Aktuelle Seite: Home Studien Personalbindung
Zur Newsletteranmeldung
Erhalten Sie regelmäßig Fachinformationen und Praxis-Tools für Ihre Personalarbeit.
Jetzt anmelden

Studien Personalbindung

REDPIXEL - stock.adobe.com

Die Personalbindung bringt in Zeiten des Fachkräftemangels besondere Herausforderungen mit sich, auf die in den nachstehenden Studien eingegangen wird. Es werden Studien aufgegriffen, die sich mit der Jobzufriedenheit, der Feedbackkultur und der Mitarbeitermotivation beschäftigen. Mitarbeiterbefragungen spielen dabei eine besondere Rolle.

Inhaltsverzeichnis

2019

Umfrage: Deswegen kündigen Beschäftigte ihren Job

Compensation Partner hat in Kooperation mit GEHALT.de 2019 eine Umfrage durchgeführt, die sich mit den Gründen der Kündigungen seitens der Arbeitnehmenden beschäftigt. Dabei werden Themen aufgegriffen und analysiert, wie die Senkung der Fluktuationsrate, Work-Life-Balance oder flexible Arbeitszeiten.

Insgesamt nahmen 1.092 Personen an der Umfrage teil, die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war zwischen 41und 50 Jahren alt. Davon haben 15,2% noch nie gekündigt.

Einige wichtige Ergebnisse im Überblick sind:

Gehalt und Wertschätzung sind ausschlaggebende Punkte:

  • 45% erhalten zu wenig Wertschätzung durch den Chef bzw. die Chefin
  • 40,5% erhalten ein zu niedriges Einkommen
  • 20,6% halten den physischen Druck nicht aus

Die Autoren der Umfrage schlussfolgern, dass sich Gehälter in marktüblichen, aktuellen Bereichen bewegen und Personalumstrukturierungen vermieden werden sollten, um Kündigungen vorzubeugen.

Kommunikation und Mitarbeiterbindung:

  • 58% verlangen eine aktive, ehrliche Kommunikation
  • 57% verlangen attraktive Aufstiegsmöglichkeiten und Leistungsanreize
  • Mitarbeiterbindung führt zu einer steigenden Leistungsbereitschaft

Weitere Ergebnisse, grafische Darstellungen oder Handlungsempfehlungen können Sie hier kostenlos downloaden oder über den Anbieter Compensation Partnern finden.

2018

Onboarding im Fokus

StepStone hat im Dezember 2018 im Rahmen der Studie „Onboarding im Fokus“ erhoben, wie der aktuelle Stand zu den Themen Employer Branding und insbesondere Onboarding ist. Befragt wurden 13.000 Fach- und Führungskräfte sowie 2.000 Recruiter und Manager. Für die erfolgreiche Eingliederung und Integration von neuen Beschäftigten in ein Unternehmen empfehlen die Herausgeber der Studie ein strategisch erarbeitetes Employer Branding und ein systematisches Onboarding. Dieses sollte eine angemessene Begrüßungsphase, eine fachlichen Einarbeitung, die soziale Integration der neuen Kolleginnen und Kollegen beinhalten. Ebenso bedeutsam ist es, eine emotionale Bindung an die Organisation erzeugen.

Einige Ergebnisse im Überblick:

  • Ein verstärkter Fokus auf Onboarding ist ratsam und wünschenswert, denn es erhöht die Produktivität im Unternehmen, spart Zeit und verbessert das Image als Arbeitgeber.
  • 55% der befragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gaben an, während des Bewerbungsverfahrens keine Möglichkeit für Rückfragen bekommen zu haben.
  • 33% der befragten Fachkräfte haben an ihrem ersten Arbeitstag eine Einführung an ihrem Arbeitsplatz erhalten.
  • Über 80% der befragten Fach- und Führungskräfte hatten das Gefühl, dass Mitarbeiter und Teams über ihren Arbeitsbeginn in Kenntnis gesetzt wurden.
  • Fast die Hälfte der Befragten gab an, ein Unternehmen schon einmal frühzeitig verlassen zu haben, weil kommunizierte Jobinhalte nicht mit den Erwartungen aus dem Bewerbungsgespräch übereinstimmten.

Die vollständige Studie finden Sie auf den Seiten von StepStone.

Fragen zur Arbeitswelt 2018

„DIE ZEIT“ veröffentlichte im September 2018 im Auftrag des Institutes für angewandte Sozialwissenschaft eine quantitative Studie unter dem Titel „Fragen zur Arbeitswelt“. Insgesamt wurden 1.009 telefonische Interviews mit Erwerbstätigen zu diesem Thema durchgeführt.

Wichtige Ergebnisse der vorliegenden Studie sind, dass ein Großteil der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine höhere Arbeitszufriedenheit aufweist, wenn die Arbeitsplatzumgebung sicher und ansprechend gestaltet ist. Ebenso bedeutsam ist die Möglichkeit der Nutzung von Weiterbildungsmaßnahmen. Vor allem Optionen des lebenslangen Lernens am Arbeitsplatz stellen sowohl für Berufseinsteigende, als auch für länger Beschäftigte einen wichtigen Arbeitsaspekt dar.

Weitere Ergebnisse sind:

  • Bei jüngeren Beschäftigten entsteht der Wunsch nach arbeitsplatzgebundenen Aktivitäten
  • Zwischenmenschliche Beziehung gelten weiterhin als wichtig
  • 47% der Befragten erleben ein selbstbestimmtes Arbeitsverhältnis mit flexiblen Arbeitszeiten
  • Über die Hälfte der Beschäftigten gab an, dass ihre Organisationen auf ein zu vereinbarendes Verhältnis zwischen Privaten und Beruf achten
  • 59% der Beschäftigten ist es wichtig, dass sie einen Beruf ausüben, der auch zukünftig sicher ist.

