetage wird in ‚Gesunder Führung‘ geschult.

Krankenkassen- Krankenkassen bieten in unterschiedlichem Umfang bei Implementierung und Durchführung betrieblicher Gesundheitsmaßnahmen Unterstützung an. Zu den Unterstützungsmöglichkeiten gehören die Durchführung von Analysen, der Aufbau von BGM-Strukturen, die finanzielle Unterstützung von Einzelmaßnahmen (z. B. Seminare und Trainings) sowie die Schaffung von Beratungsangeboten für die Beschäftigten.

Steuerliche Förderung - 500,00 € jährlich können Arbeitgeber 2018 pro Mitarbeiter lohnsteuerfrei für gesundheitsförderliche Lösungen investieren. Es sind Maßnahmen steuerbefreit, die hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 20a Abs. 1 i. V. mit § 20 Abs. 1 Satz 3 SGB V genügen (z. B. Bewegungsprogramme, Ernährungsangebote, Suchtprävention, Stressbewältigung).

Unfallversicherungsträger sowie Rehabilitationsträger und Integrationsämter - Unfallversicherungsträger können unter Berücksichtigung der Wirksamkeit der von Unternehmen umgesetzten Schritte zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten und für die Verhütung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren Prämien gewähren. Rehabilitationsträger und Integrationsämter können Arbeitgeber, die ein Wiedereingliederungsmanagement eingeführt haben, durch Prämien oder einen Bonus fördern. Auf Bundesebene und in einzelnen Bundesländern können weiterhin spezifische Förderprogramme im Kontext der BGM-Implementierung genutzt werden.

TIPP: Nutzen Sie zur weiteren Information die Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten, zur Weiterbildung, zum Studium sowie zu Berufseinstiegsmöglichkeiten

Standards für eine Ausbildung zum/zur Betrieblichen Gesundheitsmanager/in wurden vom Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement [BBGM e. V.] benannt.
Eine Aus- oder Weiterbildung zum/r BGM sollte demnach beinhalten:

  • Grundlagen von Gesundheit und Krankheit: Begriffe und Historie des Gesundheitsverständnisses mit Bezug auf die WHO (World Health Organization). Das Modell der Salutogenese sowie Prävention, Gesundheitserhaltung und Krankheitsvorbeugung.
  • Arbeitswissenschaftliche Grundlagen: Aktuelle Situation und Projekte der Arbeitswelt, demografische Entwicklung, arbeitswissenschaftliche und -psychologische Grundlagen. Modelle der Arbeitspsychologie, Arbeitsfähigkeit sowie das Belastungs- und Beanspruchungsmodell.
  • Medizinische Grundlagen: Grundlagen der Physiologie, Anatomie und Gesundheitspsychologie sowie Handlungsfelder der BGF.
  • Beschäftigung, Organisation und gesetzliche Grundlagen/rechtliche Rahmenbedingungen: u. a. DIN SPEC 91020
  • Gesundheitspolitik und Gesundheitsmarkt: Anforderungen und die Rolle von Gesundheitsmanagern/innen sowie internen und externen Akteuren/innen des BGM (Betriebsarzt/ärztin, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsrat, Krankenkassen etc.).
  • Management und Grundlagen eines BGM: Maßnahmen und Steuerung des BGM, Führung und Gesundheit, Fehlzeitenmanagement, Eingliederungsmanagement (BEM), Arbeitsschutz- und Umweltschutzmanagement.
  • Kompetenzen eines/r betrieblichen Gesundheitsmanagers/in: Kommunikation, Gesprächsführung, Konfliktmanagement, Moderation und Präsentation sowie Projektmanagement.
  • Durchführung eines Praxisprojektes/einer Fallstudie

Für eine Ausbildung zum/zur betrieblichen Gesundheitsmanager/in bieten sich 2018 verschiedene Möglichkeiten an. Neben einem einschlägigen Studium werden ebenso Weiterbildungen in Form von Qualifizierungen und Seminaren bzw. Workshops angeboten.

