Aktuelle Seite: Home Kennzahlen Kennzahl des Monats Kennzahl: Rücklaufquote Mitarbeiterbefragungsbogen
Zur Newsletteranmeldung
Erhalten Sie regelmäßig Fachinformationen und Praxis-Tools für Ihre Personalarbeit.
Jetzt anmelden

Kennzahl: Rücklaufquote Mitarbeiterbefragungsbogen

Die Rücklaufquote ist ein wichtiger Indikator zur Beurteilung der Verlässlichkeit und der Akzeptanz von Mitarbeiterbefragungen.

Die Formel für die Rücklaufquote lautet:

kennzahl ruecklauf

Höchste Rücklaufquoten werden bei persönlichen Befragungen (Interviews) bzw. telefonischen Befragungen erzielt (60 - 80 % oder mehr). Bei schriftlichen Befragungen und Online-Befragungen ist der Rücklauf in der Regel geringer anzusiedeln. Mit Hilfe von Anreizen kann die Rücklaufquote erhöht werden.

Rücklaufqouten von mehr als 50 % sollten bei Mitarbeiterbefragungen mindestens angestrebt werden.

Sieben wichtige Möglichkeiten zur Erhöhung der Rücklaufquote Ihrer Befragung sind:

  1. Erläutern Sie in Ihrem Ankündigungs-/Anschreiben die Relevanz der Befragung für die Beschäftigten!
  2. Verdeutlichen Sie, dass und wie die Anonymität gewährleistet ist!
  3. Nutzen Sie betriebliche Medien für die Information über die geplante Befragung, das Vorgehen und die Ziele!
  4. Sichern Sie sich die Unterstützung der betrieblichen Interessenvertretung!
  5. Gestalten Sie den Fragebogen übersichtlich, nicht zu lang und gut gegliedert!
  6. Verwenden Sie überwiegend geschlossene Fragen!
  7. Geben Sie ein konkretes Rückgabedatum an!

Weitere Möglichkeiten zur Erhöhung der Rücklaufquote finden Sie im Tool "Tipps zur Erhöhung der Rücklaufquote".

 

Der Prozess "Mitarbeiterbefragung" wird von vielen Personalern unterschätzt

Anzeige

Bei einer Mitarbeiterbefragung geht es um viel mehr, als um die Durchführung irgendeiner Umfrage im Unternehmen. Eine Mitarbeiterbefragung ist ein äußerst komplexer und sensibler Prozess, der mit einer strategischen Planung auf Geschäftsführungsebene beginnt, eine gezielte Einbindung aller Führungskräfte voraussetzt und natürlich alle Mitarbeiter persönlich erreichen muss.

Der gesamte Prozess muss von A bis Z professionell geplant und realisiert werden. Insbesondere die nachfolgende Umsetzungsstrategie sollte bereits bei der Anlage der Projektarchitektur bekannt und mit der Geschäftsführung abgestimmt sein. Erfolgreiche Mitarbeiterbefragungsprozesse sind Chefsache, immerhin geht es um die Beurteilung der Führungsleistung und Managementqualität im Unternehmen.

Eine Mitarbeiterbefragung ist zugleich Planungs-, Steuerungs- und Evaluationsinstrument im kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Unternehmen, die wirklichen Nutzen aus Mitarbeiterbefragungen ziehen und messbare Fortschritte erreichen, forcieren dies durch eine Verknüpfung der Mitarbeiterbefragung mit Zielvereinbarungen. Und durch die Einbindung eines kompetenten und erfahrenen Beratungsinstituts wie z.B. des Münchner geva-instituts.

Oft sieht die Realität in Unternehmen aber anders aus: Bei der Fragebogengestaltung beauftragen Unternehmen gerne Praktikanten oder unerfahrene Berufseinsteiger mit der vordergründig einfachen "Stimmungsbildabfrage". Die Fragebogen "Entwicklung" erfolgt aus Mangel an Erfahrung oft über copy-paste Aktionen aus öffentlich verfügbaren Quellen. Solche Zufalls-Instrumente ermöglichen keine Auswertungstiefe und oft fehlt es an der analytischen Kompetenz der mit dem Projekt beauftragten Mitarbeiter. Wer als interner Projektleiter keine Reputation als Führungskräfteberater im Unternehmen hat, wird zudem am nachfolgenden Prozess der Ergebnisumsetzung scheitern, denn dazu ist eine breite fachliche und persönliche Akzeptanz auf Seiten der Führungskräfte erforderlich.

geva_logo_250Das seit fast 30 Jahren auf Mitarbeiterbefragungen spezialisierte Münchner geva-institut bietet auf der Website Mitbeiterbefragungen.de neben interessanten Videobeiträgen über erfolgreiche Projekte (Salzgitter AG, Villeroy & Boch AG, Accor Hotellerie) eine Menge nützlicher Informationen zum Thema.

» Jetzt über professionelle Mitarbeiterbefragungen informieren.