Die vollständige Studie und weitere Ergebnisse können Sie kostenfrei auf den Seiten der ZEIT downloaden.

Studie: Ausbildungsreport 2018

Im Ausbildungsreport 2018 der DGB-Jugend werden unterschiedliche Ausbildungsberufe hinsichtlich Ausbildungszeiten und -vergütung, sowie fachliche Qualität der Ausbildung und persönlicher Beurteilung bewertet. In diesem Zusammenhang wurden fast 14.800 Auszubildende aus Deutschland zu unterschiedlichen Themen befragt. Im diesjährigen Report wird der Themenschwerpunkt auf Arbeitszeit in der Ausbildung gesetzt. Themen wie Schichtarbeit und Arbeitszeitkonten werden besonders thematisiert.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Die drei Berufe mit der besten Bewertung waren Verwaltungsfachangestellte/r, Mechatroniker/in und Industriemechaniker/in.
  • Am schlechtesten wurden die Berufe Friseur/in, Fachverkäufer/in im Lebensmitteleinzelhandel und Hotelfachmann/frau bewertet.
  • Es zeigt sich, dass in größeren Betrieben mit Betriebsrat und JAV die Zufriedenheit größer ist als in kleineren Betrieben.
  • Im Hinblick auf den aktuellen Themenschwerpunkt: 36,3% der Befragten geben an, dass sie regelmäßig Überstunden leisten und auch die unter 18-jährigen Auszubildenden mehr als die erlaubten 40 Stunden/Woche arbeiten (10%, Trend jedoch rückläufig).
  • Insgesamt sind 70,2% der befragten Auszubildenden mit ihrer Ausbildung zufrieden, allerdings nur 56% mit der fachlichen Qualität der Berufsschule, die sie besuchen.

Die vollständige Studie (56 Seiten, PDF-Format) mit weiteren Ergebnissen und näheren Erläuterungen können sie auf den Seiten vom DBG herunterladen.

Gehaltsreport 2018

Die Studie „Gehaltsreport 2018“ von StepStone gibt Auskunft über die durchschnittlichen Gehälter von Fach- und Führungskräften.

Der Gehaltsreport differenziert die Gehälter nach Berufsfeld, Region, Branche und Berufserfahrung.

An der Umfrage haben sich im Herbst 2017 rund 50.000 Fach- und Führungskräfte in Form einer Online-Befragung beteiligt.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • das Bruttodurchschnittsgehalt der Befragten liegt bei 58.152 €, wobei dieses starke Abhängigkeiten davon abweist, ob und wieviel Personalverantwortung eine Fach- bzw. Führungskraft übernimmt
  • zwischen den Bundesländern sind weiterhin starke Differenzen zu verzeichnen: während das Bruttodurchschnittsgehalt in Mecklenburg-Vorpommern lediglich 42.648 € beträgt, verdienen Fach- und Führungskräfte in Hessen im Durchschnitt 63.353 €
  • die fünf Branchen mit den höchsten Gehältern sind die Pharmaindustrie, Banken, Fahrzeugbau-/-zulieferer, Chemie- und erdölverarbeitende Industrie sowie der Maschinen- und Anlagenbau
  • das Bruttodurchschnittsgehalt variiert bei den Befragten stark von der Unternehmensgröße: 51.042 € bei Unternehmen unter 500 Mitarbeitenden, 59.170 € bei 500-1000 Mitarbeitenden und sogar 67.147 € können Fach- und Führungskräfte im Durchschnitt bei Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden verdienen
  • die beste verdienenden Berufsgruppen sind Ärzte (Ø 84.233 €), Bänker (Ø 70.889 €) und Ingenieure (Ø 66.958 €)

Alle Ergebnisse insbesondere der Aufschlüsselung der Gehälter je nach Branche und Berufsgruppe stehen Ihnen im Gehaltsreport auf der Seite von StepStone zur Verfügung.

2017

Trends bei Mitarbeiterbefragungen 2017

Die Studie „Trends bei Mitarbeiterbefragungen 2017“ ist das Ergebnis eines zum 5. Mal durchgeführten Befragungsmonitors durch das Unternehmen Willis Towers Watson. Der Befragungsmonitor konzentriert sich auf den Wandel innerhalb der Mitarbeiterbefragungen und erfasst jährlich den Status Quo. Unternehmen können sich anhand der Studie einordnen und ungenutzte Potenziale erkennen. Grundlage der Studie bilden die Angaben von 104 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und unterschiedlicher Größe im deutschsprachigen Raum.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • • 77% der befragten Unternehmen setzen Vollbefragungen ein, wobei die Erhebungsmethode vermehrt rein online stattfindet (2017: 55%; 2016: 48%)
    • Dem Großteil der Unternehmen (83%) stehen die Ergebnisse frühestens 4 Wochen nach der Mitarbeiterbefragung zur Verfügung.
    • Obwohl Unternehmen sich zunehmend mit den Themen Digitalisierung und Agilität beschäftigen, nutzen lediglich 1/3 der Unternehmen das Potenzial neuer Technologien in Form von interaktiven Online-Berichten.
    • Unternehmen verschwenden Synergien indem relevante Themen wie eine psychische Gefährdungsbeurteilung keine Berücksichtigung innerhalb der Mitarbeiterbefragungen finden.
    • Qualitative Daten in Form von Freitextantworten gewinnen an Bedeutung und daher hat der Gebrauch von Analysesoftware im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozentpunkte zugenommen (nun 44%)
    • Die größte Herausforderung einer Mitarbeiterbefragung liegt in der Gestaltung des Folgeprozesses inklusive dem Monitoring der Folgemaßnahmen.