Studium Betriebliches Gesundheitsmanagement

  • Abschluss: Bachelor of Arts, Studiendauer i. d. R. 3 - 4 Jahre
  • Abschluss: Master of Arts, Studiendauer i. d. R. 2 - 3 Jahre
  • Abschluss: Zertifikatsstudiengang, Studiendauer i. d. R. 1 - 3 Jahre (berufsbegleitend)

Ein Studium wird sowohl von Universitäten als auch von Fachhochschulen angeboten und kann 2018 als Bachelor- und/oder Master-Studiengang absolviert werden. Folgende alternative Bezeichnungen eines entsprechenden Studiengangs sind möglich:

  • Gesundheitsmanagement
  • Gesundheitsökonomie
  • Gesundheitswirtschaft
  • Health Management
  • Gesundheitsförderung
  • Angewandte Gesundheitswissenschaften

Neben einem Vollzeitstudium werden auch berufsbegleitende und weiterbildende Studiengänge angeboten. Insbesondere weiterbildende Studiengänge schließen nicht zwingend mit einem Bachelor oder Master ab, sondern bilden eine Qualifikation in Form eines zertifizierten Abschlusses.

Weiterbildung

Modulare Angebote zum BGM, welche in Form von ein- oder mehrtägigen Seminaren angeboten werden, können folgende Themen beinhalten:

Weiterhin werden modulare Weiterbildungen angeboten, wobei verschiedene Qualifikationsbausteine absolviert werden müssen, um eine Abschlusszertifizierung zum/zur Betrieblichen Gesundheitsmanager/in abschließen zu können.

Jobangebote und berufliche Einsatzmöglichkeiten im Jahr 2018

Je nach gelegtem Schwerpunkt und vorheriger Ausbildung und Berufserfahrung sind die Einsatzmöglichkeiten mit einer Ausbildung oder Weiterbildung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement vielfältig. Folgende Tätigkeitsfelder profitieren von einer BGM-Ausbildung:

  • Referent/in Gesundheitsmanagement
  • Gesundheitsmanagementbeauftragte/r
  • BEM (Berufliches Eingliederungsmanagement)-Beauftragte/r
  • Betriebs- und Personalräte/innen
  • Betriebsärzte/ärztinnen und Arbeitsmediziner/innen
  • Arbeits- und Gesundheitsschutzbeauftragte/r
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit
  • Expertenfunktionen in Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Arbeitsschutzorganisationen etc.
  • Qualitätsmanagementbeauftragte/r
  • Führungskräfte und leitende Angestellte
  • Personalreferenten/innen und -verantwortliche

Einschlägige Jobbörsen bieten berufliche Einsatzmöglichkeiten für BGM in der Gesundheitswirtschaft an. Je nach Qualifizierung und fachlicher Ausrichtung stellen neben innerbetrieblichen Tätigkeitsfeldern in Wirtschaftsunternehmen auch Pflegedienstleister, Pharmaunternehmen und medizinische Versorgungszentren interessante Jobs nach einer BGM-Ausbildung dar.

Zusammenfassung der Ziele des BGMs

Die Ziele des BGM gehen über die bloße Gesundheitsvorsorge hinaus, ganzheitliche und nachhaltige Voraussetzungen für eine dauerhafte Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz werden angestrebt. Förderung von Gesundheit und Prävention müssen in einem gut funktionierenden BGM daher Hand in Hand gehen. Die Betriebliche Gesundheitsvorsorge wird mit ihren Lösungen eng auf den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz abgestimmt. Nur so kann ein guter Gesundheitszustand am Arbeitsplatz erreicht werden.

Wo kann ich mehr über BGM erfahren?

Mitarbeiterbefragung3vege - FotoliaDie DAK liefert mit der Informationssammlung „Betriebliches Gesundheitsmanagement" eine gute Zusammenfassung der wichtigsten Fakten über das Thema. Unter anderem werden die folgenden Bereiche beleuchtet:

  • Ursachen von Fehltagen
  • Hindernisse
  • Präsentismus
  • BGM im Rahmen der Unternehmenskultur
  • Einflussfaktoren der Gesundheit

„Interessierte Selbstgefährdung zum Vorschein bringen" heißt ein zukunftsweisender Ansatz des betrieblichen Gesundheitsmanagements von Prof. Dr. Andreas Krause, der in einem Arbeitspapier der Gesundheitsförderung Schweiz vorgestellt wird. Es geht darum, dass Arbeitnehmende zunehmend Gesundheit "vortäuschen", obwohl sie eigentlich krank sind und Erholung bräuchten (Seite 14 - 15 im 31-seitigen PDF-Format).

