"Die Nutzung psychologischer Verfahren der externen Personalauswahl in deutschen Unternehmen" haben Prof. Dr. Heinz Schuler und Kollegen 2007 an einer Stichprobe von 125 Unternehmen untersucht.
In diesem Zusammenhang wurden die Ergebnisse auch mit zwei vorherigen Untersuchungen aus den Jahren 1985 und 1993 in Beziehung gesetzt, wodurch sich Entwicklungstrends im Einsatz psychologischer Personalauswahlverfahren erkennen lassen.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen als Top-5 Auswahlverfahren mit den höchsten Einsatzhäufigkeiten 2007:
- Analyse von Bewerbungsunterlagen (99,2 %)
- Strukturiertes Einstellungsinterview durch die Personalabteilung (81,6 %)
- Analyse von Online-Bewerbungsunterlagen (71,2 %)
- Personalfragebogen (68,8 %)
- Strukturiertes Einstellungsinterview durch die Fachabteilung (64,0 %)
Die Untersuchung zeigt weiter, dass sich andere Online-Verfahren, wie Online-Assessments oder Online-Persönlichkeitstests, jedenfalls bis zum Erhebungszeitpunkt noch nicht in der Personalauswahlpraxis etabliert haben.
Anwender schätzen die Akzeptanz von Bewerbungsunterlagen und Interviewverfahren am höchsten ein - eine geringe Akzeptanz liegt gegenüber graphologischen Gutachten und Persönlichkeitstests vor.
Die Untersuchung mit ihren Ergebnissen ist auf 11 Seiten (PDF-Format) in der Zeitschrift für Personalpsychologie (6/2007) beschrieben.