Auf der Seite von Willis Towers Watson erhalten Sie kostenfrei die Kernergebnisse der Studie als Infografik (PDF-Format, 4 Seiten).

Jobzufriedenheit 2017

Unternehmen nehmen verstärkt Themen wie Work-Life-Balance und Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit unterschiedlichen Angeboten in ihre Arbeitsmodelle auf. Doch wie zufrieden sind die Deutschen mit der Arbeitssituation und was ist ihnen wirklich wichtig? Die Manpower Group führt zu diesem Thema seit 2013 jährlich die Umfrage Jobzufriedenheit durch.

Mit Hilfe einer Online-Befragung wurden im März 2017 bevölkerungsrepräsentativ 1.018 Bundesbürger/innen hinsichtlich verschiedener Aspekte ihrer Jobzufriedenheit befragt.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Motivation für einen Jobwechsel liegt zumeist in einer besseren Bezahlung, wobei die Bereitschaft für einen Jobwechsel mit 46 Prozent höher ausfällt als in den vergangenen Befragungen.
  • Die Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen ist im Vergleich zum Vorjahr in allen Kriterien als gleich oder besser eingestuft wurden: beispielsweise erhalten 39% der Befragten das Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle, 2016 lag der Wert lediglich bei 32%.
  • Knapp die Hälfte der Befragten empfindet Wertschätzung, regelmäßiges und ehrliches Feedback sowie das Interesse am Arbeitnehmer als Menschen als sehr wichtige Verhaltensweisen des bzw. der direkten Vorgesetzten.
  • 58% der Befragten gaben an, bei der Planung des Jahresurlaubs weitestgehend frei entscheiden zu können.
  • Fast die Hälfte der Befragten hat im Unternehmen die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten und ein Drittel empfindet die Arbeitsbedingungen im Unternehmen als familienfreundlich.

Die vollständige Studie (PowerPoint, 9 Seiten) erhalten Sie kostenfrei auf der Homepage der ManpowerGroup.

2016

Studie: Millenial Survey 2016

Die Unternehmensberatung Deloitte hat rund 7700 Angehörige der sogenannten Millenials (Generation, die nach 1982 geboren ist) aus 29 verschiedenen Ländern bezüglich ihrer Arbeitsplatzvorstellungen befragt. Alle Befragten besitzen einen Universitätsabschluss und waren in Vollzeit bei einem Unternehmen mit mindestens mehr als 100 Mitarbeitern beschäftigt. Die „Millennial Survey 2016“ macht deutlich was diese Generation von ihren Arbeitgebern und ihrer Karriere erwartet. Besondere Bedeutung wurde der Frage nach der Arbeitgeberwahl beigemessen, die eng mit der Werteübereinstimmung des jeweiligen Unternehmens zusammenhängt.

Ergebnisse:

  • 66% der Millenials planen ihren aktuellen Arbeitgeber bis 2020 zu verlassen
  • In Deutschland planen 34% in den nächsten Jahren ihr Unternehmen zu verlassen
  • Fast die Hälfte der befragten Millennials (44 Prozent) gibt an, schon einmal einen Job wegen der Werte abgelehnt zu haben
  • Weltweit fühlen sich 71% der Befragten nicht auf eine Führungsposition vorbereitet, in Deutschland sind dies 62% der Befragten
  • In Deutschland ist das Misstrauen gegenüber dem eigenen Arbeitgeber extrem hoch, lediglich 57% sind von einem positiven Beitrag des Unternehmens auf die Gesellschaft überzeugt, weltweit glauben 73% an einen positiven Beitrag

Alle weiteren globalen und deutschen Ergebnisse der Millenial Survey (27 Seiten im PDF-Format), stehen auf der Webseite von Deloitte kostenfrei zur Verfügung.

Studie: Edenred-Ipsos Barometer 2016

Das Dienstleistungsunternehmen Edenred hat das international tätige Markt- und Meinungsforschungsinstitut IPSOS, auf Basis einer Umfrage, beauftragt den Themenbereich: allgemeines Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu analysieren. Das Edenred-Ipsos Barometer2016 zeigt, dass Unternehmen, die das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden fördern ein erhöhtes Engagement und eine zunehmende Leistungsbereitschaft verzeichnen können. Da diese Merkmale maßgeblich zu einem nachhaltigen Unternehmenserfolg beitragen, sollte das Wohlbefinden am Arbeitsplatz gestärkt werden.

Die Umfrage erfolgte in den 15 Ländern, die weltweit zu den größten Wirtschaftsregionen zählen. Insgesamt wurden mehr als 14.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen befragt. In Deutschland wurden 802 Arbeitnehmende, ab einem Alter von 18 Jahren befragt.

Auszug der Ergebnisse:

  • Wohlbefinden am Arbeitsplatz hat erheblichen Einfluss auf die Motivation
  • 37 % der Mitarbeiter verspüren steigende Motivation durch ein hohes Maß an Wohlbefinden
  • Knapp der Hälfte derer, die ihr Wohlbefinden als gering beurteilen, bestätigen eine sinkende Motivation
  • Digitalisierung und Planung des altersbedingten Berufsausstiegsstärken das Wohlbefinden am Arbeitsplatz maßgeblich
  • Kompetenz-Management ist die wichtigste Strategie im Personalmanagement zur Förderung von Wohlbefinden am Arbeitsplatz
  • Die Diversität im Team zu fördern halten 88% der Befragten in Deutschland für förderlich

Alle weiteren Studienergebnisse (17 Seiten im PDF-Format) können auf der Seite von Edenred kostenfrei heruntergeladen werden.

