Aktuelle Seite: Home Themen Personalstrategie Attraktive Förderprogramme nutzen
Erhalten Sie regelmäßig Fachinformationen und Praxis-Tools für Ihre Personalarbeit.
Jetzt anmelden

Attraktive Förderprogramme nutzen

©Thaut Images - stock.adobe.com

Gerade kleine und mittlere Unternehmen stellen sich häufig die Frage: Welche Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. in Form von Zuschüssen) bieten mir der Staat, mein Bundesland oder die europäische Union bei der Bearbeitung personalstrategischer Fragestellungen? Viele Unternehmen, Geschäftsführungen und Personalverantwortliche verlieren in der Vielfalt der Angebote den Überblick oder scheuen den administrativen Aufwand.

Häufig gestellte Fragen von Geschäftsführungen und Personalverantwortlichen in Unternehmen sind:

  • Welche Fördermittel kann mein Unternehmen für die Personal- oder Organisationsentwicklung nutzen?
  • Was konkret wird gefördert (Beratung, Seminare, Coaching usw.)?
  • Wo finde ich Beratung zu Fördermöglichkeiten?
  • Wer ist die richtige Anlaufstelle?
  • Welchen Aufwand muss ich für die Beantragung sowie die Abrechnung kalkulieren?

Geldscheine 400©Stockfotos-MG - stock.adobe.comMit dieser Zusammenstellung möchten wir Sie für verschiedene aktuelle Förderprogramme bzw. Förderrichtlinien sensibilisieren. Wir werden in regelmäßigen Abständen eine Aktualisierung vornehmen. Die letzte Aktualisierung erfolgte zum 1. Januar 2019. Diese Aufstellung hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt keine Beratung durch die jeweiligen zuständigen Stellen. Vielmehr wollen wir Ihnen helfen, sich einen Überblick zu verschaffen, welche Fördermöglichkeiten Ihr Unternehmen nutzen kann bzw. könnte. Für eine vertiefte Informationsbeschaffung verweisen wir Sie auf die jeweilige Förderrichtlinie, auf die wir soweit verfügbar, verlinkt haben. Ebenso empfehlen wir Ihnen, die Möglichkeit der Beratung durch die jeweils zuständigen Stellen in Anspruch zu nehmen, um eine zuverlässige Aussage zu Fördervoraussetzungen, Antrags- sowie Abrechnungsverfahren zu erhalten. Wenn aus Ihrer Sicht interessante Programme und Richtlinien fehlen, dann freuen wir uns über einen Hinweis Ihrerseits.

Aber vorerst erstmal die Frage:
Wer fördert hier eigentlich was und erfüllt mein Unternehmen die Kritieren Förderung zu erhalten?

I. Defintionshilfe: Was meint eigentlich...

a) Was ist der ESF?

Der europäische Sozialfond gilt als eines der wichtigsten Instrumente zur Förderung von Beschäftigten in Unternehmen. Soziale Integration und die Verbesserung der Arbeitmarktchancen durch die Reduktion von Arbeitslosigkeit sind dabei zwei der wichtigsten Ansätze. Die aufgeführten Förderprogramme werden zu einem Großteil durch den ESF unterstützt. Die aktuelle Förderperiode umfasst den Zeitraum 2014- 2020 und setzt sich aus drei unterschiedlichen Schwerpunkten zusammen:
Die Richtlinie für den Schwerpunkt A beinhaltet die Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte.
Die Richtlinie für den Schwerpunkt B beschäftigt sich mit Fördermaßnahmen der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und Diskriminierung. 
Die Richtlinie für den Schwerpunkt C umfasst Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen.

Jedes Unternehmen hat die Möglichkeit, durch Bundes- oder Länderprogamme finanzielle Unterstützung zu erhalten, wenn die Maßnahme innerhalb dieser Schwerpunkte gestaltet wird.

Haben Sie noch weitere Fragen, dann schauen Sie gerne auf die aktuelle Internetseite des Europäischen Sozialfonds für die Förderperiode 2014-2020.

b) Was sind KMUs?

KMU ist die Bezeichnung für Kleinstunternehmen bzw. kleine und mittlere Unternehmen.

Ein mittleres Unternehmen im Sinne der EU-Definition darf nicht mehr als 250 Personen beschäftigen und hat einen Jahresumsatz von maximal 50 Millionen Euro. Ein Unternehmen wird als klein definiert, wenn es weniger als 50 Beschäftigte und einen Höchstumsatz von 10 Million Euro im Jahr hat. Kleinstunternehmen hingegen haben weniger als 10 Angestellte und eine Jahresbilanz von 2 Millionen Euro. Für eine genauere Definition der unterschiedlichen Unternehmen klicken Sie bitte hier. Für die Verwendung der KMU-Definition hat die Europäische Kommission einen Benutzerleitfaden erstellt.

c) Was hat der demografische Wandel damit zu tun?