Aus dem Jahr 2014 stammt ein Leitfaden zum BGM der Verbände der Metall- und Elektroindustrie Baden-Würtemberg. (9 Seiten PDF-Format)

Weiterhin finden Sie auf den Seiten des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Bielefeld e.V. (ZWW) „Betriebliches Gesundheitsmanagement" zahlreiche Präsentationen zum Download, u. a. zu den Themen:

  • Führungskultur und Gesundheit
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement
  • Gesundheitscoaching
  • Qualitäts­standards und Kennzahlen

Die Gesundheitsförderung Schweiz bietet auf ihren Seiten zahlreiche Informationen zu den Themenkomplexen Gesundes Gewicht, betriebliches Gesundheitsmanagement sowie GF und Prävention stärken. Im Bereich KMU-vital geben die Autoren gezielt Anregungen zur Koordination und Evaluation von BGF bei kleinen Unternehmen.

Gesunde Mitarbeiter - Gesundes Unternehmen heißt eine umfangreiche Handlungshilfe der Initiative neue Qualität der Arbeit. (PDF-Format)

Wie „Betriebliches Gesundheitsmanagement als Unternehmensstratgie" angwendet wird, beleuchtet ein Online-Artikel von Dieter Kroll in der FAZ. Anhand diverser Unternehmensbeispiele verdeutlicht der Artikel, wie BGM erfolgreich umgesetzt werden kann.

14 Seiten im PDF-Format umfasst der Leitfaden für Betriebsärzte und Führungskräfte des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V..

Prof. Dr. Bernhard Zimolog und Prof. Dr. Gabriele Elke vom Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie der Ruhr Universität Bochum gehen in ihrer Arbeit „Betriebliche Gesundheitsförderung" (185 Seiten im PDF-Format) auf die folgenden Themen ein:

  • Betriebliche Gesundheitslage
  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Personalmanagement
  • Wirksamkeit gesundheitsbezogener Interventionen
  • Managementsysteme

Vielfältiges Wissen, einschließlich Handlungshilfen, aktuelle Forschungsergebnisse und vieles mehr können auf den Seiten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin recherchiert werden. So hat die Bundesanstalt zum Beispiel eine Toolbox: Instrumente zur Erfassung psychischer Belastungen zusammengestellt.

Des Weiteren veröffentlichte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (2015) die Broschüre „Create Health! – Arbeit kreativ, gesund und erfolgreich gestalten“  (32 Seiten im PDF-Format). Die Broschüre legt Bedingungen für eine kreativitäts- und gesundheitsfördernde Arbeitsgestaltung dar. Die Erkenntnisse beruhen dabei auf zwei geförderten Forschungsvorhaben der Bundesanstalt.

Für weitere Anregungen lohnt sich zudem ein Blick in die folgenden Bücher:

Cover Fuehren mit Resilienz 300 dpiDas Buch „Erfolgreich führen mit Resilienz“ (2016) von Katharina Maehrlein widmet sich inneren Widerstandsfähigkeit von Führungskräften, der sogenannten Resilienz. Es geht darum, unabhängig von den Umständen zu werden und motiviert, spezifische Aufgaben mit vollem Elan anzupacken. Das Werk zeigt Führungskräften in drei Kapiteln auf, wie sie die Herausforderungen ihres Jobs meistern können und auch unter hohem Druck genügend Widerstandskraft mobilisieren können. Abschließend geht es darum, wie durch einen gesundheitsförderlichen Führungsstil auch die Resilienz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt und gestärkt werden kann. ISBN-13: 978-3869366692