DIW: Studie zum Thema Home Office

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlichte in seinem Wochenbericht Nr. 5 2016 einen Beitrag zu dem Thema: Home Office - Möglichkeiten werden bei weitem nicht ausgeschöpft. Dabei bezieht sich der Autor Karl Brenke unter anderem auf den vor zwei Jahren erstellten Mikrozensus und die Befragungen des Sozio-ökonomischen Panels.

Die zentralen Erkenntnisse belaufen sich darauf, dass Deutschland beim Anteil der Personen mit Home Office mit 12 Prozent deutlich hinter anderen europäischen Ländern, wie zum Beispiel Frankreich, liegt. Für 40 Prozent der Arbeitsplätze wäre die Umsetzung jedoch möglich. Den größten Widerstand sieht der Autor hier bei den Arbeitgebern. Insbesondere im Finanzsektor und der öffentlichen Verwaltung unterscheiden sich die Vorstellungen der Arbeitsweise. Qualifizierte und vollzeitbeschäftigte Arbeitskräfte erhoffen sich mehr zeitliche Autonomie. Der Wunsch nach der Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben spricht nicht nur Familien an.

Zudem leisten Mitarbeiter, die im Home Office tätig sind, oft Überstunden und somit unbezahlte Mehrarbeit. Gleichwohl sind sie mit ihrer Arbeit zufriedener als andere Arbeitskräfte, insbesondere als Mitarbeiter, die sich Heimarbeit wünschen, aber nicht die Möglichkeiten dazu erhalten.

Das Sozioökonomische Panel aus dem Jahr 2014 belegt dies: Auf die Frage, ob es vorkommt, dass die Befragten Ihre Beschäftigung zu Hause ausüben, antworten

  • 3,9 Prozent mit "Täglich",
  • 4,6 Prozent mit "Mehrmals in der Woche",
  • 2,8 Prozent mit "Alle 2 bis 4 Wochen" und
  • 6,6 Prozent mit "Seltener, nur bei Bedarf".

Den 12-seitigen Artikel "Home Office: Möglichkeiten werden bei weitem nicht ausgeschöpft" (m PDF-Format) von Karl Brenke können Sie auf den Seiten des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung einsehen.

Weiterhin finden Sie dort auch den Artikel "Heimarbeit: Immer weniger Menschen in Deutschland gehen ihrem Beruf von zu Hause aus nach" aus dem DIW Wochenbericht Nr. 8 2014 (Seite 131-140).

2015

Amadeus FiRe Studie 2015 Feedbackkultur und Mitarbeiterzufriedenheit

Die Amadeus FiRe AG hat in Kooperation mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg den Einfluss der Feedbackkultur in Unternehmen auf die Mitarbeiterzufriedenheit analysiert.

Feedback wird in der Arbeitswelt immer wichtiger und einige Unternehmen beschäftigen sich bereits intensiver mit dem Thema, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entwickeln und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Im Mittelpunkt der Studie steht der Zusammenhang zwischen bestimmten Feedbackinstrumenten und der Zufriedenheit der Mitarbeitenden.

Befragt wurden 284 Personen verschiedener Branchen. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an Führungsverantwortung zu haben.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 50% der Befragten gaben an von Vorgesetzten, Kollegen aus anderen Abteilungen, Lieferanten externen und internen Trainern „zu selten“ Feedback zu erhalten.
  • Vor allem das Feedback von Kolleginnen und Kollegen aber auch von Vorgesetzte und von Mitarbeitenden wird als besonders nützlich empfunden.
  • Feedback aus der eigenen Arbeit (96,4%), Feedback für den Vorgesetzen (94,9%) und Mitarbeitergespräche(94,1%) werden als besonders nützlich empfunden.
  • 23% der Vorgesetzten finden, dass die zu wenig Feedback von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhalten.
  • Insgesamt führt die Zufriedenheit der Feedbackkultur eines Unternehmens zu einer höheren Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Auswertung der 19-seitigen Ministudie Feedbackkultur im Unternehmen und Zufriedenheit von Mitarbeitern(PDF-Format) können Sie auf der Webseite der Amadeus FiRe AG kostenfrei herunterladen.

Questback 2015 Annual Employee Survey Report

In der jährlich durchgeführten Studie Annual Employee Survey Report(2015), des europäischen Marktführers für Enterprise Feedback Management Questback, bestätigte sich die immense Wichtigkeit des Mitarbeiterfeedbacks und der Mitarbeiterbefragung. Hierfür wurden in verschiedenen europäischen Ländern 2000 Manager befragt, die die enorme Bedeutung des Feedbacks innerhalb Ihrer Unternehmen attestierten.

Trotz der enormen Relevanz, die der Mitarbeiterbefragung beigemessen wird, ergreifen viele Unternehmen zu selten die Chance brauchbare Resultate zu sammeln. Ähnlich sieht es auch bei der Einholung des Mitarbeiterfeedbacks aus. Das vorhandene Wissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollte gezielter genutzt werden, da es entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens beitragen kann.

Wichtige Ergebnisse:

  • 96% der befragten Manager diskutieren die Resultate der Mitarbeiterbefragung regelmäßig
  • 70% nutzen das Mitarbeiterfeedback für unternehmerische Entscheidungen
  • Lediglich 48% führen jährlich eine Mitarbeiterbefragung
  • 42% der befragten Unternehmen führen alle zwei Jahr eine Befragung durch
  • 81% nutzen Mitarbeiterfeedbacks zur Optimierung des Arbeitsplatzes
  • 70% gaben an den Dialog zwischen Management und Angestellten durch das Feedback voranzutreiben

Trotz der hohen Zustimmung der Befragten bezüglich der Wichtigkeit von Mitarbeiterbefragung und der Relevanz des Mitarbeiterfeedbacks lässt sich eine Abweichung zwischen Theorie und Praxis feststellen. Die Unternehmen sollten die Erkenntnisse nutzen, denn das Feedback der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann wesentlich zu dem Erfolg des Unternehmens beitragen.