Die Menschen werden immer älter, die Geburtenrate sinkt und der Anteil von geflüchteten Personen steigt. Beratung, Unterstützungs-, Weiterbildungs- und Coachingmaßnahmen helfen bei der Anpassung, Förderung und Qualifizierung von Personal. Die Folgen des demografischen Wandels sind innerhalb von Unternehmenskulturen ein intensiv zu behandeldes Thema und sollten durch eine demografiefeste Personalarbeit unterstützt werden. 

II. Bundesprogramme

a) unternehmensWert: Mensch

Was sind die Beratungsinhalte und die Ziele?

Mit Hilfe des Programms sollen Lern- und Veränderungsprozesse in kleinen und mittelständischen Unternehmen angestoßen werden. Hierzu gehören Punkte wie die Etablierung einer Unternehmenskultur, Sensibilisierung für Herausforderungen durch den demografischen Wandel und Unterstützung bei einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik.

Wer wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigte, von denen mindestens ein Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig in Vollzeit beschäftigt sein muss. In den Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen werden nur Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten gefördert. Es gibt allerdings vergleichbare länderspezifische Richtlinien (siehe unten).

Wie hoch ist die Förderung?

In Abhängigkeit von der Unternehmensgröße liegt der Zuschuss zwischen 50% und 80% bezogen auf einen maximalen Beratungstagessatz von 1.000,00 €.

Was bietet das Programm?

Beratung und Unterstützung bei einer zukunfts- und mitarbeiterorientierten Personalpolitik in den vier Handlungsfeldern Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz.

Wie lange läuft das Programm?

9 Monate Beratungsprozess, Ergebnisgespräch nach weiteren 6 Monaten.

Wie läuft das Programm ab?

unternehmensWert:Mensch setzt auf eine professionelle Prozessberatung unter Beteiligung der Beschäftigten in drei Schritten. Das Programm beginnt mit einer Beratung in den bundesweit verfügbaren Erstberatungsstellen, wonach dann ein Prozessberater aus einem Pool von Beraterinnen und Beratern ausgewählt werden kann. Diese beraten das Unternehmen in einem Zeitraum von 9 Monaten an bis zu 10 Tagen direkt im Unternehmen. Ein halbes Jahr nach dem Abschluss der Prozessberatung, wird in einem Ergebnisgespräch besprochen, was mit Hilfe des Programms erreicht wurde.

Wo finde ich die Förderunterlagen?

Materialen zur Erstberatung und zur aktuellen Förderrichtlinie.

b) unternehmensWert: Mensch plus

Was sind die Beratungsinhalte und die Ziele?

Durch den Programmzweig unternehmensWert: Mensch plus sollen Unternehmen neue Strategien und innovative Konzepten erarbeiten, die sie fit für die Digitalisierung machen. Passgenaue Lösungen sollen innerhalb des Unternehmens mit Lern- und Experimentierräumen erarbeitet und implementiert werden.

Wer wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigte, wovon min. ein Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig in Vollzeit beschäftigt sein muss.

Wie hoch ist die Förderung?

zwölf Beratungstage, die Förderquote beträgt 80 Prozent, d.h. 20 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars sind von den Unternehmen als Eigenanteil aufzubringen, In allen Bundesländern gelten die gleichen Förderkonditionen

Was bietet das Programm?

Prozessberatung bei dem Umgang mit Digitalisierung im Unternehmen.

Wie lange läuft das Programm?

5-6 Monate Beratungsprozess, Nachhaltigkeitscheck nach weiteren 3-6 Monaten.

Wie läuft das Programm ab?

Das Programm beginnt mit einer Beratung in den bundesweit verfügbaren Erstberatungsstellen, wonach dann ein Prozessberater aus einem Pool von Beratenden ausgewählt werden kann. Zu Beginn des Prozesses werden Interviews mit der Geschäftsleitung und Beschäftigten gehalten, um erste Anhaltspunkte für einen Kick-Off-Workshop zu sammeln. In diesem Workshop, werden Herausforderungen gemeinsam herausgearbeitet und anschließend mit einem Team aus Beschäftigten innerhalb von drei vierwöchigen Arbeitsphasen behandelt. Es sollen innerhalb dieser Zeit Maßnahmen entwickelt, bewertet und weiterentwickelt werden. Im Anschluss folgen ein Ergebnisgespräch und nach 3-6 Monaten später ein Nachhaltigkeitscheck. Der Ablauf des Beratungsprozesses kann hier eingesehen werden.

Wo finde ich die Förderunterlagen?

Materialen zur Erstberatung

III. Länderprogramme

Jedes Bundesland investiert Mittel aus Strukturfonds entsprechend des spezifischen Rahmenbedingungen. Im Folgenden werden vor allem Coaching und Weiterbildungsprogramme, die Sie für ihr Unternehmen nutzen können, aufgeführt. In der Regel können Sie diese Programme nutzen, wenn Sie die Fördervoraussetzungen erfüllen.

