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Mitarbeitermotivation nachhaltig fördern durch Corporate Fashion

Kleider machen Leute. Ein Satz, dem viele Menschen nickend zustimmen, der allerdings vermutlich annähernd genauso vielen die Haare zu Berge stehen lässt. Allerdings kommt diese Annahme nicht von ungefähr, denn es gibt zahlreiche wissenschaftliche Studien, die sich mit dieser Thematik befassen und besagen, dass Kleidung durchaus einen nicht unerheblichen Einfluss auf unser Verhalten, unsere Einstellung und auch unsere Arbeitserfolge ausübt.

Kleidung weckt Assoziationen in dem Träger

Eine Studie der Eliteuniversität Yale testet den Einfluss von Kleidung auf die Arbeitsleistung, indem sie eine Teilnehmergruppe im Anzug, eine weitere im bequemen Alltagsoutfit und eine dritte Gruppierung im eher weniger geschäftsmäßigen Jogginganzug in ein fiktives Geschäftsgespräch schickt. Das Ergebnis ist nicht allzu schwer zu erraten: Die Anzugträger agieren dominanter, schließen das gestellte Geschäftsabkommen häufiger erfolgreich ab und haben interessanterweise durchgehend einen höheren Testosteronspiegel. Nun könnte man anmaßen, dass nur Männer diesen äußerlichen Reizen erliegen, aber eine ähnliche Studie der Uni in Michigan bestätigt, dass Frauen in weniger förmlicher Kleidung schlechtere Leistungen in Mathematiktests erzielen.

Allerdings beeinflusst nicht nur die Formalität der Kleidungsstücke die Performance, sondern auch die Farbgebung der Textilien kann eine Wirkung auf die Leistung der Träger haben. Bei den olympischen Spielen 2004 konnten Athleten in roten Trikots deutlich häufiger aufs Treppchen steigen als diejenigen im blauen Sportdress. Die rot gekleideten Sportler verfügten über eine konstant höhere Herzfrequenz und deutlich mehr Kraft.

Die Wahl gewisser Kleidungsstücke zu speziellen Anlässen bestimmt, worauf sich das Gehirn bewusst oder auch unterbewusst einstellt und was es erreichen „möchte“. Dass zu wichtigen Anlässen wie beispielsweise einem Vorstellungsgespräch oder Meeting mit wichtigen Geschäftspartnern der feine Dresscode gewählt wird, wirkt professioneller, kompetenter, aber auch sozial distanzierter. Alltagstauglichere, legere Kleidung strahlt dahingegen Intimität aus und lässt den Träger konkreter sowie detailgenauer denken. Je nach beruflicher Anforderung ist also eher der eine oder der andere Kleidungsstil angebracht.

Geschäftsführer haben die Qual der Wahl

Der sorgfältigen Auswahl individuell zum Unternehmen und dessen Botschaft passender Mitarbeiterkleidung kommt somit eine hohe Bedeutung zu. Die Einhaltung der Corporate Identity steht als Überschrift über allen weiteren gestellten Fragen.

  • Gibt es bereits ein Logo?
  • Welche Farben gehören zum Logo?
  • Wie kann man diese Farben stilvoll in die Unternehmenskleidung einbringen?

Bei der Farbgebung sollte man auch wieder an die Olympiasportler denken, denn jede Farbe hat eine individuelle Bedeutung, die sich auch auf die Arbeitshaltung der Träger auswirken kann. Möchte das Unternehmen also dominantes Rot ausstrahlen oder doch lieber beruhigendes Grün an Kundschaft und Geschäftspartner vermitteln? Der Ratgeber des Textilveredlers Textil One ermöglichst noch weitere Einblicke in die Auswirkung von Textilfarben auf Gesprächspartner.

Die weitere Planung bezieht die Stilrichtung der Kleidung mit ein. Spiegelt eher businessträchtige Kleidung die Ziele des Unternehmens wider oder passt das legere Poloshirt oder gar die Cap zum kundennahen, freidenkenden Klima der Firma? Fragen über Fragen, aber ist das Outfit einmal ausgeklügelt, werden verbesserte Unternehmensleistungen dieser Vorabplanung folgen.

Wohlgefühl und verbessertes Teamgefühl

In einem einheitlichen Unternehmensoutfit wachsen Mitarbeiter als Team zumeist enger zusammen. Sie arbeiten zusammen für eine Sache und können sich eher mit der „Marke“ ihres Unternehmens identifizieren. Damit dieses positive Gefühl entstehen kann, muss natürlich auch die Qualität der Kleidungsstücke passen, denn nur, wer sich frei bewegen kann und sich gut gekleidet fühlt, kann sich wirklich wohlfühlen und dies auch an sein Gegenüber vermitteln!