Eine 8-seitige Zusammenfassung der Ergbenisse des Annual Employee Survey Report 2015 (PDF-Format) kann kostenlos auf der Webseite des Anbieters heruntergeladen werden.

Monitor: Fachkräftesicherung und -bindung

Die Studie "Fachkräftesicherung und -bindung" wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung getragen. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit des BMAS hat die Studie angestoßen, um erstmals eine valide Datengrundlage zu schaffen. Die Basis des Monitors bildet die Längsschnittstudie "Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg".

Die zentralen Forschungsfragen des Monitors "Fachkräftesicherung und -bindung" sind:

  • Wie planen Betriebe ihren Personalbedarf?
  • Wie verbreitet ist die Nutzung moderner Rekrutierungskanäle?
  • Wie stark ist der Wunsch der Beschäftigten ausgeprägt, ihren Arbeitgeber zu wechseln?
  • Welche Faktoren sorgen für eine Bindung der Beschäftigten an die Betriebe?

Die wichtigsten Ergebnisse sind:

  • Bis zu 61 Prozent der Betriebe rechnen in den kommenden Jahren mit Schwierigkeiten, geeignete Mitarbeiter zu finden. Unter den 61 Prozent sind Unternehmen in allen Größen vertreten.
  • Viele Betriebe setzen auf eine strategische Personalplanung, welche sich auch positiv auf die Besetzung von Stellen für Fachkräfte auswirkt.
  • Bei der Stellenbesetzung legen die Betriebe insbesondere Wert auf fachliche und persönliche Kompetenz.
  • Zur langfristigen Bindung Ihrer Beschäftigten schätzen die Betriebe das allgemeine Betriebsklima und die Vergütung als wichtig ein.
  • Als Grund für den Wechsel können unter anderem der Wunsch nach einer besseren Bezahlung oder das Verhältnis zum Vorgesetzten eine Rolle spielen.
  • Vor allem höher gebildete und besonders engagierte Beschäftigte sowie Beschäftigte in Leitungsfunktionen suchen häufiger aktiv nach einem anderen Arbeitsplatz – und werden auch von anderen Arbeitgebern öfter angesprochen.

Den 20-seitigen Ergebnisbericht (im PDF-Format) mit allen Antworten auf die vier Forschungsfragen finden Sie auf den Seiten des BMAS.

Questback HR Survey Monitor: Employer Survey - Current Facts, Trends, and Analyses

In der neuen Studie Employer Surveys – Current Facts, Trends, and Analyses (2015) deckt Questback (eine europäische Software-Firma für Enterprise Feedback Management) die Entwicklungen und Veränderungen im Vergleich zum Jahr 2011 auf. Dazu wurden 159 Unternehmensvertreter in deutschsprachigen Ländern befragt.

So haben Thematiken um Führungskräfte, Transparenz, Engagement und Generation Y sowie Mitarbeiter-Feedback an Bedeutung zugenommen.

Ein entscheidender Faktor für die Veränderungen der Thematisierungen in der Personalentwicklung ist die Umgestaltung und neue Zielgruppenspezifizierung von Mitarbeiterbefragungen.

Weitere Ergebnisse der Studie sind:

  • 84% der Befragten sehen Mitarbeiterbefragungen als wichtiges Führungswerkzeug an und über 80% nutzen standardisierte Befragungen. Des Weiteren hinterfragt die Hälfte der Befragten ihre Kundenzufriedenheit, Führungseffizienz, Risiken, Trainings- und Gesundheitsbedürfnisse. Vor allem hat das Interesse an Feedback- und Trainingsbedarf zugenommen.
  • Bis 2020 sollen die Personalkompetenzen um Führungskräfte, Engagement und Transparenz näher in den Fokus rücken. Bezüglich des Führungsmanagements werden die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Integration der Generation Y an Bedeutung zunehmen.

Zuletzt wird in der Studie das Instrument der „Linkage analyse“ vorgestellt, in dem das Team von Questback die Zukunft der Mitarbeiterbefragungen sieht. Jenes beinhaltet die Verknüpfung von den Studienergebnissen mit anderen Datenquellen bzw. Studien. Bereits praktizierte Anwendungen handeln zum Beispiel von der Förderung von Gesundheitsmanagement, Feedback und Kundenzufriedenheit.

Genauere Ausführungen finden Sie in der 8-seitigen Zusammenfassung (in englischer Sprache) Questbacks.

Mitarbeitermotivation: Märchen oder Wirklichkeit

BEITRAINING führte zur der Erstellung der Studie Mitarbeitermotivation: Märchen oder Wirklichkeit eine Online-Befragung zwischen Oktober 2014 und Januar 2015 durch. Es wurden 303 Unternehmer/innen und Führungskräfte aus kleinen und mittleren Unternehmen befragt.

Die zentrale Fragestellung der Studie befasste sich mit der Einstellung der Führungskräfte zum Thema Motivation sowie mit den Faktoren, welche aus Sicht der Führungskräfte zur Motivation oder Demotivation beitragen.

Ergebnisse:

  • 82% der Führungskräfte halten Motivation für eine wichtige Aufgabe. Trotz dessen beruhen Motivationskiller meistens auf Führungsfehlern.
  • Die Führungskräfte zeigen sich selbst als sehr selbstbewusst und schätzen sich als motivationstechnisch gut bzw. durchschnittlich ein. Auch sehen sich 87% der Unternehmer/innen selbst als Motivationsfaktor, indem Sie sich vorbildlich verhalten.
  • Den größten Einfluss auf die Motivation haben den Unternehmern/innen nach die Wertschätzung des/r direkten Vorgesetzten und das Arbeitsklima.