1. Baden Württemberg

Förderprogramm Coaching für kleine und mittlere Unternehmen:
In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Sozialfonds fördert das Land Baden- Württemberg externe Coachingmaßnahmen. Die Finanzierung umfasst Innovations- und Veränderungsprozesse, nachhaltige Geschäftstätigkeit sowie den Ausbau von wachstumsorientierten, frauengeführten Unternehmen. Die Coachingmaßnahmen müssen nach Beantragung binnen eines Jahres durchgeführt und sollten von einem externen, zertifizierten Beratungsunternehmen übernommen werden. Die Höhe der Förderung umfasst die Bezuschussung von 50% der entstandenen Kosten. Je Coaching werden bis zu 15 Personentage gefördert, der maximale Zuschussbetrag liegt bei 6.000 EUR. Genauere Informationen finden Sie im Merkblatt „Coaching für kleine und mittlere Unternehmen“. Alle Antragsunterlagen sind hier abrufbar. Für weitere Informationen lesen Sie sich die Richtlinie durch.

Ansprechpartner/Kontakt:
L-Bank/ Staatsbank für Baden- Württemberg
Tel: 0721 1  50 13 14
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

2. Bayern

Coaching, Beratung und Qualifizierung für Frauen:  
Das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration fördert mit dem ESF die Gleichstellung im Arbeitsleben. Durch Coachingmaßnahmen soll gewährleistet werden, dass Frauen der Einstieg oder eine Neu-, sowie Umorientierung in der Arbeitswelt vereinfach wird. Angestrebt wird eine Verbesserung ihrer Arbeitssituation. Unterschiedliche Servicestellen stehen dazu zur Verfügung. Auch Existenzgründungsberatungen werden den Teilenehmer/ Innen angeboten. Aus dem ESF können bis zu 50% der Kosten übernommen werden.

Für weitere Informationen klicken Sie hier.

Ansprechpartner:
Verwaltungsbehörde ESF
Fr. Claudia Weichelt: 089 1261 1309
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Qualifizierung von Erwerbstätigen:
Das Land Bayern unterstützt mit Hilfe des ESF Unternehmen und Bildungsanbieter im Bereich der betrieblichen Fort- und Weiterbildung. Arbeits- und Führungskräfte sollen durch Umstrukturierungs- und Anpassungsprozesse an den wirtschaftlichen, technischen und demografischen Wandel angepasst werden. Dies umfasst sowohl Fördermaßnahmen in den Bereichen Gesundheit und Pflege als auch Controlling und Personalführung. Die Teilnehmenden erhalten individuelle Bescheinigungen, die Auskunft über Dauer, Inhalt und Bestandteil des Projektes geben. Die geförderten Maßnahmen werden mindestens zu 50% vom Land übernommen. Eine Anmeldung erfolgt über das Online- System ESF BAVARIA 2014.

Sollte Sie trotzdem noch weitere Fragen haben oder möchten Sie sich noch einmal ausführlich informieren, dann folgen sie diesem Link.  Darüber hinaus können Sie auch das bayrische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales kontaktieren.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 089 12 61 01

3. Berlin

Berufsausbildungsförderung:
Die Maßnahme dieser Richtlinie gewährt, durch die Unterstützung des Landes Berlin, einen finanziellen Zuschuss für auszubildende Betriebe um beispielsweise benachteiligten oder geflüchteten Personen eine berufliche Erstausbildung zu ermöglichen. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Projekt ist ein eingetragenes Ausbildungsverhältnis innerhalb des Landes Berlin. Bis zu 7.500 Euro können bei einer dreieinhalbjährigen Ausbildung übernommen werden. Bei dem Besuch einer Berufsschule gewährt das Land der Arbeitskraft einen Zuschuss von 12 Euro pro Tag. Jugendliche, die auf dem Arbeitsmarkt als benachteiligt gelten, bekommen einen Zuschuss von insgesamt 10.000 Euro, bei einem bestehenden Arbeitsverhältnis von drei Jahren.

Sollten Sie sich angesprochen fühlen, dann informieren sie sich bei der Handwerkskammer Berlin. Des Weiteren stehen ihnen die Richtlinien der Fördermaßnahme zur Verfügung.  Auch eine direkte telefonische Kontaktaufnahme ist möglich.

Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: 030 9028 1492

Berliner Jobcoaching in Unternehmen des ersten Arbeitsmarktes:
Das Programm von "BerlinArbeit" bietet prozessbegleitende Beratung, sowie individuelles Coaching für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Die Maßnahme hat eine Dauer von sechs Monaten und unterstützt die Stabilisierung von neu entstandenen Arbeitsverhältnissen. Personen, die die Coachingmaßnahmen empfangen, sollten entweder Empfänger von Arbeitslosengeld II oder mindestens drei Monate als arbeitslos gemeldet sein. Die Förderung wird durch unterschiedliche Zuschüsse begünstigt. Beispielsweise einen Lohnkostenzuschuss für die Einstellung von Nichtleistungsempfängern. Dabei beträgt die Förderung bis zu 5.600 Euro über einen Zeitraum von sechs Monaten bei einer Vollzeit arbeitenden Person.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link oder unter dieser Internetseite.
Ansprechpartner/Kontakt:

Goldnetz gGmbH
Telefon: 030 28 88 37 69
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

4. Brandenburg

Innovation braucht Mut (IbM):
Unterstützt werden Gründerinnen und Gründer mit einer innovativen Geschäftsidee, die sich freiberuflich selbstständig machen wollen oder ein bestehendes Unternehmen übernehmen und weiterentwickeln wollen. Fanziert werden individuelle Beratungen und Coachings mit ausgewählten Gründungsberatern und Business- Coaches. Antragsberechtigte sind Personen, die nach dem Abschluss an einer Hochschule, dem Ende einer beruflichen Karriere den Wunsch nach einer Neugründung anstreben und einen unternehmerischen Einfluss vorweisen können, dessen Gesellschaftsanteil bei mindestens 10% liegt. Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen. Dies kann bis zu 200 Euro pro Tagwerk in der Gründungsphase betragen.

Für weitere Informationen über die Wirtschaftsförderung in Brandenburg klicken Sie hier.
Tel: 0331 70 44 57 29 30
E- Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weiterbildungsrichtlinie- Förderung der beruflichen Weiterbildung:
Das Land Brandenburg fördert mit Hilfe des ESF berufliche Weiterbildung. Betriebliche und individuelle Kompetenzentwicklung sollen zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und zur Stabilisierung der Arbeitsplätze vor allem in KMU führen. Die Unternehmen erhalten individuelle Zuschüsse. Bei Weiterbildungsmaßnahmen in Unternehmen kann sich das auf bis zu 50% der förderfähigen Gesamtausgaben belaufen, bei Weiterbildungsmaßnahmen in der freien Kinder- und Jugendhilfe sogar bis zu 70%.

Sollten auch Sie sich fragen, ob Ihnen als Unternehmen, die Unterstützung durch das Land Brandburg zusteht, dann schauen sie sich die Richtlinie genauer an. Die Anmeldung für die Maßnahmen erfolgt unter dem ILB-Kundenportal. Zudem ist es möglich, die Investitionsbank des Landes Brandenburg direkt zu kontaktieren.

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0331 660 0

5. Bremen

Beschäftigungspolitisches Aktionsprogramm (BAP)- Besondere Fördergrundsätze „Bremer Weiterbildungscheck“:
Das Programm BAP führt die Schwerpunkte der aktiven Arbeitsmarktpolitik für das Land Bremen auf und stellt Maßnahmen zur Verfügung, die den Qualifikationsstand von Arbeitskräften verbessern sollen. Vor dem Hintergrund der Idee des lebenslangen Lernens sollten Weiterbildungskonzepte für an- und ungelernte Erwachsene ab 25 Jahren initiiert werde. Der Weiterbildungscheck fördert zusätzlich die Teilhabe spezifischer Zielgruppen an den Weiterbildungskonzepten, was zu einer Erhöhung des Qualifizierungsstandes bei schwächeren Personengruppen führen soll. Die Maßnahme dürfen juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts, die als Bildungsleiter fungieren, durchführen und beantragen. Umfang und Höhe der Förderung sind abhängig vom Aufwand der Maßnahme.

Weitere Informationen zum Beschäftigungspolitischen Aktionsprogramm finden Sie hier. Ein weiterer Blick in die Richtlinie zeigt, ob Sie als Antragsteller in Frage kommen. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, dann finden Sie auf der Internetseite der Freien Hansestadt Bremen weitere Informationen. Oder Sie wenden sich an den Senator für Wirtschaft Arbeit und Häfen.

Tel.: 0421 3 61 88 08
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

6. Hamburg

Hamburger Weiterbildungsbonus 2020: Mit Hilfe des ESF fördert Hamburg Weiterbildungsmaßnahmen von Arbeitskräften in KMU. Die Förderung ist dabei vor allem für Geringqualifizierte, Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende oder Personen in der Kreativwirtschaft gedacht. Die Maßnahme sorgt für eine Steigerung des Qualifizierungsstands der aufgezählten Personengruppen und reagiert auf unterschiedliche gesellschaftliche Veränderungen, wie beispielsweise den demografischen Wandel. Art und Höhe der Förderung hängt vom gewählten Weiterbildungsmodell ab. Wissen Sie nicht welcher Hamburger Weiterbildungsbonus 2020 ihnen zu steht? Dann informieren Sie sich hier.

Als Ansprechpartner steht Ihnen zwei P PLAN: PERSONAL GmBH zur Verfügung.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 040 2 11 12 5 36

7. Hessen

Gründungs- und Mittelstandsförderung- Existenzgründungensberatung, Unternehemsberatung Coaching und Check- Ups:
Die wirtschaftliche Leistunsgfähigkeit soll im Land Hessen bei KMU und Existenzgründern durch Coaching- und Weiterbildungsmaßnahmen wieder vorangetrieben werden. Antragsberechtigte sind sowohl kleine und mittelständische Unternehmen sowie Institutionen und Verbände und Regionalmanagements. Eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und die Erhöhung der unternehmerischen Qualifikationen stehen dabei im Mittelpunkt. Als Basis gelten die allgemeinen Förderbestimmungen zur Gründungs- und Mittelstandförderung. Die Förderung erfolgt in Form von unterschiedlichen Zuschüssen. Dies kann eine finanzielle Übernahme bis zu 90% der anfallenden Kosten sein.

