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Studie zu Arbeitszufriedenheit und Führungsstilen weltweit - Benchmarking für internationale Mitarbeiterbefragungen

trends_2009Das geva-institut hat im Rahmen einer „Studie zu Arbeitszufriedenheit und Führungsstilen weltweit – Benchmarking für internationale Mitarbeiterbefragungen“ über 11.000 Beschäftigte aus 25 Ländern befragt.

Neben den Portrait-Auswertungen für die einzelnen Länder, wurden auch allgemeine Erkenntnisse aus der Befragung gezogen:

  • Es existieren kulturelle Einflüsse auf die absoluten Werte, z. B. werden Zufriedenheitswerte durch die jeweilige landestypische Lebenseinstellung moderiert.
  • Die regelmäßige Konfrontation mit Meinungsäußerungen beeinflusst die Einschätzung, inwieweit Landsleute bei Befragungen ihre ehrliche Meinung sagen.

Fazit: Bei ländervergleichenden Auswertungen von Befragungen müssen unbedingt landestypische Antworttendenzen und kulturelle Grundeinstelllungen berücksichtigt werden.

Folgende nationale Ergebnisse können für Deutschland zum Vergleich mit Resultaten unternehmensinterner Befragungen herangezogen werden:

  • 88 Prozent der Befragten würden bei anonymer Befragung ehrlich antworten.
  • 58 Prozent der Befragten identifizieren sich mit ihrem Unternehmen und 66 Prozent sind mit dem Image ihres Unternehmens zufrieden.
  • Lediglich 28 Prozent der Befragten sind an schnellen Karrieresprüngen interessiert.
  • Zusammenarbeit mit Kollegen, Arbeitsinhalte und erlebte Sinnhaftigkeit der Arbeit sind die drei stärksten Zufriedenheitsindikatoren.

Weitere Länderportraits sind u. a. für Spanien, Schweiz und Japan auf den Seiten des geva-instituts verfügbar.

 

Der Prozess "Mitarbeiterbefragung" wird von vielen Personalern unterschätzt

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Bei einer Mitarbeiterbefragung geht es um viel mehr, als um die Durchführung irgendeiner Umfrage im Unternehmen. Eine Mitarbeiterbefragung ist ein äußerst komplexer und sensibler Prozess, der mit einer strategischen Planung auf Geschäftsführungsebene beginnt, eine gezielte Einbindung aller Führungskräfte voraussetzt und natürlich alle Mitarbeiter persönlich erreichen muss.

Der gesamte Prozess muss von A bis Z professionell geplant und realisiert werden. Insbesondere die nachfolgende Umsetzungsstrategie sollte bereits bei der Anlage der Projektarchitektur bekannt und mit der Geschäftsführung abgestimmt sein. Erfolgreiche Mitarbeiterbefragungsprozesse sind Chefsache, immerhin geht es um die Beurteilung der Führungsleistung und Managementqualität im Unternehmen.

Eine Mitarbeiterbefragung ist zugleich Planungs-, Steuerungs- und Evaluationsinstrument im kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Unternehmen, die wirklichen Nutzen aus Mitarbeiterbefragungen ziehen und messbare Fortschritte erreichen, forcieren dies durch eine Verknüpfung der Mitarbeiterbefragung mit Zielvereinbarungen. Und durch die Einbindung eines kompetenten und erfahrenen Beratungsinstituts wie z.B. des Münchner geva-instituts.

Oft sieht die Realität in Unternehmen aber anders aus: Bei der Fragebogengestaltung beauftragen Unternehmen gerne Praktikanten oder unerfahrene Berufseinsteiger mit der vordergründig einfachen "Stimmungsbildabfrage". Die Fragebogen "Entwicklung" erfolgt aus Mangel an Erfahrung oft über copy-paste Aktionen aus öffentlich verfügbaren Quellen. Solche Zufalls-Instrumente ermöglichen keine Auswertungstiefe und oft fehlt es an der analytischen Kompetenz der mit dem Projekt beauftragten Mitarbeiter. Wer als interner Projektleiter keine Reputation als Führungskräfteberater im Unternehmen hat, wird zudem am nachfolgenden Prozess der Ergebnisumsetzung scheitern, denn dazu ist eine breite fachliche und persönliche Akzeptanz auf Seiten der Führungskräfte erforderlich.

geva_logo_250Das seit über 20 Jahren auf Mitarbeiterbefragungen spezialisierte Münchner geva-institut bietet auf der Website Mitbeiterbefragungen.de neben interessanten Videobeiträgen über erfolgreiche Projekte (Salzgitter AG, Villeroy & Boch AG, Fiducia IT AG, Accor Hotellerie) eine Menge nützlicher Informationen zum Thema.

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