Der Begriff Akzeptanz bezieht sich im Kontext von (Personal-) Diagnostik auf die Kandidaten. Es ist also entscheidend, ob sich diese gerecht behandelt fühlen und somit das Verfahren und die darauf basierende Entscheidung annehmen.
Die Akzeptanz diagnostischer Verfahren wird durch die vier Facetten der Sozialen Validität (ein Konzept von Schuler und Stehle aus dem Jahr 1983) bestimmt. Testsituationen werden also sozial eher akzeptiert, wenn die Kandidaten Informationen über die Verfahren und die Organisation erhalten und das Gefühl haben, auch während der Testsituation die Kontrolle nicht zu verlieren (Partizipation). Transparenz entsteht, wenn den Kandidaten Rollen, Absichten und Bewertungsregeln bekannt sind. Auch wenn die Entscheidung gegen einen Kandidaten fällt, erhält dieser über die Kommunikation der Ergebnisse die Möglichkeit, sein Verhalten für eine nächste Testsituation anzupassen.