Die Richtlinen fassen das gesamte Programm noch einmal zusammen. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen oder schauen Sie auf der Internetseite vobei.

Tel.: 0561 706 77 11
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hessische Qualifizierungsoffensive- Förderung der beruflichen Kompetenzen und Qualifikationen: Die Maßnahme für Jugendliche und Beschäftigte aller Altersgruppen beinhaltet die Förderung des Ausbildungsplatzes, Bildungscoaching, Qualifizierungschecks, überbetriebliche Ausbildungslehrgänge und Aufstiegsprämien. Ziel ist es, berufliche Weiterbildung in die Unternehmen zu bringen und durch Nachwuchsgewinnung sowie Um- und Weiterschulungen den steigenden Fachkräftemangel zu meistern. Maßnahmen werden individuell unterstützt. Für weitere Informationen zu Teilnehmerbedingungen und Richtlinien klicken Sie hier. Im Antragsportal sind Weiterbildungsmaßnahmen und Ausbildungsplatzförderung anzumelden. Persönlich können Sie hierzu auch die WiBank oder das Regierungspräsidium Kassel kontaktieren. Sollten Sie weitere Fragen zum Programm haben, wenden Sie sich an das hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.
Tel: 0611 8 15 0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

8. Mecklenburg- Vorpommern

Förderung der berufsbegleitenden Qualifizierung von Beschäftigten in Unternehmen:
Die Maßnahme umfasst die Erweiterung der beruflichen Kompetenzen von Beschäftigten zur Unterstützung der Fachkräftesicherung im Land Mecklenburg-Vorpommern. Es handelt sich um eine unternehmensbegleitende Förderung zur Anpassung an den wirtschaftlichen, technischen und demografischen Wandel. Die unterschiedlichen Weiterbildungsmaßnahmen werden von externen Dritten durchgeführt. Dazu wird im ersten Schritt grundsätzlich eine Analyse des Qualifizierungsbedarfes durchgeführt Die Maßnahmen werden pro Qualifizierungsmaßnahme mit maximal 500 Euro bezuschusst. Die Kosten von unternehmensspezifischen Maßnahmen werden bis zu 50% übernommen. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung. Die Richtlinien des Programms geben zusätzlichen Aufschluss über Antragsberechtige und die Höhe der finanziellen Unterstützung.

Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung (GSA):
E-Mal: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 03 85 5 57 750

9. Niedersachsen

Weiterbildung Niedersachsen:
Mit Hilfe des ESF fördert das Land Niedersachsen berufliche Weiterbildung und betriebliche Weiterbildungskonzepte. Die Förderung der Richtlinie beziehen dabei sowohl innerbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen mit ein, als auch überbetriebliche Weiterbildungskonzepte im Rahmen thematischer Weiterbildungsschwerpunkte. Die Richtlinie unterstützt nur Weiterbildungsmaßnahmen, die zertifiziert und am Arbeitsmarkt verwertbar sind. Bei Erfüllung aller angegebenen Voraussetzungen und Richtlinien erfolgt ein finanzieller Zuschuss von 50%. Bei der Finanzierung von Weiterbildungskonzepten ist vorerst anhand von Qualitätskriterien die Förderwürdigkeit festzustellen, die auf der Basis eines Scoring- Modells gründet.  Sollten auch hierbei alle Voraussetzungen erfüllt sein, kann ein Konzept bis zu 80% vom Land bezuschusst werden.

Für weitere Fragen wenden sie sich an die Investitionsbank Niedersachsen.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0511 3 00 31 1 13 33

10. Nordrhein- Westfalen

ESF-Förderrichtlinien:
Das Land Nordrhein-Westfalen erhält in der Förderperiode 2014-2020 rund 627. Mio. Euro. Die berechtigten Maßnahmen umfassen sowohl die Unterstützungsleistung zur Integration in den Arbeitsmarkt, als auch Ausbildungsprogramme, die jungen Erwachsenen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern sollen. Darüber hinaus soll die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften im Land sichergestellt werden. Die finanzielle Unterstützung ist immer abhängig von Art und Umfang der Förderung.

Hier finden sie die gesamte Richtlinie, sowie die einzelnen Förderprogramme.

PROFI-Handwerk NRW:
Die Förderung ist eine Maßnahme des Landes Nordrhein-Westfalen und wird durch die Landes- und Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. begleitet und unterstützt. An der Maßnahme dürfen Handwerksunternehmen teilnehmen, die mindestens seit zwei Jahren bestehen. Sie haben dann die Möglichkeit, ihre strategische Unternehmensplanung und Controlling, sowie ihre Marktposition zu verbessern und auszubauen. Externe Beratende unterstützen in der Personalführung und Planung. Des Weiteren wird ihnen gezeigt, wie sie ihre Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden. Die Förderung beträgt bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 500 Euro pro Tagewerk.

