Onboarding – neue Mitarbeiter an Bord nehmen

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Die Suche nach neuen, qualifizierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist ein Kernthema in der Arbeitswelt. Viele Unternehmen suchen in Zeiten der Digitalisierung dringend neue Fachkräfte mit hoher IT-Affinität, und nicht immer gestaltet sich die Suche einfach. Der Markt ist angespannt, talentierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden sehr schnell einen Job und sind somit vom Arbeitsmarkt verschwunden.

Heutzutage müssen Firmen mehr bieten als nur einen kurzen Text mit "Suche Mitarbeiter, zahle 3.000,00 €". Qualifizierte Arbeitnehmer sind wählerisch geworden und studieren sehr genau potenzielle Arbeitgeber und die gebotenen Leistungen, bevor sie sich entscheiden. Eine professionelle Stellenanzeige in Fachportalen kann daher bei der erfolgreichen Arbeitnehmersuche durch eine gelungene Firmenpräsentation helfen.

Wichtig ist, dass Unternehmen e den Mehrwert für Jobsuchende und die eigene Unternehmenskultur darstellen und deutlich machen, was den Arbeitnehmer erwartet, aber auch was das Unternehmen von ihm erwartet. Je besser es im Profil gelingt, die eigene Unternehmensrealität darzustellen, umso besser werden sich neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen später in die Firma eingliedern.

Onboarding beginnt nicht erst zum Arbeitsstart

Aufgrund der Tatsache, dass ein nicht unwesentlicher Prozentsatz neuer Arbeitnehmer den Arbeitsvertrag bereits vor dem ersten Tag kündigt, wird deutlich, wie wichtig eine frühzeitige Integration für das Unternehmen ist. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Preboarding für die Zeit von der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags bis zum ersten Arbeitstag. Dem Unternehmen kommt die wichtige Aufgabe zu, bereits vor Arbeitsbeginn die emotionale Mitarbeiterbindung zu fördern, damit das Gefühl bestärkt wird, sich am neuen Arbeitsplatz wohl zu fühlen und richtig entschieden zu haben.

Abgelöst wird diese erste Phase von der Begrüßung, also der Zeit der ersten Arbeitstage, die ganz entscheidenden Einfluss darauf haben, ob der neue Mitarbeiter sich "zuhause" fühlt. In dieser Phase werden die innerbetrieblichen Strukturen kennengelernt, erste Einblicke in Prozesse folgen. Die Bereitstellungen von Informationen sowie die Benennung fester Ansprechpersonen sind zum Start in eine neue Stelle besonders wichtig.

Erst jetzt beginnt die eigentliche Phase des Onboardings, die im Allgemeinen etwa neun Monate andauert. Diese umfasst im Wesentlichen die betriebliche Einarbeitung der neuen Mitarbeiter. Ein optimales Onboarding führt zur vollständigen Integration und gleichzeitig zum Vertraut werden mit der Unternehmenskultur. Es hat das vollständige selbstständige Arbeiten des neuen Betriebsangehörigen zum Ende des Onboardings zum Ziel. Im Idealfall identifiziert sich jeder Mitarbeiter zu 100 Prozent mit dem Branding seines Unternehmens.

Immer wichtiger: positives Employer Marketing

Ein gelungenes Onboarding legt den Grundstein für eine tragfähige Mitarbeiterbindung. Unsere Gesellschaft befindet sich in einem stetigen demografischen Wandel, der Anteil älter Menschen ab 65 Jahren ist nach Untersuchungen des Statistischen Bundesamtes zwischen 1990 und 2018 um 50 Prozent gestiegen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass immer weniger junge Arbeitskräfte verfügbar sind.

Aus diesem Grund bildet das Employer Branding die zweite wichtige Säule in der Mitarbeiterbindung, und zwar als erster Schritt, um überhaupt erst potenzielle Jobbewerber für die eigene Firma zu interessieren und frühzeitig für die Unternehmenskultur zu begeistern. Für Unternehmen heißt dies, die Vorzüge des angebotenen Arbeitsplatzes herauszustellen und sich so von Mitbewerbern abzuheben. Daher gehört eine professionelle Stellenanzeige zur wirkungsvollen Präsentation eines Betriebes heute mehr denn je zu den obligatorischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mitarbeitersuche.

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