Als Märchen wird Mitarbeitermotivation bereits lange nicht mehr angesehen und Führungskräfte sind sich einig, dass sie als Anreizgeber/in zu einer besseren Motivation beitragen können.

Den gesamten 18-seitigen Bericht zur Unternehmerbefragung können Sie hier (PDF-Format) einsehen. 

2014

DGB-Index Gute Arbeit - Schwerpunkt Arbeitszeitgestaltung

Unter dem Themenschwerpunkt Arbeitszeitgestaltung ermittelte die DGB auch im Jahr 2014 den „DGB-Index Gute Arbeit“. Hierzu wurden die Angaben von 5.823 Beschäftigten anhand von Qualitätsstufen ausgewertet. Das Ziel war es aufzuzeigen, wie es derzeit im Bereich Arbeitszufriedenheit und flexible Arbeitszeitgestaltung aussieht.

Das zentrale Ergebnis der Studie ist, das weniger als die Hälfte der Arbeitnehmer/innen davon ausgeht, dass sie es unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen schaffen, bis zur Rente weiter zu arbeiten. Allerdings würden nur 6% ihren Arbeitgeber tatsächlich wechseln.

Weitere Ergebnisse:

  • Nur 38% der Beschäftigten sind bei einem Arbeitgeber angestellt, der sich an die im Arbeitsvertrag vereinbarte Länge der Arbeitszeit hält.
  • 62% der Beschäftigten arbeiten 40 Stunden und mehr pro Woche. Allerdings ist dies nur bei 42% von Ihnen der vereinbarte Stundensatz und nur 35% der Arbeitenden wünschen sich tatsächlich so viel zu arbeiten.
  • Sich spontan einen Tag frei nehmen können 63%. Die Möglichkeit von zu Hause zu arbeiten, wird jedoch nur 14% der Beschäftigten geboten.

Den kompletten Report (13-seitig) können Sie sich auf den Seiten des Anbieters kostenfrei herunterladen (PDF-Format).

Engagement Index Deutschland 2014

Dem seit 2001 jährlich erscheinenden Engagement Index Deutschland der Gallup GmbH lieferte auch im Jahr 2014 wieder Ergebnisse zum Grad der emotionalen Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Insgesamt wurden 2.034 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 18 Jahren mittels Telefoninterviews befragt.

Die befragten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden hierfür in drei Kategorien eingeteilt:

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit hoher emotionaler Bindung
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit geringer emotionaler Bindung
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne emotionale Bindung

Schwerpunkt der Befragung 2014 war dabei die Führungskraft und deren Einfluss auf die emotionale Mitarbeiterbindung. Ergebnis sind die sogenannten „drei Z für hervorragende Führung“:

  • Zugänglichkeit: Führungskräfte sind jederzeit ansprechbar, auch bei Themen außerhalb des Arbeitsumfeldes
  • Zuständigkeit: Führungskräfte wissen um die Aufgaben und Projekte ihrer Mitarbeitenden und erkennen deren Verantwortung und Leistung an
  • Zielorientierung: Führungskräfte unterstützen ihre Mitarbeitenden bei der Priorisierung und Festlegung von Leistungszielen anhand ihrer Stärken

Als Folgen mangelhafter Führung und einer somit geringen bis fehlenden emotionalen Bindung werden unter anderem weniger Spaß bei der Arbeit und ein erhöhtes Burn-Out-Risiko genannt. Weiterhin erhöht sich die Anzahl der Fehltage sowie die Wechselbereitschaft in Form von aktiver oder passiver Suche nach einem neuen Job von emotional nicht gebundenen Mitarbeitenden.

Weitere Ergebnisse der Studie finden Sie auf der Seite des Anbieters kostenlos zum Download im PDF-Format.

2012

Ein Entweder-oder: Familie und Karriere

Eine Studie "Beschäftigte zwischen Karriereambitionen und Familienorientierung" des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, die auf einer Befragung von Erwerbstätigen durch das Bundesinstituts für Berufsbildung sowie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin basiert, geht auf die Prioritätensetzungen innerhalb einer Familie ein, wenn es darum geht, Karriere zu machen.

Das zentrale der Ergebnisse der Studie besagt, dass nur jede dritte Frau Karriere machen möchte, jedoch fast jeder zweite Mann. Dabei räumen Jüngere ihrem beruflichen Aufstieg einen deutlich höheren Stellenwert ein als Ältere.

Ein möglicher Grund für diese Erkenntnis, ist die Wertschätzung der Zeit mit der Familie. So wünschen sich mehr als neun von zehn Angestellten genügend Zeit mit ihrer Familie. Das Problem besteht darin, dass Beruf und Familie in zeitlicher Konkurrenz zueinander stehen. Insbesondere im Alter von 30 bis 40 reduzieren Frauen ihre Wochenarbeitszeit oder pausieren in Hinblick auf die Familiengründung.

Hinderlich, um die beiden Lebensfelder aufeinander zuzubewegen, wirken zusätzlich die Unflexibilität von Kindergärten und Schulen, welche zum Beispiel mit länger andauernden Meeting konkurrieren müssen.

Der Mehrwert der Analyse für Personaler liegt in der Betrachtung der Generationsunterschiede. So hat sich zum einen die Familienplanung um einige Jahre nach hinten verschoben und die jüngeren Generationen legen verstärkt Wert neben der Familie trotzdem eine Karriere ansteuern zu können. Vor allem der Führungskräftenachwuchs ist dafür bereit in den ersten Jahren, zeitlich engagierten zu agieren, um die erforderlichen Qualifikationen zu erlangen.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass, wenn eine Entscheidung in Bezug auf die Karriereorientierung getroffen wurde, keine Unterschiede in der Zufriedenheit der Karriereorientierten oder zum Beispiel fachlich Orientierten erkennbar sind.