Die vollständige Beratungsmaßnahme finden sie hier. Für weitere Informationen wenden sie sich an die Landes- und Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V.
Tel: 02 11 3 01 08 0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Bildungscheck NRW:
Individuellen und betrieblichen Zugang zu beruflicher Weiterbildung ermöglicht das Land Nordrhein-Westfalen Beschäftigten, Selbstständigen und Berufsrückkehrenden. Die Maßnahme bietet Bildungscheck und unternehmensspezifische Qualifizierungen zur Steigerung der fachlichen Kompetenz und zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Zugang zu der Fördermaßnahme haben Unternehmen, die maximal 249 sozialversicherungspflichtige Personen beschäftigen. Die Kurskosten können vom Land Nordrhein-Westfalen bis zu 50% übernommen werden. Beim betrieblichen Zugang können maximal zehn Bildungschecks, ein individuellen Zugang maximal ein Bildungscheck je Kalenderjahr beantragt werden. Weitere Informationen stellt Ihnen das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Verfügung, dazu klicken Sie hier oder schauen Sie, ob Sie die Kriterien der Richtlinie erfüllen.

11. Rheinland- Pfalz

Aus- und Weiterbildungskredit RLP:
Eine Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen soll durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gewährleistet werden und dem Fachkräftemangel in Rheinland-Pfalz entgegenwirken. Gefördert werden vor allem KMUs sowie freiberufliche Personen. Gefördert werden die Maßnahmen durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz in Form eines zinsgünstigen Darlehens. Dabei darf das Gesamtvorhaben ein Investitionsvorhaben von 25 Mio. Euro nicht übersteigen. Um weitere Informationen über die aktuellen Konditionen zu bekommen klicken Sie hier. Das Darlehen umfasst nicht nur die Kosten von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sondern bezieht auch gewerbliche Baukosten sowie Vorhaben zur Digitalisierung von betrieblichen Abläufen mit ein.

Sollten sie noch weitere Fragen haben, dann wenden Sie sich direkt an die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz oder informieren Sie sich in der entsprechenden Richtlinie.  

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Hotline: 06131 61 7213 33
Tel: 06131 61 720

12. Saarland

Ausbildung jetzt:
Das Saarland unterstützt mit dieser Maßnahme junge Erwachsene und Jugendliche während ihrer Ausbildung und auch schon während der Ausbildungsplatzsuche. Antragsberechtigte sind ausschließlich Bildungseinrichtungen. Die Förderung umfasst vor allem pädagogische, individuelle Betreuung und soll sowohl Ausbildungssuchende als auch kleinen und mittleren Unternehmen die Chance geben, offene Stellen zu besetzen. Das Landesprogramm möchte die Möglichkeit geben, ohne Umwege einen Ausbildungsplatz zu ergreifen. Finanziert wird es aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Für weitere Informationen klicken Sie hier oder wenden Sie sich direkt an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 0681 501 38 00

13. Sachsen

ESF-Richtlinie Berufliche Bildung:
Mit Hilfe des ESF fördert das Land Sachsen unterschiedliche beschäftigspolitische Bereiche. Wie beispielsweise einen betrieblichen sowie individuellen Weiterbildungsscheck, die berufliche Qualifizierung von Arbeitslosen und benachteiligten Personen oder individueller Einstiegsbegleitung. Unter den ESF-Richtlinien Berufliche Bildung sind die einzelnen Förderkategorien noch einmal genau aufgeschlüsselt.

Weiterbildungsscheck-betrieblich:
Die Maßnahmen des betrieblichen Weiterbildungsscheck umfassen Qualifizierungen, welche die Anpassung an neue Herausforderungen gewährleisten sowie vertiefende und ergänzende Bildungsangebote. Antragsberechtigte sind Unternehmen und KMU, die ihren Sitz in Sachsen haben. Weiterbildungsschecks erhalten Selbstständige, Auszubildende, Praktikanten und in begünstigten Fällen auch Arbeitslose. Die Maßnahmen werden durch Zuschüsse finanziert. Dabei werden bis zu 70% der Kosten vom Land getragen.

Für weitere Informationen schauen Sie sich gerne die Förderrichtlinie der Maßnahme an.

Mittelstandsförderung- B.I.3- Betriebsberatung/ Coaching:
Die Richtlinie fördert kleine und mittlere Unternehmen, die Unterstützung in betriebswirtschaftlichen, finanziellen, technischen und organisatorischen Problemen benötigen. Die Beratung umfasst eine Dauer von mindestens fünf Tagen. KMU, deren Gründungen maximal zwei Jahre zurückliegen, sollten zuerst die Gründungsberatung des Landes in Anspruch nehmen. Die finanzielle Förderung beträgt pro Kalenderjahr, je nach Art der Förderung, 8.000 bis 10.000 Euro. Die Unterstützungsmaßnahme kann innerhalb von zwölf Monaten nur einmal in Anspruch genommen werden.

