Durch die demografische Entwicklung, aber auch durch eine immer größer werdende Lücke zwischen Anforderungsprofilen der Unternehmen und Leistungsvoraussetzungen von Ausbildungsplatzbewerbern, wird sich der Wettbewerb zwischen Unternehmen um gute Schulabgängerinnen und Schulabgänger in den nächsten Jahren weiter verschärfen.
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auf angebotene Ausbildungsplätze bewerben sich zu wenig oder keine Schulabgängerinnen und Schulabgänger,
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auf angebotene Ausbildungsplätze bewerben sich Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit falschen Vorstellungen,
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auf angebotene Ausbildungsplätze bewerben sich Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit unzureichenden Voraussetzungen und
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Ausbildungsverhältnisse werden vor Beendigung abgebrochen oder durch das Unternehmen gekündigt.
Gründe für diese Problemsituation liegen neben zurückgehenden Schülerzahlen und den fehlenden Leistungsvoraussetzungen vor allem in einer unzureichenden Berufsorientierung, aber auch einem zu geringen Bekanntheitsgrad vieler Berufe und scheinbar fehlender Attraktivität der betroffenen Unternehmen für Bewerbende.
Unternehmen stehen deshalb vor folgenden Herausforderungen:
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Aufmerksamkeit bei sich potenziell Bewerbenden frühzeitig wecken,
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Auswahl der geeigneten Bewerberinnen und Bewerber sowie
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langfristige Entwicklung und Bindung der besten Auszubildenden an das Unternehmen.
Wenn auf dem Ausbildungsmarkt das Angebot an Ausbildungsplätzen die Nachfrage der Bewerber übersteigt, wird es für Unternehmen zunehmend ein Erfolgsfaktor sein, aktives strategisches Ausbildungsmarketing zu betreiben. Es wird darauf ankommen nicht nur das Produkt Ausbildung, sondern ein Gesamtpaket bestehend aus Aufstieg, Personalentwicklung und Serviceleistungen anzubieten.
Als Zielgruppen für das Ausbildungsmarketing sollten Unternehmen nicht nur potenzielle Auszubildende selbst, sondern auch Freunde und Klassenkameraden sowie Multiplikatoren wie Lehrer, Familie, Eltern und Beschäftigte betrachten.
Wenn Maßnahmen des Ausbildungsmarketings, die auf die Zielgruppe abgestimmt sind, sich synergetisch ergänzen und zu Alleinstellungsmerkmalen im Wettbewerb führen, dann können folgende messbare Vorteile durch das Ausbildungsmarketing erschlossen werden:
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Steigerung der Qualität der Bewerbenden,
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Steigerung der Anzahl der Bewerbenden,
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Gewinnung von Wissen über die Kenntnisse, Fähigkeiten und Einstellungen der zukünftig Auszubildenden und damit Ansätze zur Personalentwicklung und -bindung,
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Verringerung des Aufwands und der Kosten für die Suche nach geeigneten Bewerbenden,
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Vermittlung eines realistischen Einblicks für Schüler und Schülerinnen in den späteren Beruf und dadurch Verringerung von Ausbildungsabbrüchen sowie
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Steigerung des Images des Unternehmens als guter Arbeitsgeber.
Trotz dieser Hintergründe und der beschriebenen Vorteile messen zwar viele Unternehmen dem Personalmarketing auf der Suche nach Fach- und Führungskräften eine hohe Bedeutung bei. Jedoch ist die Zielgruppe der Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit häufig nur unter „Sonstiges“ zu finden. Mit einem strategischen Konzept zum Ausbildungsmarketing kann ein Unternehmen den Wettbewerb um junge Talente zu seinen Gunsten beeinflussen.
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