Die Pressemitteilung "Ein Entweder-oder" (3 Seiten im PDF-Format) finden Sie auf den Seiten des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln sowie den Analysebericht "Beschäftigte zwischen Karriereambitionen und Familienorientierung".

HR-Report 2012/2013

Der HR-Report 2012/2013 wurde von der Hays AG in Kooperation mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) durchgeführt. An der Online-Befragung nahmen insgesamt 714 Entscheider aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. 57 Prozent der Entscheider stammen aus mittelständischen Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern, 43 Prozent aus Großunternehmen.

Der Schwerpunkt des Reports liegt im Jahr 2012 auf dem Thema Mitarbeiterbindung.

Allgemeine Ergebnisse:

  • Bei der Förderung für eine lebenslange Beschäftigungsfähigkeit gibt es länderübergreifend und unternehmensgrößenunabhängig eine breite Einsicht in die Notwendigkeit, Mitarbeiter fit und leistungsfähig zu halten.
  • Der Anteil der Betriebe, die auf der Suche nach neuen Beschäftigten sind, ist hoch; die Schwierigkeiten, auf die sie bei der Rekrutierung von gut qualifizierten Mitarbeitern stoßen, scheinen sich seit 2011 noch verschärft zu haben.
  • Den Beschäftigten eine ausgewogene Work-Life-Balance zu ermöglichen, erkennen die Entscheider durchaus als eine zentrale Themenstellung an
  • In der praktischen Umsetzung ist jedoch festzustellen, dass die vorhandenen Maßnahmen den Mitarbeitenden nicht ausreichend bekannt sind und das Maßnahmenspektrum noch immer vergleichsweise
    eingeschränkt ist.
  • Dies gilt auch im Hinblick auf die Frauenförderung, bei der offenbar sowohl ein Erkenntnis- als auch ein Umsetzungsproblem besteht.

Ergebnisse zum Schwerpunktthema:

  • Die fünf besten Instrumente zur Mitarbeiterbindung sind laut den Befragten ein gutes Betriebsklima (93 Prozent), eine marktgerechte Entlohnung (77 Prozent), eine gute Reputation (76 Prozent), flexible Arbeitszeitmodelle (74 Prozent) sowie Beschäftigungssicherheit (71 Prozent).
  • Die tatsächlich am meisten umgesetzten Instrumente sind betriebliche Altersvorsorge (74 Prozent), flexible Arbeitszeitmodelle (70 Prozent), Maßnahmen für ein gutes Betriebsklima (70 Prozent), marktgerechte Entlohnung (69 Prozent) sowie Förder- und Entwicklungsprogramme (61 Prozent)

Die vollständige Studie (24 Seiten im PDF-Format) finden Sie zum kostenfreien Herunterladen auf den Seiten des Anbieters.

Engagement Index Deutschland 2012

Auch im Jahr 2012 hat die Gallup GmbH wieder den Engagement Index Deutschland veröffentlicht. Mittels computergestützter Telefoninterviews wurden 2.198 zufällig ausgewählte deutsche Arbeitnehmer/innen ab 18 Jahren befragt.

Einige Ergebnisse:

Arbeitnehmerzufriedenheit/-zuversicht

  • Auf einer Skala von 1-10 liegt die Lebenszufriedenheit der Arbeitnehmer/innen im Schnitt bei 6,8.
  • 91 Prozent der Befragten sind zufrieden mit ihrem Beruf.
  • 77 Prozent der Studienteilnehmenden beschreiben ihren Beruf als die ideale Tätigkeit.
  • Somit halten lediglich 23 Prozent ihre Tätigkeit für nicht ideal.
  • Über 70 Prozent der Befragten sind bezüglich der finanziellen Zukunft Ihres Unternehmens sehr zuversichtlich.
  • Rund 60 Prozent der befragten Arbeitnehmer/innen sind mit ihrer Bezahlung zufrieden.

Bindung zum Unternehmen

  • Nur 15 von 100 Arbeitnehmern/innen weisen eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen auf.
  • 61 von 100 Arbeitnehmern/innen haben nur eine geringe und 24 von 100 sogar keine emotionale Bindung zum Unternehmen.
  • 80 Prozent der Studienteilnehmenden gehen mehr oder weniger davon aus, dass ihr Unternehmen sind für ihr Wohlbefinden interessiert.
  • Es zeigt sich, dass ein partnerschaftliches, anstatt eines strikt hierarchischen Verhältnisses zu Vorgesetzten positive Effekte auf die emotionale Bindung zum eigenen Unternehmen hat.

Alle Ergebnisse im Detail finden Sie in der vollständigen Studie (47 Seiten im PDF-Format), die auf den Seiten des Anbieters zum kostenfreien Herunterladen zur Verfügung gestellt wird.

Studie: Mitarbeiterbindung 2.0

Die Studie Mitarbeiterbindung 2.0 wurde von prima human ressources von Juni bis August 2012 durchgeführt. Befragt wurden zu über 90 Prozent Geschäftsführer/innen, Personalleiter/innen und andere Führungskräfte aus nationalen und internationalen Unternehmen verschiedener Größen und Branchen, die mindestens 15 Jahren Berufserfahrung vorweisen.