Hier finden Sie gesamte Richtlinie, sowie das Beratungsprogramm. Auch ein Antragsformular steht Ihnen gleich zur Verfügung. Des Weiteren stehen Ihnen folgende Unternehmen als Ansprechpartner zur Verfügung:

Sächsische Aufbaubank- Förderbank
Tel: 03 51 49 10 0
Ellipsis Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH
Tel: 0351 4 17 50 30
RKW Sachsen GmbH
Tel: 03 51 83 22 30

14. Sachsen- Anhalt

Förderung von Unternehmensgründungen (ego.-START):
Die Coachingmaßnahme ermöglicht Existenzgründern die Möglichkeit, Qualifizierungsmaßnahmen wahrzunehmen und gleichzeitig die persönliche Finanzierung des Lebensunterhaltes sicher zu stellen. Sie haben dann die Optionen Ausgaben für Coachingleistungen oder Gründerstipendien bis zu 90% erstattet zu bekommen. Qualifizierungsmaßnahmen können bis zu 100% vom Land übernommen werden. Jedem Unternehmensgründer steht ein maximaler Betrag von 2.500 Euro zu, vorausgesetzt es liegt ein Businessplan vor, dessen Umsetzung von einem Mentor begleitet wird.

Für weitere Informationen schauen Sie sich die Richtlinien an oder rufen kostenfrei die aufgeführte Hotline der europäischen Zentrale an: 0800 6 7 8 9 10 100

Beratungsprogramm für Unternehmen:
Die Richtlinie ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen spezifische Beratungen zu betriebswirtschaftlichen, finanziellen, personellen, technischen und organisatorischen Problemen der Unternehmensführung. Die Förderhöchstgrenze liegt bei 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben (Beratungshonorar) und maximal bei 6.000,00 € (netto). Beratungsinhalte, die beispielsweise zum Personalmanagement passen können, sind beispielsweise Organisationsoptimierung, Optimierung von Geschäftsprozessen, Stärkung des Innovationspotenzials, Unternehmensübergabe sowie Digitalisierung und digitale Transformation.

Mehr Informationen der Investitionsbank Sachsen-Anhalt zum Beratungsprogramm für Unternehmen finden Sie unter diesem Link oder über die kostenfreie Hotline 0800 56 007 57.

Hier geht es direkt zur Richtlinie.

Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB:
Diese landesspezifische Richtlinie fördert die Weiterbildung von Beschäftigungen, Selbstständigen, freiberuflich Tätigen und Unternehmern. Ebenso werden Beratungs- und Begleitleistungen zur Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsgerechten und mitarbeiterorientierten Personalpolitik unterstützt (POE-Beratung). Die Zuschüsse für betriebliche Weiterbildung liegen in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße zwischen 40% und 60 % und können durch verschiedene Voraussetzungen auf bis zu 80 % erhöht werden.

Mehr Informationen der Investitionsbank Sachsen-Anhalt zu Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB finden Sie unter diesem Link oder über die kostenfreie Hotline 0800 56 007 57.

Hier geht es direkt zur Richtlinie.

15. Schleswig- Holstein

Das Land Schleswig-Holstein bietet unterschiedlichste Maßnahmen für Unternehmen und Beschäftigte mit dem Schwerpunkt Weiterbildung an. Diese werden sowohl durch den Bund als auch durch das Land getragen. Eine genaue Übersicht finden Sie hier.

Fachkräftesicherung und Weiterbildung in Schleswig-Holstein (FuW-Richtlinie):
Das Land Schleswig-Holstein fördert Maßnahmen in Universitäten, Instituten und Hochschulen. Auch kleine und mittlere Unternehmen nach KMU-Definition können die Förderangebote wahrnehmen. Diese beinhalten die Mitfinanzierung von Inhalten wie Kongressen und Tagungen, die Ausarbeitungen von Broschüren, sowie die Unterstützung von Pilotprojekten. Sollte Ihr Interesse geweckt worden sein, dann stellen Sie sicher, dass eine Gesamtfinanzierung für das Projekt vorhanden ist und Sie sich überprüfbare Ziele gesetzt haben. Zudem muss sich der Antragsteller grundsätzlich an der Finanzierung des Projektes beteiligen. Private Projekte können bis zu 50% vom Land übernommen werden. Sollten Sie zudem ein Projekt erarbeitet haben oder aufbauen wollen, was dem Land Schleswig-Holstein zu Gute kommt oder in dessen Interesse liegt, dann werden weitere 25% übernommen.

Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus. Die Eckpunkte der Förderung finden Sie hier.

Landesprogramm Arbeit:
Das Land Schleswig-Holstein fördert gemeinsam mit dem ESF die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften im Land. Des Weiteren sollen junge Menschen wieder besser in das Arbeitsleben integriert werden, sowie in ihren Potenzialen stärken. Die Maßnahme wird in unterschiedliche Schwerpunkte geteilt. Schwerpunkt A beschäftigt sich mit der Förderung von Beschäftigten durch Beratung und Coachingangebote. Speziell für Frauen hat das Land eine individuelle Maßnahme entwickelt. Darüber hinaus fallen unter den Schwerpunkt A Unterstützungsleistungen für Unternehmensgründer.
Beratungsnetzwerk Fachkräftesicherung: Der Rahmen dieser Maßnahme bietet vor allem KMUs die Möglichkeit der individuellen Sicherung von Beschäftigten durch eine begleitete Etablierung von familienfreundlichen Strukturen und strukturiertem Personalentwicklungsmaßnahmen.
Das Antragsformular finden Sie hier.

