Chancen im Homeoffice nutzen: Mit diesen 5 Tipps wird das Arbeiten zuhause nicht zum Karrierekiller

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Obwohl die Arbeit im Home Office für viele Unternehmen eine logistische und organisatorische Herausforderung darstellt, wird sie immer häufiger genutzt, nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Vorsichtsmaßnahmen. Das Arbeiten von zuhause hat sicher auch Nachteile, aber Unternehmen und Mitarbeitende sollten vor allem die Chancen im Home Office nutzen. 5 Tipps, mit denen das Arbeiten im Home Office nicht zum Karrierekiller wird.

Tipp 1: Bessere Leistungsfähigkeit durch Gestaltungsfreiheit des Arbeitsplatzes

Ein Faktor, der der Karriere seht oft im Wege steht, ist die Gesundheit. Wer über Jahre oder gar jahrzehntelang an einem alten Schreibtisch gesessen hat, der wird wissen, wie schnell durch falsche eine Körperhaltung anhaltende Beschwerden wie Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen auftreten können. Wer im Homeoffice arbeitet, hat die Chance, frei zu entscheiden, wie sein Arbeitsplatz gestaltet sein soll.

Hier kann ein Experte für höhenverstellbare Schreibtische sinnvolle Hinweise geben. So gibt es z. B. das eModell 2.0, dieser lässt sich auf Höhen zwischen 65 cm und 130 cm elektrisch einstellen und ist mit vielen zusätzlichen Features ausgestattet, die eine gesunde Haltung fördern, im Sitzen wie Stehen gleichermaßen.

Tipp 2: Das Home Office optimiert die Ressource Zeit bei der Arbeit

Muss man normalerweise mit dem eigenen Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arbeitsplatz und auch wieder zurückfahren, so fällt dieser oft zeitaufwendige Weg bei der Arbeit im Home Office weg. Es ist praktisch, wenn der Weg zur Arbeit nur aus den paar Schritten vom Wohnzimmer zum Arbeitsplatz im nächsten Raum besteht.

Wer im Home Office arbeitet, kann nicht nur etwas länger schlafen, er entgeht auch der Hektik und dem Stress des Berufsverkehrs, so dass er jeden Tag ausgeruht und konzentriert mit seiner Tätigkeit beginnen kann. Wenn man nicht zur Arbeit fahren muss, kann man theoretisch länger schlafen, viele nutzen den wegfallenden Arbeitsweg allerdings dazu, etwas früher mit der Arbeit zu beginnen. Ein solches Engagement bleibt auch den Vorgesetzten nicht verborgen und erhöht vielleicht die Karrierechancen.

Tipp 3: Arbeit im Home Office macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar

Die Benzinpreise steigen stetig an und auch die Ticketpreise für Bahn oder Bus werden jedes Jahr erhöht. Arbeitet man im Homeoffice von zuhause, dann muss man seinen Wagen deutlich seltener tanken und auf ein Monatsabonnement des Öffentlichen Nahverkehrs kann man ebenfalls verzichten.

Durch den Wegfall dieser Ausgaben spart man mitunter sehr viel Geld, das man anderweitig investieren kann, z. B. zunächst in eine gesundheitsfördernde, ergonomische Büroausstattung mit multifunktionalem Bürostuhl oder einem in der Höhe verstellbaren Tisch. Übrigens kann man sich Ausgaben für die Büroeinrichtung vom Arbeitgeber erstatten lassen. Er ist nämlich dazu verpflichtet, den Arbeitsplatz einzurichten, unabhängig davon, ob sich dieser auf dem Unternehmensgelände befindet oder in der Wohnung des Mitarbeitenden.

Tipp 4: Klare Strukturierung erleichtert das Arbeiten im Home Office

Ist man nicht gezwungen, zu einer bestimmten Zeit im Büro zu sein, schleicht sich sehr leicht der sogenannte Schlendrian ein. Man steht auf, wenn man möchte, trinkt erst noch in aller Ruhe einen Kaffee und beginnt dann irgendwann mit der Arbeit, weil sich die Arbeitszeit im Home Office sehr viel flexibler einteilen lässt.

Damit man im Home Office alle Arbeiten zuverlässig und auch fristgerecht erledigen kann, ist es hilfreich, den Arbeitstag klar zu strukturieren. Man legt den Arbeitsbeginn ebenso fest, wie die Pausenzeiten. Der Tagesplan enthält Angaben, wann man seine E-Mails bearbeitet, zu welchem Zeitpunkt ein Video-Meeting stattfindet oder wann man mit seinem Kollegen telefoniert. Durch eine solche Strukturierung lassen sich alle wichtigen Tätigkeiten zeitlich festlegen, man bleibt jederzeit konzentriert und kann auch von zuhause aus jedes Projekt erfolgreich abschließen.

Hier sind übrigens auch die Unternehmen gefordert, das sogenannte Feel Good Management zu nutzen. Das bedeutet, dass der im Home Office Tätige weniger persönlichen Kontakt zu seinen Kollegen hat. Dieses Manko lässt sich durch Videoschaltungen während der Pausen, einem Small Talk im Rahmen von Meetings oder das Angebot von Bewegungsübungen via kostenloser App ausgleichen.

Tipp 5: Regeln unterstützen die Leistungsfähigkeit im Home Office

Arbeitet man als Elternteil von zuhause aus, dann wird es sich nicht vermeiden lassen, dass der Nachwuchs durch die Wohnung rennt und Lärm verursacht. Um seiner Tätigkeit ungestört nachgehen zu können, ist es ratsam, mit den Kindern zu sprechen und ein paar Regeln aufzustellen.

Dazu gehört etwa, dass der Raum, in dem das Home Office unterbracht ist, von den Kindern nur betreten werden darf, wenn die Tür offen ist. Wird sie geschlossen, bedeutet dies, dass Mama oder Papa arbeiten und nicht gestört werden dürfen. Dazu gehört auch, dass der Flur in dieser Zeit nicht als Rennstrecke oder Spielplatz genutzt wird. Zum Ausgleich kann vereinbart werden, dass der zuhause arbeitende Elternteil in seiner Pause mit dem Nachwuchs spielt. Solche Regel müssen auch für den Partner/die Partnerin gelten.

Fazit: Mit einfachen Mitteln wird das Home Office zum effizienten Arbeitsplatz

Jedes Unternehmen sollte die Chancen im Homeoffice nutzen und seinen Mitarbeitenden ermöglichen, diese Form der Arbeit zu praktizieren, wenn es möglich ist. Das verursacht zwar Kosten für die Büroausstattung, erhöht aber die Motivation der Mitarbeitenden sowie die Flexibilität des Unternehmens. Zudem zeigt das Unternehmen seinen Mitarbeitenden mit dem Home Office-Modell den Mitarbeitenden, dass es ihnen ein vielfältiges Angebot von Arbeitsplatzmodellen zubilligt.

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