Ergebnisse:

  • Der Großteil der Befragten schätzt Mitarbeiterbindung als sehr wichtig (67,8 Prozent) oder als eher wichtig (28,3 Prozent) für ihr Unternehmen ein.
  • Nur insgesamt 4 Prozent der Befragten halten das Thema für eher oder völlig unwichtig.
  • Als wichtigstes Kriterium für Mitarbeiterbindung wird bei den Befragten die berufliche Qualifikation (53,6 Prozent) gesehen, gefolgt von der Funktion (34 Prozent) und dem Alter (12,4 Prozent) des Mitarbeiters bzw. der Mitarbeiterin.
  • Die Altersgruppe der 30- bis 40-Jährigen ist den Befragten in diesem Zusammenhang mit 39,4 Prozent am wichtigsten.
  • In Bezug auf die Funktion sind es vor allem die Experten/innen und Spezialisten/innen (28 Prozent) die neben den Führungsnachwuchskräften (24,9 Prozent) und den Führungskräften (21,8 Prozent) durch entsprechende Maßnahmen gebunden werden sollen.
  • Als Faktoren der Mitarbeiterbindung nannten die Befragten unter anderem Anerkennung (17,1 Prozent), interessante Aufgaben (15 Prozent),  Herausforderungen (14,3 Prozent) sowie Führung und Kultur (14,1 Prozent).

Die vollständige Studie (20 Seiten im PDF-Format) mit allen Ergebnissen finden Sie zum kostenfreien Herunterladen auf den Seiten des Anbieters.

2010

Global Workforce Studie 2010

In regelmäßigen Abständen befragt Towers Watson weltweit Arbeitnehmernde nach Engagement und Motivation am Arbeitsplatz. Die Global Workforce Studie 2010 basiert auf Angaben von rund 20.000 Arbeitnehmenden aus 27 Ländern.

Ergebnisse:

  • 67 Prozent der aus Deutschland befragten Arbeitnehmenden sind hoch bzw. moderat motiviert. Das Agieren der Unternehmensleitung und der Führungskräfte sowie HR-Programme beeinflussen die Motivation.
  • Die Hälfte der befragten Arbeitnehmenden aus Deutschland steht loyal zum Arbeitgeber und verfolgt aktuell keine Wechselabsichten. Ein Drittel würde jedoch einen Arbeitgeberwechsel in Betracht ziehen, wenn ein entsprechendes Angebot vorliegt. Die Wechselbereitschaft wird insbesondere durch das Verhalten des Top-Managements beeinflusst.
  • 45 Prozent der Befragten erleben eine entsprechende Würdigung ihrer Leistung durch ihre Vorgesetzten. 41 Prozent schätzen die Vergütungsentscheidungen ihrer Vorgesetzten als fair ein.

Diese und weitere Ergebnisse der Studie können Sie in einer Zusammenfassung (sechs Seiten im PDF-Format) nachlesen, die auf den Seiten des Anbieters kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.

2009

Studie zu Arbeitszufriedenheit und Führungsstilen weltweit - Benchmarking für internationale Mitarbeiterbefragungen

Das geva-institut hat im Rahmen einer „Studie zu Arbeitszufriedenheit und Führungsstilen weltweit – Benchmarking für internationale Mitarbeiterbefragungen“ über 11.000 Beschäftigte aus 25 Ländern befragt.

Neben den Portrait-Auswertungen für die einzelnen Länder, wurden auch allgemeine Erkenntnisse aus der Befragung gezogen:

  • Es existieren kulturelle Einflüsse auf die absoluten Werte, z. B. werden Zufriedenheitswerte durch die jeweilige landestypische Lebenseinstellung moderiert.
  • Die regelmäßige Konfrontation mit Meinungsäußerungen beeinflusst die Einschätzung, inwieweit Landsleute bei Befragungen ihre ehrliche Meinung sagen.

Fazit: Bei ländervergleichenden Auswertungen von Befragungen müssen unbedingt landestypische Antworttendenzen und kulturelle Grundeinstelllungen berücksichtigt werden.

Folgende nationale Ergebnisse können für Deutschland zum Vergleich mit Resultaten unternehmensinterner Befragungen herangezogen werden:

  • 88 Prozent der Befragten würden bei anonymer Befragung ehrlich antworten.
  • 58 Prozent der Befragten identifizieren sich mit ihrem Unternehmen und 66 Prozent sind mit dem Image ihres Unternehmens zufrieden.
  • Lediglich 28 Prozent der Befragten sind an schnellen Karrieresprüngen interessiert.
  • Zusammenarbeit mit Kollegen, Arbeitsinhalte und erlebte Sinnhaftigkeit der Arbeit sind die drei stärksten Zufriedenheitsindikatoren.

Weitere Länderportraits sind u. a. für Spanien, Schweiz und Japan auf den Seiten des geva-instituts verfügbar.

2007

Studie: Familienatlas 2007

Zur Beurteilung der Familienfreundlichkeit von Land- und Stadtkreisen in Deutschland hat die Prognos AG im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Familienatlas 2007eine Rangreihe der 439 deutschen Kreise und kreisfreien Städte erstellt.

Hier die Ergebnisse nach den vier Bewertungsbereichen:

  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Die neuen Bundesländer bieten deutlich bessere Bedingungen zur Vereinbarung von Familienleben und Beruf.
  • Wohnsituation und -umfeld: Ländliche Kreise erzielen bessere Bewertungen als städtische.
  • Bildung und Ausbildung: Die Bedingungen für Bildung und Ausbildung variieren länderabhängig.
  • Freizeit- und Kulturangebote: In kleineren und mittelgroßen Städten ist das Freizeitangebot am besten.

In der 44 Seiten umfassenden Broschüre (pdf.-Format) sind neben weiteren interessanten Informationen die jeweils 25 führenden Kreise der vier Bewertungsbereiche dargestellt.