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betriebliches gesundheitsmanagementDie Autorin Karin Struhs-Wehr hat mit Ihrem Buch „Betriebliches Gesundheitsmanagement und Führung: Gesundheitsorientierte Führung als Erfolgsfaktor im BGM“ (2017) ein Handbuch für unterschiedlichste Zielgruppen vom Betriebsrat bis hin zur Führungskraft erstellt. Dabei stützt sich der Inhalt auf wissenschaftliche Modelle und stellt anhand von Fallbeispielen einen großen Praxisbezug her. Detailliert gibt die Autorin einen Einblick in die Themen: Gesundheitsorientierte Führung als zentrale Kraft, Ganzheitliches Stressmanagement, Konflikte bewältigen, Psychisch überbeanspruchte Mitarbeiter/innen unterstützen und Ganzheitliches betriebliches Gesundheitsmanagement. Tools wie Checklisten und ein kompakter Leitfaden zur nachhaltigen Umsetzung, Steuerung und Förderung vervollständigen das Handbuch. ISBN-13: 978-3658142650

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41gLOEpa3wL. SX355 BO1204203200 Das Buch „Integratives Betriebliches Gesundheitsmanagement - Begleitung der 6+1 Wachstumsphasen vom Sprössling zur Eiche“ (2015) führt Sie durch alle Phasen eines integrativen Betrieblichen Gesundheitsmanagementsprozesses und zeigt dabei eine Fülle erprobter Bespiele direkt aus der Praxis für die Praxis. Die Autoren Tom Conrads und Prof. Dr. Ulrich J. Winter präsentieren Ihnen dabei Empfehlungen erfahrener Experten und einen Ansatz, der großmögliche Akeptanz und Nachhaltigkeit in Ihrem Betrieb garantiert. ISBN-13: 978-838059009

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Führung und betriebliches gesundheitsmanagementVerschiedene Megatrends und der damit einhergehender Wandel in der Wirtschaft wirken sich negativ auf das Wohlbefinden der Menschen aus. Die Bedeutsamkeit gesunder  Unternehmen greifen die Herausgeber Prof. Dr.-Ing. Dirk S. Sohn und Dr. Michael Au in dem Werk „Führung und betriebliches Gesundheitsmanagement“ auf. Das Buch gibt Auskunft über die Bewältigung der im Kontext Gesundheitsmanagement  auftretenden Herausforderungen mittels eines angepassten Betriebssicherheitsmanagements und fokussiert dabei die Bedeutung des Führungsverhaltens. ISBN-13: 978-3503170395

supervision und coachingIn dem Fachbuch „Supervision und Coaching im Spannungsfeld Gesundheit. Gesundheitsfördernde Führung und Organisationen“ (2016) gehen Bettina Bickel und Gabriela Demmelbauer auf die Herausforderungen einer gesunden Organisation, und wie die Gesundheit der Mitarbeiter/innen positiv beeinflusst werden kann, ein. Anhand von ausgewählten Praxisbeispielen zeigen die Autorinnen auf, wie dies am besten im Unternehmen umgesetzt werden kann. ISBN-13: 978-3668216303

 

41hCJbx9dZL. SX351 BO1204203200 André Schmidt zeigt Ihnen, wie Sie die BGM-Potenziale zur Steigerung des Unternehmenswerts ausschöpfen können. In seinem Buch „Strategisches Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (2015) nutzt er dazu die Balanced Scorecard. Jene übersetzt eine Strategie in ein ausgewogenes Ziel- und Kennzahlensystem und schafft damit einen Rahmen für den Managementprozess. ISBN-13: 978-3838208367

 

Betriebliches GesundheitsmanagementIn dem Buch „Betriebliches Gesundheitsmanagement: Herausforderung und Chance“ (2016, 2. Auflage) gehen Wulf Rössler, Holm Keller und Jörn Moock auf die Herausforderungen des heutigen Arbeitsmarktes ein und stellen sich die Frage: Wie kann es Unternehmen und Institutionen gelingen, ihre Arbeitnehmer zu stärken und als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben? Zudem werden die Problemfelder rund um Folgekosten und Steigerung der betrieblichen Produktivität thematisiert. ISBN-13: 978-3170313262

 

