J. Goldgruber und D. Ahrens haben in der Metaanalyse "Gesundheitsbezogene Interventionen in der Arbeitswelt" die Wirksamkeit betrieblicher Gesundheitsförderung und Primärprävention anhand von 17 Einzelarbeiten zum Thema untersucht.
Die 2009 in der Zeitschrift Prävention und Gesundheitsförderung veröffentlichten Ergebnisse verdeutlichen:
In Bezug auf Stress ...
- zeigen kognitiv-behaviorale Interventionen die höchste Wirksamkeit und
- Entspannungsverfahren werden am häufigsten eingesetzt.
Im Bereich körperliche Aktivität und Ernährung ...
- zeigen Gesundheitschecks und Screenings keine Effekte, wogegen sich
- motivierende Hinweisschilder und Trainingsprogramme als besonders wirksam herausstellten.
Zur Verringerung des Rauchens ...
- tragen insbesondere verhaltenspräventive Interventionen wie Gruppentherapie, individuelle Beratung und Nikotinersatztherapie bei, während
- Selbsthilfematerialien eine sehr geringe Wirksamkeit aufweisen.
Bei Rückenschmerzen ...
- erzielen kombinierte (individuums- und arbeitsumgebungsbezogene) Interventionen die größten Effekte.
Weitere interessante Ergebnisse können im dem entsprechenden Artikel (13 Seiten im pdf.-Format) in der Zeitschrift Prävention und Gesundheitsförderung nachgelesen werden.
Das könnte Sie auch interessieren:
Führungskräfte-Studie 2009
Die Haufe Akademie hat in Zusammenarbeit mit der Hochschule Deggendorf die Führungskräfte-Studie 2
Europäische Unternehmensumfrage über neue und aufkommende Risiken
Die europaweite Unternehmensumfrage über neue und aufkommende Risiken wurde durch die Europäische
Studie: Work-Life-Balance von Top-Managern
Work-Life-Balance von Top-Managern heißt eine Studie der Kienbaum Management Consultants GmbH in Ko


