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Studie: Auswirkungen von demographischen Entwicklungen auf die berufliche Ausbildung

trends_2009Die Studie "Auswirkungen von demographischen Entwicklungen auf die berufliche Ausbildung", herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Jahr 2009, befasst sich mit Trends und Szenarien für die berufliche Bildung bis 2035.

Sie verfolgt das Ziel, anhand von Fakten, Expertenwissen und realistischen Erwartungen, eine begründete Orientierung für Planungen und Entscheidungen im Bereich der Bildungspolitik zu geben.

In diesem Sinne wurden vier zentrale Entwicklungen in Deutschland in den kommenden Jahren identifiziert:

In dem 92 Seiten umfassenden Bericht zur Studie (pdf.-Format) leiten die Autorinnen Dr. Iris Pfeiffer und Simone Kaiser aus einer Szenarioanalyse unter anderem folgende Empfehlungen für den Bildungsbereich ab:

  • Stärkere Verzahnung von dualer Ausbildung und den Hochschulen,
  • Neue Instrumente zur Finanzierung beruflicher Aus- und Weiterbildung,
  • Bedarfsgerechte Ausbildungsinfrastruktur und
  • Systematische Angebote zur Bildungsberatung und Berufswahl.

Die Studie kann auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kostenfrei heruntergeladen werden.
Zum Download der Studie.

 

Sicherheit im demografischen Wandel – Fakten statt Vermutungen

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Das Marktverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage an qualifizierten Arbeitskräften wird sich nach 50 Jahren des Überhangs an Arbeitskräften erstmals umkehren. Gleichzeitig kommen die Babyboomer in die Jahre und ganze Abteilungen überaltern. Kompensierende Maßnahmen, wie die Altersteilzeit etc., laufen aus und tragen zu einer Verschärfung der Situation bei.

Der dynamische Wandel auf den Absatzmärkten, der steigende Wettbewerb in Fragen der Technologie, der Qualität und des Kapitals wird den Aspekt der Humanressourcen zukünftig noch stärker in den Fokus rücken. Maßnahmen der Personalgewinnung, der Talentbindung, der Personalentwicklung, aber auch der Personalversetzung bis hin zu Aspekten des Personalabbaus werden immer häufiger zur gleichen Zeit gestellt und sind parallel zu lösen.

Reine Altersstrukturanalysen bieten dabei nur einen kleinen Ausschnitt der Möglichkeiten einer professionellen Personalstrukturanalyse. Die zentrale Frage im Personalmanagement lautet immer häufiger:

  • Welche Mitarbeiter mit welchen Professionen benötigen wir in 2, 3 oder 5 Jahren, um die Chancen am Markt zu ergreifen und die Risiken zu minimieren?

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