Im Auftrag der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat die Prognos AG 2008 die Studie "Arbeitslandschaft 2030" zur Entwicklung der Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland durchgeführt.
Ein Vergleich von Angebot und Nachfrage an Arbeitskräften zeigt einen Mangel bis zum Jahr 2030. Die in der Studie durchgeführten Simulationsrechnungen untersuchen Möglichkeiten, den Arbeitskräftemangel unter anderem durch höhere Erwerbs- und Bildungsbeteiligung, längere Wochenarbeitszeiten und eine höhere Nettozuwanderung auszugleichen.
Zentrale Ergebnisse:
- Globalisierung und technischer Fortschritt führen zu einer Verschiebung der Beschäftigungsstruktur zwischen den Branchen.
- Steigender Personalbedarf entsteht insbesondere bei Fachkräften und Akademikern.
- Die Anzahl der Erwerbstätigen nimmt tätigkeitsübergreifend altersbedingt ab.
Prognose: Bis 2030 entsteht ein Defizit an Arbeitskräften von 5,5 Mio - dieser wird zunächst im Bereich der Akademiker sichtbar.
Die Ergebnisse der Studie sind als Kurzfassung (18 Seiten im pdf.-Format), Langfassung (127 Seiten im pdf.-Format), Präsentation (37 Seiten im pdf.-Format) verfügbar. Weiterhin kann ein Anlagenband (71 Seiten im pdf.-Format) heruntergeladen werden.
Die Prognosen der Studie wurden 2009 zur Untersuchung der Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise aktualisiert. Dazu wurden die Szenarios "Wirtschaftskrise" und "lange Krise" ergänzt.
Zentrale Ergebnisse:
- Auch unter Berücksichtigung der Weltwirtschaftskrise entsteht ein Arbeitskräftemangel von 5,2 Mio bis zum Jahr 2030.
- Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitskräftemangel sind im Vergleich zum demografischen Wandel gering.
Die Ergebnisse der Aktualisierung der Studie sind als Kurzfassung (29 Seiten im pdf.-Format) und Langfassung (81 Seiten im pdf.-Format) verfügbar, weiterhin kann der Anlagenband (128 Seiten im pdf.-Format) heruntergeladen werden.
