Personaler am Tisch
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Glossar Personalmanagement, Definitionen, Kennzahlen, Erläuterungen

Absentismus

Der Absentismus bezeichnet im arbeitssoziologischen und -psychologischen Kontext Fehlzeiten auf der Arbeitsstelle, die nicht durch Erkrankungen, sondern zum Beispiel durch fehlende Motivation oder private Probleme hervorgerufen werden.

 

Akzeptanz

Der Begriff Akzeptanz bezieht sich im Kontext von (Personal-) Diagnostik auf die Kandidaten. Es ist also entscheidend, ob sich diese gerecht behandelt fühlen und somit das Verfahren und die darauf basierende Entscheidung annehmen.

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Anforderungsprofil

Das Anforderungsprofil ist ein Instrument der Personalbeschaffung und Personalentwicklung. Es beschreibt die Aufgaben, die eine Stelle optimal zu erfüllen hat. Anforderungsprofile beinhalten Anforderungen an einen zukünftigen Stelleninhaber, der auf einer bestimmten Stelle arbeitet, bzw. für einen Aufgabenbereich verantwortlich ist.

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Anreiz

Organisationen streben über Angebot und Vergabe von Anreizen eine Beeinflussung des Verhaltens von Mitarbeitenden an. Neben dem Zweck der Personalbeschaffung und Personalbindung von Mitarbeitenden können Anreize auch gezielt zur Erhöhung der Arbeitsmotivation eingesetzt werden.

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Arbeitsentgelt

Inbegriff aller aus nichtselbstständiger Arbeit erzielten Einkünfte, d. h. aus einem Arbeits- oder Dienstverhältnis.

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Assessment Center

Ein Assessment Center ist ein personal- bzw. eignungsdiagnostisches Verfahren, bei dem ein/e Kandidat/in oder mehrere Kandidaten/innen zum Teil über mehrere Tage von Personalverantwortlichen bezüglich ihrer Eignung für eine zu besetzende Position beurteilt werden.

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Benchmarking

Benchmark (= Maßstab) bzw. Benchmarking (= Maßstäbe setzen) bezeichnet ein formalisiertes Konzept, um Verbesserungsmöglichkeiten durch den Vergleich von Leistungsmerkmalen mehrerer vergleichbarer Objekte, (Teil)-Prozesse zu finden.

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Betriebliche Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung dient als Teilaspekt des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten am Arbeitsplatz. Die zwei zentralen Ansätze der Gesundheitsförderung sind Verhaltens- und Verhältnisprävention.

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Betriebliches Gesundheitsmanagement

Als betriebliches Gesundheitsmanagement werden sämtliche Strukturen und Prozesse in einem Unternehmen verstanden, die der Förderung und Erhaltung der betrieblichen Gesundheit dienen. Durch übergreifende Maßnahmen, die über das Projektmanagement realisiert werden, sollen gesundheitsgerechte und persönlichkeitsförderliche Arbeitsbedingungen geschaffen werden. 

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Blended Learning

Unter Blended Learning ist die Kombination von E-Learning-Einheiten mit klassischen Lernformen wie Präsenzseminaren zu verstehen. Blended Learning bietet dadurch die Möglichkeit, Vorteile klassischer und elektronischer Lernformen zu kombinieren und das Lernen abwechslungsreicher zu gestalten.

 

Coach

Ein Coach ist ein professioneller Gesprächspartner für alle persönlichen, emotionalen wie fachlichen Fragen des Coachees.

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Coaching

Coaching ist eine professionelle Form der Managementberatung, die in der Regel Führungskräften oder Fachkräften mit besonderem Potenzial angeboten wird.

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Diversity Management

Unter dem Begriff Diversity Management wird ein Konzept der Unternehmensführung verstanden, das die Heterogenität der Mitarbeitenden aktiviert und ihre sich gegenseitig ergänzenden Potenziale positiv nutzt. Diversity Management geht somit über die bloße Toleranz individueller Verschiedenheit hinaus. Unterschiede von Mitarbeitenden werden durch eine entsprechende Organisationsstruktur und -kultur hervorgehoben und gefördert.

