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TIPP: Seminar Ausbildungsmarketing am 25./26. Oktober 2010

Gestalten Sie das Ausbildungsmarketing Ihres Unternehmens: strategisch, passfähig, erfolgreich. Nutzen Sie dazu das Know-how von Unternehmen, die bereits heute erfolgreich die besten Auszubildenen anwerben. Gerade auch in Berufsbildern, Branchen und Regionen mit geringerer Attraktivität für Jugendliche. Profitieren Sie von unserem langjährigen Erfahrungswissen aus Entwicklungs- und Umsetzungsprojekten zum Ausbildungsmarketing.

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Kennzahlen: Bildungscontrolling

kennzahl_bildungscontrollingAllgemeine ausgewählte klassische Bildungskennzahlen sind:

die Anzahl der Teilnehmertage an Weiterbildungsmaßnahmen, der Anteil der Teilnehmenden von Bildungsmaßnahmen nach Funktion, Alter, Standort, etc., der Zeitanteil jährlicher Weiterbildung pro Mitarbeiter, die Weiterbildungsveranstaltungstage, der Verhältnisquotient von internen zu externen Trainern sowie die Stornoquoten von Weiterbildungsveranstaltungen.

Ausgewählte Kennzahlen zur Erfassung von Kosten für Weiterbildung:

  • Weiterbildungskosten in Prozent vom Gesamtumsatz
  • Durchschnittliche Kosten jährlicher Weiterbildung pro Beschäftigtem
  • Direkte Weiterbildungskosten
  • Indirekte Weiterbildungskosten
  • Kosten je Weiterbildungstag
  • Raum-, Reise-, Verpflegungskosten für Weiterbildungsmaßnahmen
  • Bildungsplanungskosten
  • Kosten für die Erfolgskontrolle von Bildungsmaßnahmen
  • Kosten für die Entwicklung von Weiterbildungsmaßnahmen
  • Weiterbildungsinvestitionsfaktor (Weiterbildungskosten gesamt/ Summe Vollzeitäquivalente)

Ein Skript der HS Augsburg verdeutlicht die Aufteilung von Weiterbildungskosten und gibt einen Überblick über eine Reihe weiterer interessanter Kennzahlen zum Bildungscontrolling.

Die Empfehlungen für ausgewählte Kennzahlen und Ansätze zur Erfolgsmessung von Weiterbildungsmaßnahmen sind gegliedert in die fünf Ebenen: Zufriedenheitserfolg, Lernerfolg, Transfererfolg, Geschäftserfolg und Return on Investment

Zufriedenheitserfolg (Wie zufrieden sind die Teilnehmenden mit der Weiterbildung?)

  • Zufriedenheit der Teilnehmenden mit den Weiterbildungsmaßnahmen auf Basis von Feedbackbögen oder Feedbackgesprächen (Abfrage von Zufriedenheit mit Inhalten, Trainern, Organisation, Praxisbezug etc.)
  • Anzahl positiver Rückmeldungen zur Weiterbildungsmaßnahme
  • Positive Beurteilungen von Hospitierenden
  • Abbruchquote bei aufeinander folgenden Weiterbildungsmaßnahmen
  • Anzahl der in der Weiterbildungsmaßnahme vereinbarten konkreten Umsetzungsaktionen
  • Anzahl der Seminarfeedbackgespräche

Lernerfolg (Was wurde gelernt?)

  • Anzahl durchgeführter Tests, Prüfungen, Arbeitsproben u. ä.
  • Quote oder Notendurchschnitt der Tests, Prüfungen, Arbeitsproben u. ä.
  • Anzahl der Abschlüsse von Zertifikatslehrgängen
  • Messung des Kompetenzzuwachses mit Vorher-Nachher-Tests

Transfererfolg (Was vom Erlernten wird umgesetzt?)

  • Anzahl positiver Leistungsbeurteilungen nach der Weiterbildung durch den Vorgesetzten
  • Quote der Erreichung der Umsetzungsziele der Weiterbildungsmaßnahme
  • Anzahl erfolgter Transfergespräche
  • Anzahl ausgefüllter Transferfragebögen
  • Quote umgesetzter Maßnahmen bzw. Aktionen, die in der Weiterbildung vereinbart wurden
  • Anzahl der Ergebnispräsentationen durch die Teilnehmenden vor Kollegen und Führungskräften

Geschäftserfolg (Was hat die Weiterbildung für das Unternehmen gebracht?)

  • Messung von direkten Auswirkungen bei quantitativen Zahlen wie Senkung der Rücklaufquote, Verbesserung der Durchlaufzeit, Senkung der Ausschussquote
  • Einschätzung auf subjektiver Basis durch Fragebögen oder Interviews

Investitionserfolg

Eine Zusammenstellung von Indizes für Ebenen des Bildungscontrollings sind auf den Seiten des Input Magazins zu finden.