Im Rahmen der Studie "Motivations- und Anreizsysteme für älter werdende Belegschaften" der Kienbaum Management Consultants GmbH von 2009 sollte untersucht werden, welche Auswirkungen die demografische Entwicklung auf Struktur und Ausgestaltung der Vergütung einer älter werdenden Belegschaft hat.
Dazu wurden die 294 Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes Hessen Chemie befragt, von denen sich 90 Unternehmen an der Untersuchung beteiligten. Die Ergebnisse der Befragung werden auf 70 Seiten (pdf.-Format) differenziert nach vier verschiedenen Beschäftigtengruppen vorgestellt:
Top-Leister 45+
- Ca. 53 Prozent der befragten Unternehmen halten die Umwandlung fixer in variable Gehaltsbestandteile für sinnvoll.
- Eine Verbesserung der Altersvorsorgeleistungen wird als nützliches Instrument bewertet.
Durchschnitts-Leister 45+
- Die Unternehmen favorisieren kurzfristige variable Vergütungsbestandteile.
- Die Vergütung orientiert sich am Unternehmenserfolg.
Mindest-Leister 45+
- Die befragten Unternehmen befürworten variable Vergütung zur Leistungsstimulation.
- Modelle zum gleitenden Übergang in den Ruhestand werden in Betracht gezogen.
Junge Potenzialträger
- Mittel- und langfristige Anreizinstrumente werden bevorzugt.
- Qualifizierung, Einsatzflexibilität und Laufbahnplanung spielen für diese Zielgruppe eine besondere Bedeutung.
Zu den Ergebnissen auf den Seiten des Vergütungsportals von Kienbaum.
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