 

E-Recruiting

Eine Sonderform der Personalbeschaffung stellt das E-Recruiting dar. Mit E-Recruiting ist die gezielte Nutzung des Internets zur Beschaffung und Auswahl von Personal gemeint. Der Prozess der elektronischen Personalbeschaffung beginnt in Form von Online-Stellenanzeigen auf der Firmenhomepage, in der Onlineausgabe einer Tageszeitung, in Online-Stellenbörsen oder dem Online-Angebot der Arbeitsagentur.

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E-Learning

Beim E-Learning, dem elektronischen Lernen, werden Lernprozesse durch elektronischen Medien und Technologien unterstützt bzw. ermöglicht. E-Learning ist der Oberbegriff für sämtliche Lernformen, die Informations- und Kommunikationstechnologien einbeziehen.

 

Expat bzw. Expatriat

Mit dem Begriff Expatriat - kurz Expat - werden Mitarbeitende international agierender Unternehmen bezeichnet, die im Auftrag des Unternehmens vorübergehend ins Ausland gesendet werden. Eine Einbürgerung der Entsandten findet in der Regel nicht statt. Oft sind es Führungskräfte, die im Ausland Erfahrungen sammeln.

 

Human Resource Due Diligence

Das Human Resource Due Diligence ist eine funktionale Form des Due Diligence. Es lässt sich am besten als „mit der erforderlichen Sorgfalt“ übersetzen, die ein Beteiligter bei einer Untersuchung über einen anderen Beteiligten verwendet.

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Human Resource Scorecard

Die Human Resource Scorecard (HRS) ist eine eigens auf das Personalmanagement zugeschnittene Balanced Scorecard (ein ausgewogenes Kennzahlensystem). Es wird dafür eine für das Personalmanagement eigenständige Strategie und die Möglichkeit der Erarbeitung von strategischen Kennzahlen benötigt.

 

Humanvermögensrechnung

Ziel der Humanvermögensrechnung (auch Humankapitalrechnung) ist die Bilanzierung der in den Mitarbeitern verkörperten Potenziale. Dazu werden alle Aufwendungen, die menschliches Leistungspotenzial schaffen, erhalten oder vergrößern, systematisch erfasst. Das so ermittelte "Investitionsvolumen" ergibt den Wert der "Human Ressourcen".

 

Jobbörse

Eine Jobbörse ist ein internet-basierter Online-Stellenmarkt, in welchem der Betreiber Stellenangebote von Arbeitgebern und / oder Stellengesuche von Bewerbern mittels Informationsabfrage und –selektion zur Vermittlung bereitstellt.

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Konflikt

Konfliktbegriff (lat. confligere = aufeinandertreffen, kämpfen)

Voraussetzung: Zielsetzungen oder Wertvorstellungen von Personen, Gruppen, Organisationen oder Staaten sind unvereinbar.

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Konfliktkosten

Als Konfliktkosten bezeichnet man alle Kosten, die einem Unternehmen durch Konflikte entstehen. Sie sind ein bewerteter, den planmäßigen Ablauf störender Ressourcenverzehr mit der Folge von Kostensteigerungen.

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Mentoring

Mentoring ist als eine persönliche "Patenschaft" zwischen einem erfahrenen Mentor und einem Mentee, insbesondere beim Neueinstieg in Institutionen oder Qualifizierungsprozesse begleitend angelegt. Mentee und Mentor entstammen häufig der gleichen Organisation.

