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Studien Demografie

Bildnachweis: lev dolgachov - Fotolia.com

Die nachfolgenden Studien zum Thema Demografie beschäftigen sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf Unternehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit. Es werden u. a. Altersstrukturanalyse, Kompetenzen älterer und jüngerer Mitarbeitender sowie Möglichkeiten der Gesunderhaltung betrachtet.

Inhaltsverzeichnis

2013

Studie: Is 75 the new 65?

Beauftragt durch die Unternehmensberatung Towers Watson startete die Londoner Economist Intelligence Unit (EIU) im Jahr 2013 eine Befragung von 480 Führungskräften aus europäischen Unternehmen, darunter 56 Unternehmen aus Deutschland. Gegenstände der Befragung waren die Auswirkungen des demografischen Wandels sowie die Aspekte Gesundheit und betriebliche Altersvorsorge.

Ergebnisse:

  • Etwa 46 Prozent der befragten deutschen Unternehmen erwarten eine erhöhte Nachfrage in den Segmenten der betrieblichen Altersvorsorge und des Gesundheitsmanagements bis 2020.
  • Weiterhin gehen etwa 71 Prozent der befragten Unternehmen davon aus, dass sich die Altersgruppe 60+ in ihrer Belegschaft bis 2020 erheblich vergrößern wird.

Im Zuge der Befragung wurden ebenso Mythen im Umgang mit älteren Mitarbeitenden angesprochen.

  • So schätzten 46 Prozent der befragten Unternehmen ältere Arbeitnehmer/innen als genauso produktiv und 42 Prozent als genauso motiviert wie jüngere Arbeitnehmer/innen ein.
  • Als besonders wertvoll werden von 45 Prozent der befragten Unternehmen die Erfahrungen und Fähigkeiten älterer Arbeitnehmer/innen eingeschätzt.
  • Doch immerhin 22% der befragten Arbeitgeber/innen schätzten die Produktivität älterer Mitarbeitenden geringer ein als die jüngerer.
  • Weiterhin meinten 23%, dass ältere Beschäftigte weniger motiviert arbeiten als jüngere.

Mit Zahlen wie diesen zeigt die Studie zwar einen positiven Trend bezogen auf die Haltung gegenüber alternden Belegschaften auf, eine vorurteilsfreie Anerkennung der Arbeitsleistung ist jedoch noch nicht erreicht.

Im Zuge einer alternden Belegschaft sehen sich die befragten Unternehmen zukünftig mit veränderten Anforderungen seitens der Arbeitnehmer/innen konfrontiert. So werden die Themen Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeitmodelle und eine finanzielle Absicherung durch den Arbeitgeber bis 2020 an Bedeutung gewinnen.

Die vollständige Studie kann auf den Seiten des Anbieters kostenfrei herunter geladen werden (30 Seiten im PDF-Format, in englischer Sprache).

 

2011

Studie: Demografiemanagement 2011

Über aktuelle personalwirtschaftliche Handlungsfelder zur erfolgreichen Bewältigung des demografischen Wandels informiert Sie die pwc AG in ihrer Studie "Demografiemanagement 2011", in der 46 deutsche Unternehmen zu dem in ihrem Unternehmen praktizierten Demografiemanagement befragt wurden.

Ergebnisse:

  • Den befragten Unternehmen ist die Rolle des demografischen Wandels für die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit zum größten Teil bewusst.
  • Sie sind heute besser informiert und auch besser auf eintretende Probleme vorbereitet als noch im Jahr 2008.
  • Ein Teil der befragten Unternehmen hat bereits erkannt, dass Altersstrukturanalysen und -prognosen als Grundlage für ein systematisches Demografiemanagement von großer Bedeutung sind.
  • Die Haupthandlungsfelder im Bereich Demografiemanagement sind Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Belegschaft, zur Personalgewinnung und zum Wissensmanagement sowie zur altersgerechten Arbeitsplatz- und Arbeitszeitgestaltung.

Die vollständige Studie (62 Seiten im PDF-Format), mit allen Ergebnissen im Detail, steht Ihnen auf den Seiten des Anbieters zum kostenfreien Herunterladen zur Verfügung.

 

Studie: Alles grau in grau?

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat eine Broschüre „Alles grau in grau? – Älter werdende Belegschaften und Büroarbeit“ erstellt, die 2008 in 2. korrigierter Auflage erschienen ist.

Es werden vier Handlungsfelder in Unternehmen im Umgang mit älter werdenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufgezeigt: Sicherheit und Gesundheit, Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung, Unternehmenskultur und Führung sowie Qualifikation, Weiterbildung und Lebenslanges Lernen. Die BAuA macht in ihren Ausführungen deutlich, dass proaktive Personalarbeit für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Institutionen essentiell für die Bewältigung der Veränderungen durch den demografischen Wandel ist.

 

2009

Studie: Auswirkungen von demographischen Entwicklungen auf die berufliche Ausbildung

Die Studie "Auswirkungen von demographischen Entwicklungen auf die berufliche Ausbildung", herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Jahr 2009, befasst sich mit Trends und Szenarien für die berufliche Bildung bis 2035.

Sie verfolgt das Ziel, anhand von Fakten, Expertenwissen und realistischen Erwartungen, eine begründete Orientierung für Planungen und Entscheidungen im Bereich der Bildungspolitik zu geben.

In diesem Sinne wurden vier zentrale Entwicklungen in Deutschland in den kommenden Jahren identifiziert:

In dem 92 Seiten umfassenden Bericht zur Studie (PDF-Format) leiten die Autorinnen Dr. Iris Pfeiffer und Simone Kaiser aus einer Szenario Analyse unter anderem folgende Empfehlungen für den Bildungsbereich ab:

  • Stärkere Verzahnung von dualer Ausbildung und den Hochschulen,
  • Neue Instrumente zur Finanzierung beruflicher Aus- und Weiterbildung,
  • Bedarfsgerechte Ausbildungsinfrastruktur und
  • Systematische Angebote zur Bildungsberatung und Berufswahl.

Die Studie kann auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kostenfrei heruntergeladen werden.
Zum Download der Studie.

 

2008

Studie: Erfahrung rechnet sich

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat 2008 die Studie "Erfahrung rechnet sich - Aus Kompetenzen Älterer Erfolgsgrundlagen schaffen" herausgegeben.

Auf 87 Seiten (PDF-Format) werden ausgehend von der These: Unternehmen brauchen eine alternsgerechte Personalpolitik, u. a. folgende Aspekte näher betrachtet:

  • Leistungswandlungen im Lebens- und Erwerbsverlauf
  • Instrumente einer alters- und alternsgerechten Personalstrategie
  • Wie Erfahrung sich rechnen kann – Betriebswirtschaftliche Effekte einer alternsgerechten Personalpolitik

Zum Ergebnisbericht