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die kunst gesunder führungMartin Härter beleuchtet in seinem Buch „Die Kunst gesunder Führung: Schritte zu einer leistungsfähigen Unternehmenskultur“ (2017) die Frage, wie Führungskräfte positiven Einfluss auf die Mitarbeitergesundheit nehmen können. Dabei zeigt er anhand von fünf Schritten auf, wie der kulturelle Wandel zu mehr Leistungsfähigkeit und Arbeitsfreude gelingen kann. Durch zahlreiche Beispiele aus dem Arbeitsalltag und Informationen aus dem eigenen Erfahrungsschatz, verbunden mit fundierten wissenschaftlichen Bezügen, ist dieses Werk ein Ratgeber für Geschäftsführung, Führungskräfte und Mitarbeiter/innen.ISBN-13: 978-3407366368

 

Weiterführende Informationen

Neben dem betrieblichen Gesundheitsmanagement haben wir die Themen „Work-Life-Balance“ sowie „Gesund Führen“ auf unseren Themenseiten anschaulich für Sie dargestellt. Ein Themenspezial widmet sich Rückkehrgesprächen.

Zum „BGM“ und den angrenzenden Themengebieten stehen Ihnen eine Reihe von Tools kostenfrei zum Download sowie unsere im Premiumpaket „TOP Fünf Tools“ enthaltene „Toolbox Betriebliches Gesundheitsmanagement“ zur Verfügung.

Übersicht der Tools und Direktlinks

TIPP: Eine besonders zu empfehlende Informationsressource zu Betrieblichem Gesundheitsmanagement und weiteren angrenzenden Themen stellen die Internetseiten der Initiative Neue Qualität der Arbeit dar.

Unter Trends finden Sie eine Vielzahl aktueller Studien der letzten Jahre zu Fragen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Auch passende Softwareangebote zum BGM haben wir für Sie zusammengestellt.


Gesundes Führen will gelernt sein!

Nicht selten unterschätzen Führungskräfte ihren Einfluss auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Sie sind der "Gesundheitsfaktor Nr. 1" im Betrieb. Ein gesunder Führungsstil kann dazu beitragen, dass Mitarbeiter motiviert, leistungsfähig und eng mit dem Unternehmen verbunden sind. Schlechte Führung hingegen ist für viele Mitarbeiter der Hauptgrund für eine „innere Kündigung“ und nicht selten Grund für einen Wechsel des Arbeitgebers.

Im Seminar "Der gesunde Führungsstil" lernen Führungskräfte alltagstaugliche Maßnahmen zur persönlichen Gesundheitsförderung kennen. Sie können Gesundheitsgefahren für sich selbst und bei Mitarbeitern erkennen und üben gesundheitsfördernde Verhaltensweisen an vielen Praxisbeispielen. So werden Vorgesetzte für ihre eigene Gesundheit und für den Einfluss ihres Führungsverhaltens auf die Mitarbeitergesundheit sensibilisiert.

Mehr Details zum Seminar

Logo der UBGM Unternehmensberatung Betriebliches GesundheitsmanagementDas Seminar "Der gesunde Führungsstil" ist ein Weiterbildungsangebot der UBGM - Unternehmensberatung für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Die UGBM ist ein Team von Experten für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Sie führen in Betrieben und Behörden u.a. Mitarbeiterbefragungen, Gesundheitsanalysen, (Inhouse)Seminare und Workshops, Gesundheitstage und Firmen-Fitness-Programme durch. Zu Ihren Schwerpunkten zählen die Durchführung von Gesundheitsanalysen (z.B. Gefährdungsanalysen „Psychische Belastungen“), Implementierung von Betrieblichen Gesundheitsmanagementsystemen (BGM) und Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM).

Zum Beratungsangebot der UBGM

Darüber hinaus schult die UBGM in offenen und Inhouse-Seminaren Mitarbeiter aus Unternehmen zu u.a. den Themen „Der gesunde Führungsstil“, „Berufliches und persönliches Stressmanagement“, „Burnout-Prophylaxe“, „Demografiemanagement“ und „Gesundheitszirkel“.

Zum Weiterbildungsangebot der UBGM

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