Fachkräftesicherung in speziellen Branchenkompetenzfeldern: Diese Maßnahme bietet Beschäftigten die Möglichkeit, ihre Qualifikation in den Kompetenzfeldern, erneuerbare Energien, Gesundheitswirtschaft, Tourismus zu erweitern. Die Projekte, welche das Land unterstützt, werden durch die Teilnahme an einem Ideenwettbewerb gewählt.
Die Anmeldung für den Wettbewerb finden Sie hier.

Existenzgründung aus Nichterwerbstätigkeit: Das Programm wird aus dem vorherigen Arbeitsmarktprogramm übernommen und fortgesetzt. Arbeitslose Personen erhalten die Möglichkeit, durch finanzielle Unterstützung, ein eigenes Unternehmen zu gründen. 

Beratung Frau und Beruf: Beratungsstellen sollen durch finanzielle Unterstützung durch das Land Schleswig- Holstein das Beschäftigungspotenzial von Frauen fördern. Die Erwerbsquote von Frauen liegt innerhalb der Landesgrenzen immer noch unter dem allgemeinen Durchschnitt. Durch unterschiedliche Programme, wie Mentoring und Coaching sollen Frauen wieder deutlich aktiver in das Berufsleben integriert werden

16. Thüringen

Das Land Thüringen fördert unterschiedliche Beratungsangebote, die durch den ESF gestützt werden. Hier finden Sie alle auf einen Blick.

Unternehmensberatung:
Die Maßnahme des Landes Thüringen fördert kleine und mittlere Unternehmen um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und das Unternehmenswachstum anzuregen. Das dient der Fachkräftesicherung und -gewinnung im Land. Die Beratung bietet zu dem Kooperation mit unterschiedlichen Unternehmen, Marktanalysen, Rationalisierungsmaßnahmen und Kostensenkung sowie Unterstützungsleistungen zur Digitalisierung Ihres Unternehmens. Die Beratungen werden durch Zuschüsse vom Land begleitet und betragen pro Tagwerk maximal 400 Euro. Sollten Sie Interesse an einer Qualitätssicherung in Ihrem Unternehmen haben, dann wird auch dieses mit 50 Euro pro Tagwerk finanziert. Die Beratung wird von externen Unternehmensberatern durchgeführt.

Die Richtlinie zur Gewährung von Zuschüssen finden Sie hier. Des Weiteren stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung:

Ellipsis Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH:
Tel.: 0361 51120255
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

RKW Thüringen GmbH:
Tel.: 0361 551430
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weiterbildungsrichtlinie:
Mit Hilfe des ESF fördert das Land Thüringen durch Zuschüsse Bildungseinrichtungen und Unternehmen sowie Weiterbildungsträger, die Qualifizierungsentwicklungen von Arbeitnehmer unterstützen. Das dient sowohl der Sicherung des Fachkräftebedarfs im Land als auch der allgemeinen Ausweitung von Weiterbildungsbeteiligung. Die Förderung besteht aus Weiterbildungsscheck für den individuellen Fähigkeitsausbau, beruflichen Anpassungsqualifizierungen und Qualifizierungsentwicklungen. Sollten Sie sich dazu entschließen, eine Anpassungsqualifizierung wahrzunehmen, dann wird diese bis zu 50% vom Land übernommen. Eine Bildungseinrichtung, die durch Netzwerke die Weiterbildungsbeteiligung fördern möchte, erhält bis zu 80% des finanziellen Aufwandes vom Land zurück. Weiterbildungsschecks werden zudem mit 1.000 Euro pro Kalenderjahr unterstützt.

Die unterschiedlichen Richtlinien finden Sie hier:
Weiterbildungsrichtlinie: Anpassungsqualifizierung
Weiterbildungsrichtlinie: Vorhaben und Netzwerke
Weiterbildungsrichtlinie: Weiterbildungsscheck
Weiterbildungsrichtlinie: Qualifizierungsentwickler

Informationen zum Autor dieses Beitrags

oliver lilieFoto: Dirk Mahler

Oliver Lilie ist Arbeitswissenschaftler und geprüfter HR-Manager. Seit 1998 leitet er die MA&T Organisationsentwicklung GmbH als geschäftsführender Gesellschafter. Er begleitet und berät Unternehmen bei der Strategieentwicklung und der Gestaltung von Arbeitsprozessen. Führung, Personalmanagement und Change zählen zu seinen Trainingsthemen. Als einer der Hauptredakteure auf Perwiss befasst er sich insbesondere mit Arbeit 4.0, Führung und New Work.