 

Mitarbeitergespräch

Das Mitarbeitergespräch zählt zu den wichtigsten Instrumenten der Personalführung. Es ist ein vertrauliches, partnerschaftlich geführtes Gespräch. Es findet generell als Vier-Augen-Gespräch zwischen dem Mitarbeiter und dem direkten Vorgesetzten bzw. einem entsprechend mit Personalverantwortung betrautem Vorgesetzten statt.
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Monitoring

Monitoring beinhaltet regelmäßige, leistungs- und verhaltensbezogene Rückmeldungen von Führungskräften oder externen Experten zwecks Leistungssteigerung von Beschäftigten.

 

Nachfolgeplanung

Der Begriff Nachfolgeplanung bezieht sich auf die rechtzeitige und anforderungsgerechte Wiederbesetzung von freien oder frei werdenden Stellen im Unternehmen, um den Personalbedarf quantitativ und qualitativ zu decken.

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Personalbeschaffung

Die Personalbeschaffung oder Personalrekrutierung befasst sich mit der Gewinnung von Mitarbeitern in der gewünschten Anzahl, zur gewünschten Zeit am gewünschten Ort und mit den erforderlichen Qualifikationen. Die Form der Personalrekrutierung für ein Unternehmen ist beispielsweise vom Beschaffungsweg, dem Beschaffungszeitpunkt oder der zur Verfügung stehenden potentiellen Bewerbern abhängig. In der Regel wird zwischen interner und externer Personalrekrutierung unterschieden.

 

Personalentwicklung

Personalentwicklung (PE) als Teilbereich des Personalmanagements umfasst alle gezielten, systematischen und langfristigen Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Qualifikation aller Mitarbeiter eines Unternehmens bezüglich gegenwärtiger und zukünftiger Aufgaben oder Anforderungen.

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Personalmarketing

Personalmarketing (PM) ist der Einsatz von Methoden und Instrumenten aus dem thematischen Bereich des Produkt- und Dienstleistungsmarketings zur Gewinnung potenzieller Mitarbeiter (Personalbeschaffung, externes PM) als auch die Steigerung der Attraktivität des Unternehmens für schon vorhandene Mitarbeiter (internes PM).

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Personalplanung

Die Personalplanung ist Teil der Unternehmensplanung und ein Bereich des Personalmanagements. Sie orientiert sich mit kurz-, mittel- und langfristigen (strategischen) Maßnahmen an der Sicherstellung des quantitativen und des qualitativen Mitarbeiterbedarfs eines Unternehmens vor dem Hintergrund sich ständig verändernder interner sowie Markt- und Umfeldbedingungen.

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Personalportfolio

Personalportfolios sind eine spezifische Anwendung der Portfolioanalyse auf das Personalmanagement. Der bekannteste Anwendungsfall ist das Personalportfolio nach Odiorne.

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Praktikabilität

Die Praktikabilität eines diagnostischen Verfahrens fasst als Sammelbegriff sämtliche Faktoren von Planung bis Auswertung zusammen, die den Einsatz eines Verfahrens charakterisieren. Es geht dabei also um die Aufwendung verschiedener Ressourcen wie Zeit, Personal und Geld. Letztendlich läuft die Bewertung der Praktikabilität auf eine Kosten-Nutzen-Abwägung hinaus.

 

Präsentismus

Als Präsentismus wird in Kreisen der Arbeitsmedizin das Verhalten von Arbeitnehmern bezeichnet, in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit, trotz Krankheit der beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Grund hierfür ist vorwiegend die Angst um den eigenen Arbeitsplatz.

 

Supervision

Supervision ist professionelle Beratung beruflicher Tätigkeit durch Reflexion von (bereits stattgefundenen) Interaktionen. Sie ist insbesondere in der Sozialarbeit sowie in allen weiteren reflexiven Berufen verbreitet.

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Therapie

Therapie dient der Behandlung psychischer oder körperlicher Störungen. Psychische Störungen sind kein Coaching-Thema.
 

Validität

Unter dem Begriff Validität wird im Allgemeinen die Gültigkeit einer Messung verstanden. Diese liegt vor, wenn ein Test oder ein anderes diagnostisches Verfahren auch tatsächlich das misst, was gemessen werden soll.

 
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